Hirter Bier
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„Ebenso zahlt die Taverne in Hirt 1 Talent“ – Über die Anfänge des Brauereistandortes Hirt

Biergeschichten

Nur wer weiß, woher er kommt, kann auch wissen, wohin er geht. Der deutsche Journalist und Politiker Theodor Heuss hat es so wahrscheinlich am besten zusammengefasst, warum es sich nicht nur lohnt, sich mit der eigenen Vergangenheit zu befassen, sondern sie auch in Ehren zu halten. Am Braustandort Hirt ist man nicht zuletzt deshalb eins mit der jahrhundertealten Tradition. Ein Rückblick in frühe Zeiten.

„Wo bitteschön liegt Hurde?“. „Ist das ein Tippfehler?“ – Solche und andere Gedanken sind nicht ungewöhnlich, wenn man die Chronik der Privatbrauerei zum erstem Mal liest. Kein Wunder, denn so altmodisch die Zeiten im Jahr 1270 waren, war es auch die deutsche Sprache, in der die alten Dokumente verfasst sind, die uns heute vorliegen 😉
Die hochmodernen, dem Stand der Technik entsprechenden Anlagen der Privatbrauerei Hurde… ähm, Hirt, Verzeihung 😉 , die heute den Betrieb prägen, erinnern den Besucher zunächst nicht an eine Jahrhunderte alte Tradition an diesem Standort – Doch sobald man sich ein bisschen umsieht, die spezielle Stimmung dieses Ortes, der vor allem durch seine Lage an der mittelalterlichen Handelsroute der österreichischen Eisenstraße eine rasche Entwicklung nahm, an sich heranlässt, kann man die Geschichte und die Tradition förmlich spüren. Der Warenverkehr zwischen dem oberen Adriaraum und der bereits damals bedeutenden Stadt Wien sorgte für regen Betrieb in der Gegend. Es war im Jahr 1270, in dem an diesem Ort erstmalig eine Taverne schriftlich erwähnt wurde – Diese Taverne, die Vorläuferin des heutigen Hirter Braukellers, wird im Güter-und Anlagenverzeichnis des Domkapitels Gurk mit dem Vermerk „Item taberna in Hurde solvit talentum 1“ („Ebenso zahlt die Taverne in Hirt 1 Talent“) genannt.

Im Jahr 1493 beginnt eine beispiellose Chronologie: Seit in diesem Jahr Max und Khunigund Deuer als die Besitzer der Taverne aufscheinen, kann die Privatbrauerei Hirt bis heute durchgehend und lückenlos ihre bisherigen Besitzer auflisten. Eine Chronologie voller weiterer Namen, die man seinen Kindern heute wohl nicht mehr geben würde 😉, die aber Aufschluss über die Besitzverhältnisse gibt. Außerdem gibt sie weitere wertvolle Informationen über damalige zeitgeschichtliche Ereignisse und macht bis heute nachvollziehbar, wie es zu welcher Zeit um die Geschicke der heutigen Privatbrauerei Hirt bestellt war.

Fast 750 Jahre – so lange währt die Tradition am Standort mindestens schon. Doch wir wollen euch nicht einfach nur eine Zahl präsentieren. Nein, um zu verdeutlichen, von was für einem Zeitraum wir hier sprechen, ein paar historische Ereignisse, die in diese Jahre fallen, nennen. So etwa wurde Österreich zum Zeitpunkt der erstmaligen Erwähnung 1270 noch nicht einmal von den Habsburgern regiert – Es sollte weitere 8 Jahre dauern, bis die jahrhundertelange Herrschaft des Fürstenhauses begann. Auch begann genau im Jahr 1270 der letzte der bekannten sieben Kreuzzüge europäischer, christlicher Ritter nach Jerusalem. Die Privatbrauerei Hirt erlebte den Aufstieg Österreichs zur Großmacht und die Entwicklung zur Republik nach dem ersten Weltkrieg mit, man arbeitete und braute, als Reformation und Gegenreformation über das Land stürmten, im besetzten Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg musste man sich, wie ganz Kärnten, in der britischen Besatzungszone arrangieren. Aber bevor dieser Blogbeitrag in Richtung einer Geschichtevorlesung eskaliert, wollen wir es hiermit gut sein lassen 😉

All diese turbulenten Zeiten, all die zahlreichen damit verbundenen Herausforderungen, goldene oder schwierige Zeiten konnten jedoch an einer Tatsache nichts ändern: Am unbedingten Bekenntnis zu Leidenschaft und Liebe für das Brauhandwerk und dem Grundsatz, dass einzig und allein Qualität die Zeit überdauern wird. Diese enge Verbindung wird nicht nur am Standort gelebt, sondern zeigt sich auch in Produkten wie unserem Hirter 1270, das stolz das offizielle Ersterwähnungsjahr als Namen trägt.

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Zahlen bitte!

Allgemein

Bier ist bekanntlich in aller Munde, aber wieviel davon wird in Österreich eigentlich insgesamt getrunken? Und wie viele verschiedene Braustätten gibt es im Land der Berge… oder Brauereien 😉. Wir haben uns schlau gemacht und präsentieren euch die Zahlen rund um das wahrscheinlich beste Getränk der Welt….“.

Wer würde nicht gern einmal in einem See voller Bier baden? Wie wärs zum Beispiel mit dem Wörthersee? Würde man sein Wasser mit Gerstensaft ersetzen müsste man noch immer über 100 Millionen Liter hinzugeben, um auf die gesamte 2017 in Österreich produzierte Menge Bier zu kommen. Dabei wird nur ein Bruchteil exportiert und das meiste davon in Österreich genossen. Die dafür verbrauchten 180.000 Tonnen Gerste ergeben umgerechnet auf Blauwale zirka die Hälfte aller in der Antarktis lebenden Meeresriesen.

Österreichische Biervielfalt

Sie lässt das Herz des Bierliebhabers höherschlagen: Die Bierverkostung. Am besten werden dabei zahlreiche unterschiedliche Biersorten von diversen Brauereien verkostet. Für eine große Auswahl an Bieren muss man aber nicht gleich im Ausland suchen. In Österreich gibt es nämlich inklusive Gasthaus- und Hausbrauereien Sage und Schreibe 273 Braustätten. Falls man nun wirklich vorhätte alle Österreichischen Brauerzeugnisse mindestens einmal probiert zu haben, sollte man sich beeilen. Alleine im Jahr 2016 sind nämlich fast 40 neue Braustätten entstanden.

Am liebsten aus der Flasche

Ob direkt vom Fass gezapft, aus der Flasche oder sogar aus der Dose – es gibt unterschiedliche Meinungen aus welchem Behältnis ein Bier am besten schmeckt. Eindeutig an erster Stelle wird das Hopfengetränk in Österreich aus der Flasche getrunken. Mit deutlichem Abstand folgt dahinter das Fassbier. Insgesamt werden aber 70% aus Mehrweggebinden, also wiederverwendbaren Behältnissen, konsumiert. Von der nachhaltigen Pfandflasche wandern somit ganze 150 Millionen Stück derzeit von Brauereien über Händler zum Konsumenten und wieder zurück.

Bronze für die Trinkfreudigkeit

Eine Badewanne vollgefüllt mit golden glänzendem Gerstensaft – das ist der ungefähre Pro-Kopf-Verbrauch eines durchschnittlichen Österreichers. In Zahlen sind das 102,7 Liter pro Person im Jahr 2017. Umgemünzt kommt jede Österreicherin und jeder Österreicher so auf etwas weniger als ein kleines Bier pro Tag. In der Rangliste der Trinkfreudigsten Länder Europas belegt Österreich damit nach Deutschland und Tschechien den dritten Platz.

Wer nach so vielen Zahlen einen noch genaueren Einblick in die Welt des Biers wagen möchte, kann das zum Beispiel in der Hirter GenussAkademie machen. Auch für die nächste Bierverkostung gibt das Hirter Bier-Sortiment so einiges her, am besten einfach im Shop stöbern.

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Aus der Natur, im Einklang mit der Natur – Nachhaltiges brauen im 21. Jahrhundert.

Allgemein

Bier ist vieles: Historisches Kulturgut, eines der ältesten Genussmittel der Menschheit, einst war es sogar als Zahlungsmittel für Bauarbeiter in Umlauf. Doch vor allem stammt vermutlich dieser besondere Platz in der Gesellschaft daher: Bier gehört zu den natürlichsten Produkten überhaupt. Wir befassen uns heute damit, was das naturnahe, nachhaltige Brauen ausmacht.

Brauereien im 21. Jahrhundert sehen sich zahlreichen Grundsatzfragen gegenüber. Eine der drängendsten davon, geht es hier doch um Verantwortung für kommende Generationen, ist: Wie lassen sich Produktion und Ausstoß mit den vorhanden natürlichen Ressourcen vereinen? Wie kann eine Brauerei wachsen, ohne ihre Umwelt in Mitleidenschaft zu ziehen? Diese Frage stellt viele Brauer vor eine, wenn man so will, Gretchenfrage: Was ist mir vordergründig wichtig – Setze ich vor allem auf Qualität, oder geht es mir in erster Linie um maximalen Ausstoß?
Um seine Produktion zu erhöhen, muss man in der Regel für mehr Kapazitäten sorgen – Das bedeutet eben auch: Ausbau. Und dieser wird, auch wenn man die Schäden für die Umwelt in Grenzen halten kann, am Ende des Tages immer eine Auswirkung auf diese haben.

In der Privatbrauerei Hirt ist die Situation eindeutig: Die Natur, die buchstäblich auf der Türschwelle der Brauerei ihr Werk verrichtet, ist der Grundpfeiler aller Bierprodukte, die aus dem Kärntner Traditionshaus kommen. So kommt etwa das Wasser für die Bierproduktion aus einem Wasserschutzgebiet am Lorenzberg, der sich über Hirt erhebt. Auch die Braugerste wird etwa seit den Urzeiten der Brauerei in der Region angebaut, so stammt diese von Feldern beim nahen Friesach.

In diesen Tagen sind die Medien voll von Umweltkatastrophen, von Konzernen, die Umweltschutzbestimmungen auszuhebeln versuchen, der um sich greifende Klimawandel wird heftig debattiert. Eine stetig wachsende Anzahl an Brauereibetrieben, vor allem im zentraleuropäischen Raum versteht sich hier zunehmend als Gegenentwurf. Setzte bei manchen dieses Umdenken erst mit dem Laufe der Zeit ein, geschah dies in Hirt gar nicht. Warum nicht? Weil dieses Umdenken nie notwendig war, denn die Privatbrauerei Hirt produziert seit ihrer Gründung im Jahr 1270 mit größter Sorgfalt und Rücksicht auf die Schätze der Natur – Eben aus Leidenschaft für das Echte 😊 Dieses Ideal teilen wir nicht zuletzt mit unserer Stadtimkerin Adriana Traunmüller, die ihr ja bereits an anderer Stelle kennengelernt habt 😉

Irgendwann reichen allerdings auch die besten Absichten nicht mehr aus, und es wird Zeit für Maßnahmen. Durch Schritte wie eine effiziente Stromversorgung aus Photovoltaik, um die Kraft der Sonne zu nutzen, können Schadstoff-Emissionen gezielt reduziert werden: Durch neue Energiekonzepte hat die Privatbrauerei Hirt beispielsweise bisher den CO2-Ausstoß von fast 5 Millionen gefahrenen Auto-Kilometern eingespart. Das entspricht der Auffangleistung von über 19.000 Bäumen

Wenn ihr also das nächste Mal unser Bio-Zwickl Kellermeister, unser Märzen oder Privat Pils oder eine andere unserer zahlreichen Bierspezialitäten genießt, dann gönnt ihr euch ein echtes Stück Kärntner Natur aus nachhaltiger Produktion. Es könnte eigentlich so einfach sein, oder 😉

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Keep on running – Wie vertragen sich Bier und Ausdauersport?

Biergeschichten

Bier und Sport? „Können sich ja gar nicht vertragen“ – ist doch eh klar, oder? So salopp und oberflächlich betrachtet einleuchtend reagieren wohl die allermeisten auf diese Gegenüberstellung. Doch sind die beiden wirklich dermaßen unterschiedlich? Sind Bier und Sport wirklich Regen und Sonnenschein oder Tom und Jerry unserer Freizeit? Ihr könnt es euch schon denken – ganz so ist es nicht 😉

Um das Verhältnis von Bier zu sportlicher Leistung zu verstehen, sollte man sich das wohl berühmteste Zitat des spätmittelalterlichen Mediziners Paracelsus ins Gedächtnis rufen, das wir alle in seiner zusammengefassten Version schon das eine oder andere Mal gehört haben dürften: Die Dosis macht das Gift. Nachdem es wohl einleuchtend sein dürfte, dass Bier trinken vor oder während dem Training schon aufgrund seines Alkoholgehalts nicht die schlaueste aller Ideen sein wird, so steht die Wirkung bei Regeneration auf einem anderen Blatt.

Vorweg ist es wichtig, sich eines in Erinnerung zu rufen: Bier ist ein Naturprodukt, frei von jeder künstlichen Substanz. Vor allem bei der Regeneration ist es durchaus hilfreich – reich an Inhaltsstoffen wie Mineralstoffen, Kohlehydraten und Eiweiß, trägt ein gutes Glas Bier durchaus zum Erholen und Entspannen nach dem Laufen oder dem Training im Studio bei. Außerdem ist das „kühle Blonde“ reich an Kalium, welches der Körper dringend benötigt, um Kohlehydrate in Leber und Muskeln einzulagern.

Die regenerative Wirkung stellt sich nicht nur gefühlt sofort beim ersten Schluck nach einer Trainingseinheit ein, sondern wurde vor nicht allzu langer Zeit auch von Forschern der Fachhochschule Wels bestätigt. Vor allem durch ihren Anteil an Elektrolyten und Mineralstoffen bestechen in erster Linie Weizenbiere als gute Durstlöscher nach dem Sport. Einzig das Fehlen von Natrium (also Kochsalz) sehen die Forscher als Problem, was allerdings durch den Genuss einer Bierbrezel oder sonstigen Knabbergebäcks kompensiert werden kann. Dies ist übrigens eine ausdrückliche Empfehlung der Studienautoren!

Also alles bestens? Einen kleinen Haken hat die Geschichte – ein Hemmschuh bei der Regeneration ist der bestens bekannte Alkohol, der diese leider behindern kann. Die Wirkung der guten Inhaltsstoffe des Bieres wird davon nicht gemindert, im Gegenteil. Wichtig ist jedenfalls, nicht sofort und unvermittelt nach dem Sport ein Bier zu sich zu nehmen, sondern den Körper einmal „runterkommen“ zu lassen – Dann genießt sich’s auch besser 😉

Solltet ihr also nach eurer nächsten Laufeinheit den Durst nach einem Bier zu verspüren, dann genießt es – ihr habt es verdient. Am besten geeignet ist dafür nach Expertenmeinung, wie bereits oben genannt, ein Weizenbier wie unser Hirter Weizen, aber wenn euer Favorit Kellermeister, Privat Pils oder Märzen heißt, ist das nicht weniger gut 😉 In diesem Sinne wünschen wir euch viel Spaß beim Sporteln!

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Wie das Land, so das Bier – Wie sich Regionen durch ihren Biergeschmack unterscheiden

Biergeschichten

„Ein Bier bitte!“ – Egal in welcher Sprache, egal in welchem Land, dieser Satz gehört wohl zum Standard-Repertoire von Reisenden. Welcher Bierstil dann tatsächlich auf dem Tisch der durstigen Gäste landet, hängt allerdings vom Land und durchaus auch von der Region ab. Wir gehen auf eine Entdeckungsreise durch die beliebtesten Biersorten der Regionen.

Unsere Reise beginnt zuhause, an den Biertischen Österreichs. So wird in den weitesten Teilen unseres Landes, aber auch in weiten Teilen Mitteleuropas (vor allem im Alpenraum), vor allem eine Biersorte beinahe schon als „Standardbier“ wahrgenommen: Das Märzen. Es ist vor allem Albrecht V., dem Herzog von Bayern, zu verdanken, dass das Märzen in unseren Breitengraden so weit verbreitet ist, und auch der Name der Biersorte geht vor allem auf ihn zurück. Aufgrund der hohen Brandgefahr beim Brauen in den Sommermonaten war brauen untersagt, deshalb wurde im März des Jahres ein besonders haltbares Bier gebraut, um auch im nächsten Jahr versorgt zu sein. Dieses eben im März gebraute Bier heißt bis heute: Richtig. Märzenbier. Unser Hirter Märzen führt die lange Tradition dieser Biersorte weiter fort 😊

Bewegt man sich von Österreich in ein nördliches Nachbarland, so stößt man rasch auf eine nicht minder beliebte Biersorte, die ihre Wurzeln im historischen Böhmen hat, und heute auch in weite Teile Deutschlands ausstrahlt. Wir sprechen vom in der tschechischen Stadt Pilsen entstandenen Pilsbier. Der Siegeszug dieser „Spielart“ auch außerhalb Böhmens begann mit der Entwicklung geeigneter Kühltechnologie – Wodurch Biere nach Pilsner Brauart sogar zu den in Deutschland am häufigsten produzierten und verkauften Bieren wurden. Der steigenden Beliebtheit dieses Bierstils auch hierzulande trägt Hirter mit seinem Privat Pils Rechnung.

Stichwort beliebt – Richtet man den Blick einmal mehr nach Bayern, so fällt auf: 9 von 10 in Deutschland getrunkenen Weizenbieren werden im Freistaat konsumiert. Wird „Weizen“ zwar heute gewissermaßen synonym mit Bayern wahrgenommen, ist diese Biersorte auch in Österreich vor allem in den angrenzenden Bundesländern Salzburg und Oberösterreich auch aufgrund kultureller Ähnlichkeiten sehr beliebt. Der erfrischende, fruchtige Geschmack findet laufend neue Fans, was auch am Absatz des fruchtig-würzigen Hirter Weizen deutlich zu spüren ist 😊

Entfernt man sich von Kontinentaleuropa und wirft einen Blick auf die britischen Inseln, so fällt auf, dass zwar zunehmend uns bekannte mitteleuropäische Biersorten auf den dortigen Markt drängen, allerdings sind die vertrauten Klassiker doch andere: Das edelschwarze Porter, das wir euch an anderer Stelle auch schon vorgestellt haben, trat aus den britischen Häfen in den frühen Zeiten seinen Siegeszug an – das schwarze mit der goldenen Seele ist heute über den britischen und irischen Markt hinaus beliebt, und auch in Hirt wird mit dem Imperial Porter ein Bier in guter britischer Tradition, durch nachhaltige Inhaltsstoffe aus der Kärntner Natur angereichert, hergestellt.
Wir müssen, um nicht den Rahmen zu sprengen, unsere kleine Reise durch die regional beliebtesten Biere Europas an dieser Stelle beenden – aber wenn euch die Neugier gepackt hat, lasst doch einen Kommentar da… Vielleicht geht sich ja einmal ein zweiter Teil aus 😉

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„Hopfen und Malz, Gott erhalt’s“ – Eine Geschichte des Reinheitsgebots

Biergeschichten

Über 500 Jahre alt und aktuell wie nie, einer breiten Öffentlichkeit bekannt und aufgrund seiner Bedeutung hoch geschätzt. Das weltberühmte Reinheitsgebot von 1516 ist wohl die einzige historische Lebensmittelrichtlinie, die heute einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist. Doch wie entstand es, und was steht eigentlich wirklich drin? Eine Spurensuche.

Klar, da steht drin, dass Bier nur aus Wasser, Hopfen und Gerste bestehen darf!“. Fragt man eine beliebige Person auf der Straße, ob man denn das Reinheitsgebot von 1516 kenne, kommt diese oder eine ähnlich formulierte Antwort beinahe reflexartig. Doch stimmt das wirklich so? Und ist das tatsächlich alles? Wäre doch eigentlich bemerkenswert, wenn so eine kurze und eigentlich unspektakuläre Bestimmung einen solchen Status für sich beanspruchen könnte, oder? 😉 😉

Unsere Reise beginnt – wenig überraschend – am Anfang. An einem Anfang, an dem Experimente beim Brauen, teilweise mit unangenehmen Folgen für die Konsumenten und undurchsichtige Preisstrukturen sowie dürftige Qualität an der Tagesordnung standen. Zwar hatten einzelne Städte in Bayern – etwa Augsburg, Nürnberg, München oder Regensburg – bereits eigene Vorschriften erlassen, eine einheitliche Verordnung hatte jedoch gefehlt. Dieser zunehmende Wirrwarr war den bayrischen Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig X. ein solcher Dorn im Auge, dass diese 1516 eine einheitliche Ordnung über Inhaltsstoffe und Preise für Bier durchsetzten, die später als das „Bayerische Reinheitsgebot“ bekannt wurde. Dieser Name ist übrigens keineswegs so alt wie das Dokument selbst, sondern wurde erst 1918, also über 400 Jahre später, in einer Sitzung des bayrischen Landtages erstmals erwähnt. Auch ist das Reinheitsgebot entgegen weit verbreiteter Meinung kein einzelnes Dokument, sondern Teil einer gesamtbayrischen Landesordnung, die von den beiden weitsichtigen Herzögen erlassen wurde.

Ein sehr hartnäckiger Irrglaube ist, dass das Reinheitsgebot bis auf die oben genannten Inhaltsstoffe keine Ausnahmen zulässt. So existiert eine lange Liste an Hilfsstoffen, die sehr wohl zugelassen sind. Einzige Ausnahme ist dabei das Ursprungsland Bayern, das von sich behauptet, wirklich einzig die vier Grundstoffe verwenden zu dürfen. Dennoch sind die Bestimmungen über den Freistaat hinaus nicht so rigide.

Bemerkenswert ist, dass sich das Gebot, obwohl es sich ursprünglich nur auf Bayern bezog, in der gesamten deutschsprachigen Welt durchgesetzt hat. Dies hat seine Wurzeln wohl in einem einzigen Grund: Die Qualität der nach dem Gebot gebrauten Biere war schon unmittelbar nach seiner Einführung über jeden Zweifel erhaben.

Die Bedeutung des geschichtlich bemerkenswerten Textes liegt heute wohl darin, dass eine Vorschrift aus dem Jahre 1516 in ihren Grundelementen auch im Jahr 2018, also über 500 Jahre später, immer noch strikt eingehalten wird und nach wie vor einen der Garanten für die Reinheit und Qualität von Bieren darstellt. Die historischen Gedanken haben einen beispiellosen Entwicklungsprozess in Gang gesetzt, der bis heute anhält und gelebte Geschichte mit hochmoderner Technologie des 21. Jahrhunderts auf unnachahmliche Weise vereint. All das schmeckt man bis heute auch in den Produkten der Hirter Familie, wie dem Privat Pils, Märzen, 1270er, Kellermeister und vielen mehr 😊 😊
Das Bier-Brauen ist übrigens heute auch im Österreichischen Lebensmittelbuch geregelt, nach welchem auch bei uns in Hirt gebraut wird. Entsprossen ist diese Vorgabe jedoch auch aus der über 500 Jahre alten Lebensmittelrichtlinie, deren Anfänge und Wurzeln wir in diesem Beitrag erkundet haben 🙂

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Sommer, Bier und Sonnenschein – Welche Biersorten passen zum Sommer?

Allgemein

Die Tage werden länger, die Nächte wärmer und das Bier… einfach noch eine Spur besser. Es ist nicht zu bestreiten, der Sommer wirft seine ersten Blicke über das Land, und plötzlich spielt sich das Leben wieder vor allem draußen ab. Ein kühles Bier in der Sonne genießen ist nun wieder Feierabend-Ritual – Doch welche Biersorten vertragen sich mit dem sommerlichen Wetter am besten?

Eines an dieser Stelle vorweg: Was ihr bei diesem strahlenden Sonnenschein am liebsten an Drinks zu euch nehmt, ist natürlich von Person zu Person verschieden und subjektiv. Aber für die Bierfreunde unter euch, und solche die es noch werden wollen 😉 , haben wir hier womöglich den einen oder anderen Tipp. Ausprobieren müsst ihr’s dann natürlich selber 😉 😉

Als erstes jedoch wollen wir gleich einmal mit einem Mythos aufräumen: „Je heißer es draußen ist, desto besser ist ein eiskaltes Bier“. Das ist gleich auf mehreren Ebenen ein Irrglaube – Einerseits auf der geschmacklichen Seite, denn eiskaltes Bier vermindert die Fähigkeit der Geschmacksknospen, Geschmäcke richtig wahrzunehmen. Das Ergebnis ist so logisch, wie es wenig wünschenswert ist: Es schmeckt alles gleich. Auch der Abkühlungseffekt ist trügerisch – Zu kaltes Bier muss vom Körper erst auf eine passende Temperatur „aufgeheizt“ werden, damit es überhaupt verträglich ist. Dieses eiskalte Bier bringt also den Stoffwechsel in Betrieb, und das stellt für den Körper Arbeit dar, durch die wir im Endeffekt erst wieder mehr schwitzen.

Fruchtige Geschmacksnoten sind in den heißen Monaten besonders in Mode. Wir meinen allerdings nicht Cocktails oder ähnliches – So mancher schwört auf die fruchtige frische eines kühlen (aber, wie wir schon gelernt haben, nicht zu kühlen 😉 ) Weizenbieres, wie etwa unser Hirter Weizen. Nicht nur, dass dieses mit einem dezenten Fruchtaroma Sommergefühle auslöst, nein – Weizenbier passt außerdem vorzüglich zu Gegrilltem. Und wenn das nicht für Sommer und Sonne steht, was dann?

Viele schwören in den Sommermonaten auf die erfrischende Kombination aus Limonade und Bier – Ihr merkt schon, worauf wir hinauswollen 😉 Sommerzeit ist Radlerzeit! Das Zusammenspiel aus frischer Limo, im Falle des Hirter Kräuterradlers von Kräuterlimonade und Vollbier, bietet sich vor allem wegen seines geringen Alkoholgehalts an.

Nicht, dass es jetzt hier ein Missverständnis gibt – Egal ob Hirter Märzen, Privat Pils, 1270er, Kellermeister oder ein andere unserer Bierspezialitäten, sie sind natürlich alle auch im Sommer zu genießen, wichtig ist: Nicht zu schnell trinken, und das Zusammenspiel aus Alkohol und Sonne solltet ihr auch im Hinterkopf behalten – Aber dann steht eurem entspannten Feierabendbier im Park, am See oder auf der eigenen Terrasse nichts mehr im Weg 😊

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Die Schöne und das Bier…

Do it yourself

Dass Bier kein reines Männergetränk ist, liegt längst auf der Hand – Nicht zuletzt wegen der großen Vielfalt in der Auswahl wird im Hirter-Sortiment jedermann und jederfrau auf seine und ihre Kosten kommen. Allerdings hat der Hopfen viele weitere, erstklassige Eigenschaften, die Menschen mit einem ausgeprägten Hang zum Schönen und zum Genuss interessieren werden.

1. Gerstensaft gibt Haaren Kraft

Im Folgenden empfehlen kein Hirter sondern ein weniger hochwertiges Bier zu verwenden. Wäre ja schade darum. Vermengt man zum Beispiel einen Eidotter mit etwas Bier so erhält man ein Selbstgemachtes Shampoo. Die Inhaltstoffe des Gerstensaftes versorgen die Haare und die Kopfhaut mit Spurenelementen und Vitaminen. So verleiht das Bier dem Haar Volumen und frischen Glanz. Alternativ lässt sich auch eine Pflegespülung aus einer Bier- Honig- Mischung herstellen. Diese sollte etwa 15 Minuten einwirken und dann mit lauwarmen Wasser ausgespült werden. Das Resultat? Eine volle, voluminöse Haarpracht und 15 entspannte Minuten, in denen man ohne Hast und Eile ein kühles Hirter Bier zischen kann… 😉

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„Aber, das arme Bier!“ – oder, eine Reise durch die bizarrsten Bier-Experimente

Biergeschichten

Auffallen um jeden Preis – Dieses Credo scheint bei manchen Bierbrauern auf der Welt ganz oben auf der Liste zu stehen. Anders lassen sich die Biere, die wir für diese Geschichte so gefunden haben, nicht erklären. Oftmals stellten wir uns sogar die Frage: „Ist das dann überhaupt noch ein Bier?“ – Aber seht selbst.

Unser erster Kandidat ist skurril, weil er gewissermaßen ein Zeitzeuge lang vergangener Tage ist. Das älteste überlieferte Bierrezept der Welt, gute 5.000 Jahre alt, wurde jüngst im Rahmen eines Forschungsprojektes von Experten nachgebraut. Das Rezept entstammt einer Sammlung von Texten der alten Sumerer und wurde von einem Team aus Archäologen und Braumeistern so weit wie nur irgend möglich am Original produziert. Das Ergebnis? Nun, der Biergeschmack der Menschen scheint sich in 5.000 Jahren doch signifikant geändert zu haben – Verkostern zufolge hatte das historische Bier einen starken Essiggeschmack. Die wissbegierigen Brauer wollen das Experiment in absehbarer Zeit wiederholen – Verständlich, denn auch Hirter Bier bekennt sich zu seiner langen Geschichte, das zeigt sich nicht nur in unserem Hirter 1270er, das sich ja ebenfalls auf die jahrhundertealte Tradition am Standort Hirt bezieht. 😉

Ein gutes Bier mit Freunden zu trinken, das gehört wohl zu den Dingen, die wir alle am liebsten tun. Aber ein Bier mit dem besten Freund des Menschen? Wenn es nach einer kleinen Brauerei in den Niederlanden geht, soll genau das zur Normalität werden – Hier wird ein (alkoholfreies) Bier produziert, dem Hunde tatsächlich nicht widerstehen können. Hauptsächliche Inhaltsstoffe des Hundebieres sind Malz und Rindfleischextrakt – Und das Produkt ist außerdem auch für Menschen genießbar. Wobei der Begriff „genießen“ hier wohl eher auf den Hund gekommen ist…

Wer auf der Suche nach, nennen wir es einmal, „unkonventionellen“ Ideen ist, für den lohnt sich ein Blick in den fernen Osten, genauer gesagt nach Japan. Dort hatte der Sohn eines Betreibers eines Getränkemarktes, der selbst in der Milchindustrie tätig war, eine Idee. Allem voran stand die Frage, „Was machen wir mit der Überproduktion an Milch?“ Der junge Mann traf eine pragmatische Entscheidung und beschloss, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen – Geboren war das Milchbier. Die Ideengeber hoffen, durch die fruchtige Note vor allem Frauen anzusprechen.

Ein paar Geschmacksrichtungen, die besonders überraschen, können wir euch noch nennen: Pizza, Speck mit Ahornsirup, Austern und, etwas für die Naschkatzen unter euch, Donut-Schokolade-Erdnussbutter-Banane!

Ganz so ausgefallen geht es in der Hirter Brauerei zwar nicht zu, aber die Experimentierfreudigen unter euch kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten: IPA, Porter oder Beerique sind nur einige Beispiele, die ihr unbedingt probieren solltet! Neue Biere zu kreieren und vielseitige Geschmacksrichtungen einzufangen gehört für uns genauso zur echten Leidenschaft wie der Tradition verpflichtet zu bleiben! In diesem Sinne: Habt ein geschmackvolles Wochenende, Bier-Freunde! 

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Aus Leidenschaft für das Echte – Wie sich Brauhandwerk und Imkerei treffen

Allgemein

Was hat Bier brauen mit der Produktion von natürlichem Bienenhonig gemeinsam? Wir sagen: Sehr viel sogar! Welche Gemeinsamkeiten Hirter Bier und die Stadtimkerin Adriana Traunmüller vereinen, erfahrt ihr heute in einem neuen Blogbeitrag.

Ein bisschen ungewohnt ist der Anblick ja schon, der sich uns an diesem lauen Tag auf einem Dach über der Stadt Wien bietet. Mit perfekter Perspektive auf die urbanen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt wird das geschäftige Treiben und Rauschen in den Straßen nur von einem Geräusch gebrochen – das geschäftige Summen der Bienen bricht die Geräuschkulisse Wiens. Ein Stück echte Natur inmitten der größten Stadt Österreichs.

Zugegeben, man denkt nicht zuerst an Bienenzucht, wenn man in das dicht verbaute Stadtgebiet kommt. Eine Frage drängt sich uns besonders auf – ist das wirklich ein gutes Umfeld für ein Bienenvolk? „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es unsere Stadtbienen sogar leichter haben“, klärt uns Adriana Traunmüller auf. Die gebürtige Welserin, erster Imkerlehrling Wiens überhaupt, legt größten Wert auf die Natürlichkeit ihres Bienenhonigs, den sie mit echter Leidenschaft und Antrieb zur Innovation produziert.

Echte Leidenschaft ist das Schlüsselwort – ohne diese scheint ein derartig außergewöhnliches Projekt unmöglich. Und genau das ist es, was Adriana Traunmüller und die Privatbrauerei Hirt eint: Leidenschaft für die Schätze der Natur, Sorgfalt und Herz. Eigenschaften, ohne die echter Genuss nicht funktionieren kann. „Honig ist immer komplett unverfälscht. Du gibst nichts dazu, was nicht von den Bienen kommt. Er ist rein und pur, so wie das sein soll“, erklärt uns die Stadtimkerin aus Leidenschaft. Die Reinheit und die höchste Qualität aus der Natur sind es, die auch die Arbeit der Privatbrauerei Hirt seit Jahrhunderten ausmachen – Produktinnovationen wie das Hirter Kellermeister sind das Ergebnis konstanter Weiterentwicklung und eben dieser viel zitierten Leidenschaft für das Echte. Wer Adriana noch etwas besser kennenlernen möchte, kann das gerne hier tun 😊