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Regionaler Genuss trifft lebendige Geschichte – Der Lindenhof in Millstatt

Lokal – Augenschein

Wo heute feinste, bodenständige Küche aus Österreich auf den Tisch kommt, zeugen die Mauern und Gewölbe von einer bewegten Geschichte. Der Lindenhof in Millstatt blickt auf einen überaus ereignisreichen Werdegang zurück, und seit ihm vor ca. einem Jahr neues Leben eingehaucht wird, regiert die echte Leidenschaft für regionalen Genuss im Haus am See. Ein Lokalaugenschein am Millstätter See.

Wer die Schwelle zum imposanten, ehemaligen Hochmeisterschloss des St. Georgs-Ritterordens überquert, dessen bemächtigt sich sehr schnell eine gewisse Ehrfurcht. Schnell wird klar – diese Hallen haben viel gesehen, dieses Haus ist ein Zeuge der Geschichte. „Seit über einem Jahr sind wir nun schon ein gutes, bodenständiges Wirtshaus, das Erbe des Gebäudes halten wir aber immer in Ehren“, erklärt uns Restaurantleiter und Geschäftsführer Daniel Groß zur Begrüßung. Und tatsächlich, bodenständig ist Programm: Auf der Karte tummeln sich Kärntner Kasnudel, Krautfleckerl, Kalbsrahmbeuschel und vieles mehr, was die heimische Küche zu dem macht, was sie ist. Doch wo heute die Leibgerichte der Österreicherinnen und Österreicher regieren, sah es nicht immer rosig aus. Nachdem 1901 das Grand Hotel Lindenhof in den Räumlichkeiten eröffnete, und Jahrzehnte später schloss, sah es im ungenützten Hochmeisterschloss traurig aus. „Das Haus war sicher 40, 50 Jahre ungenutzt und leer, da war richtig viel zu tun“, erklärt uns Daniel Groß. Schnell wird klar, ohne echte Leidenschaft für dieses Objekt und seine historischen Eigenheiten gäbe es den Lindenhof in seiner heutigen Form bestimmt nicht.

Es sind eben diese Leidenschaft für das eigene Projekt und der starke regionale Fokus, die im Endeffekt auch den Lindenhof und Hirter Bier zusammengeführt haben, wie uns Groß erklärt: „Erstens einmal wollten wir natürlich ein Kärntner Bier bei uns anbieten, außerdem merkst du sofort, dass bei Hirter die Leidenschaft nicht einfach nur eine Überschrift ist. Die leben das einfach wirklich!“. Zwei geschichtsträchtige Betriebe, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Genuss aus der Region zu leben, zu pflegen und zu fördern arbeiten hier eng zusammen. So eng, dass regelmäßig Mitarbeiter der Privatbrauerei Hirt den Lindenhof besuchen – Allen voran Eigentümer und Geschäftsführer Niki Riegler selbst, wie wir erfahren: „Der Herr Riegler ist gern bei uns“, erzählt Daniel Groß mit einem Lächeln. Hirter ist übrigens nicht nur des Haus- und Hofbier des Lindenhofs, sondern hat sogar einen eigenen Teil im historischen Gebäude – Ein Wehrturm aus dem 17. Jahrhundert, genannt der „Siebenhirterturm“ birgt noch einen weiteren Namen: „Für uns ist das auch der Hirter-Turm“, erfahren wir vom Restaurantleiter.

Ein Besuch im Lindenhof ist übrigens nicht vollständig, ohne die sogenannte Genussmeisterei in Augenschein genommen zu haben: Eine erlesene Tafel für 18 Personen, die gerne für besondere Anlässe gebucht wird. Hier vereinen sich die kulinarischen Meister Kärntens – vom Fleischermeister, über Käsemeister, Brennmeister und natürlich Braumeister, deren edelste Produkte weiter veredelt und dargeboten werden. Auch Hirter-Spezialitäten wie Beerique, Imperial Porter oder auch der Braumeisterbrand und einige mehr finden hier ihren Platz.

Wer also ein erlesenes, regionales Genusserlebnis sucht, eingebettet in historische Gemäuer, und das auch noch direkt an einem malerischen See – So etwas gibt’s tatsächlich, nämlich im Lindenhof 😉

Lindenhof Millstatt
Stiftgasse 2, 9872 Millstatt am See
www.lindenhof-millstatt.at
https://www.facebook.com/Lindenhof-Wirtshaus-Biergarten

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Bier ist weiblich. Im wahrsten Sinne – Ein Streifzug durch die feminine Seite des Bieres.

Biergeschichten

Männer treffen sich nach der Arbeit auf ein Bier. Frauen machen das mit Spritzer oder Cocktails. Klar, oder? Mitnichten, denn Bier hat nicht nur eine stark wachsende weibliche Fangemeinde… Sieht man sich die Geschichte des Bieres an, wird eines klar: Bier ist Frauensache.

Eines sei vorab ausgerichtet: Männer, jetzt müsst ihr ganz stark sein 😉. In der öffentlichen Wahrnehmung existiert kaum ein Getränk, das als typisch „männlicher“ gilt, als das Bier – Dieses Image wird mit erstaunlicher Beharrlichkeit transportiert. Aber, und ihr ahnt schon, dass das ein großes aber wird, das ist nur eine Seite des Bierdeckels. Die andere Seite zeigt uns die Entwicklung von Bier zu seinem Status, den es heute genießt – und daran waren Frauen nicht nur beteiligt, in zahlreichen Gesellschaften galt das Brauen und alles drumherum überhaupt vollständig als Frauensache. Wir wagen uns auf einen Streifzug.

Nachdem bereits bei den alten Germanenvölkern das Brauen – auch wenn das damalige „Bier“ noch recht wenig davon hatte, was wir heute kennen – ausschließlich Frauensache war, war es üblich, dass die Frau des Hauses Freunde oder Verwandte zu einer Art „Bierkränzchen“ ins eigene Haus einlud – Eine Tradition, die sich bis weit ins Mittelalter fortzog. Der bärtige, wilde, biertrinkende Germane, den wir uns heute also vorstellen, spricht wohl offensichtlich nicht die ganze Wahrheit 😉
Auch war es nicht etwa ein Mann, der sich erstmals mit der wissenschaftlichen Erforschung von Brauprozessen befasste, weit gefehlt: Im 12. Jahrhundert fertigte die Äbtissin Hildegard von Bingen die erste Abhandlung über Wirkung des Hopfens im Bier an. Hildegard muss sich tatsächlich sehr genau ausgekannt haben, wusste bestimmt auch um die Vorzüge, immerhin erreichte sie ein Alter von 81 Jahren – nach den Maßstäben des 12. Jahrhunderts entspricht das wohl eher einem Baum als einem Menschen…

Auch in der heutigen Zeit steigt die Zahl der Frauen, die gerne ein gutes Bier genießen, stark an. Und Jungs: Nein, das liegt nicht daran, dass einigen Studien zufolge eine Mehrheit der Männer biertrinkende Frauen einfach attraktiv und cool finden 😉 Tatsächlich steigt auch die Wahrnehmung von Frauen als Bierkonsumentinnen an – was auch daran liegt, dass sie seit den letzten Jahren verstärkt in den Brauberuf drängen. Laut Angaben des Österreichischen Brauereiverbands sind knapp 41 % der rund 1.400 Biersommeliers in Österreich Frauen, bei den Jung-Biersommeliers beträgt der Anteil sogar 80 %. Auch die Probierfreudigkeit steht jener der Männer um nichts nach – 53 % Prozent, also mehr als jede zweite, der Frauen unter 50 Jahren probiert gerne neue Sorten.

Wir könnten an dieser Stelle noch lange schreiben und diskutieren ob und wie sehr Bier denn wirklich weiblich ist. Stattdessen wollen wir mit einer einfachen Antwort auf eine Frage schließen.
Ist Bier weiblich? Ja, ist es. Für den Brauprozess wird nämlich ausschließlich die weibliche Hopfenblüte genutzt – in Gegenden, in denen Hopfen zum Bierbrauen gezogen wird, ist das Züchten männlicher Pflanzen überhaupt untersagt. Euer Hirter Privat Pils oder Kellermeister (oder besser Kellermeisterin? 😀 ) ist also tatsächlich sehr viel weiblicher als gedacht, und wir finden das gut so 😉

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Wenn schon feiern, dann mit Leidenschaft – Die Postgarage und Hirter Bier

Lokal – Augenschein

Seit Jahren ist sie aus der bunten Event-Szene in Graz nicht wegzudenken – Die berühmte Postgarage in Graz-Gries. Das multifunktionale Veranstaltungszentrum im wahrscheinlich internationalsten, buntesten Bezirk der Murstadt steht seit seiner Eröffnung im Jahr 2003 vor allem für eines: Echte Leidenschaft für Events aller Art. Wir haben uns mit den Menschen dahinter unterhalten.

Wenn ihr beobachtet, wie sich bärtige Hipster, Studenten-„Bobos“ mit Jutesackerl, Hemdenträger, Hip-Hopper oder einfach nur nicht einordenbare Typen in Graz an einem Ort treffen und gemeinsam die Nacht durchtanzen, dann ist die Chance hoch, dass ihr gerade auf einem der Floors der legendären Postgarage steht und euch eines der zahlreichen Events der Location zu Gemüte führt.
Und das machen hier viele. Wirklich viele. „Was isn heut in der PoGa (so nennen die meisten Grazer die Postgarage umgangssprachlich, Anm.) los?“ – Diese Frage stellen sich tausende Feierlaunige in Graz jedes Wochenende und darüber hinaus. Irgendeine Anekdote über legendäre Abende über das einen Steinwurf vom Griesplatz entfernte Haus hat hier wirklich so ziemlich jeder – Mit dem berühmten „Damals in da Postgarage…“ beginnen die Jungen und die reiferen Jungen der Stadt gerne so manche lustige Geschichte. Der eine oder andere soll schon im Rösselmühlpark unmittelbar vor der Postgarage von strahlendem Sonnenschein geweckt worden sein, und würde man die Betreiber der zahlreichen türkischen Lebensmittelläden rund um die Postgarage fragen, die würde wohl auch nicht so schnell mit dem erzählen fertig werden. Die Leidenschaft des bunten Potpourris an Charakteren, das an unzähligen Abenden die weiten Räume säumt, überträgt sich nahtlos auf die Menschen, die von den meisten Gästen unbemerkt bleiben.

„Stimmt absolut, ohne Leidenschaft kann man eine Location wie unsere gar nicht führen“, erzählt uns Vesna Lalos, die in der Postgarage für den Bar- und Gastrobetrieb zuständig ist. „Wir wollen, dass auch unsere Kooperationspartner Leidenschaft zeigen und uns in dieser Hinsicht einfach verstehen“ erklärt uns Lalos weiter ihren Ansatz. Und was jetzt kommt, wisst ihr sicher schon 😉 „Bei Hirter Bier spüren wir diese Leidenschaft voll. Die Qualität ist einfach ausgezeichnet, die Auswahl riesig und wir werden von unserem Betreuer laufend auf neue Sorten oder Angebote aufmerksam gemacht, zu Veranstaltungen eingeladen. Hirter kümmert sich wirklich um uns.“, erklärt uns Vesna Lalos.

Das Veranstaltungszentrum Postgarage, dessen Gebäude ursprünglich als Artillerie-Reitschule genutzt wurde, liefert wenn man so will bis heute einen wilden Ritt: Einen Ritt durch verschiedenste Genres nämlich. Die Clubbing-Konzepte sind so bunt wie das Publikum selbst, so vielfältig wie der gesamte Bezirk Gries – In der PoGa trifft sich alles und jeder, die Leidenschaft ist das Bindemittel, das hier alles zusammenhält. Wenn der Metalhead mit dem Drum-and-Bass-Fan mit einem Hirter Privat Pils anstößt, weil sie beide ihren Spaß auf der Nostalgie-Party haben, dann ist das unverkennbar. Unter diesem Dach ist für alle Genres Platz: Elektronisch, Hip-Hop, Reggae oder Dancehall, Nostalgie, harte Riffs, Swing und noch vieles mehr. Dieser Rhythmus bringt auch kurzfristig gewaltige Herausforderungen mit sich, wie wir erfahren „Wir hatten einmal eine kurzfristige Veranstaltung reinbekommen, und mussten schnell eine große Liefermenge Bier auftreiben. Das hat mit Hirter nahtlos und schnell funktioniert!“, wie wir von Barleiterin Vesna Lalos zum Abschluss erfahren.

Wer also das stimmige Ganze aus Leidenschaft für Events und Veranstaltungen aller Art und jener für echtes Bier und Bierkultur erleben möchte, dem sei die Postgarage in Graz wärmstens ans Herz gelegt 😉

Postgarage Veranstaltungshalle Graz-Gries
Dreihackengasse 42 A-8020 Graz
office@postgarage.at
facebook.com/postgarage.gries

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Echte Leidenschaft aus der Region, für die Region – Hirter Bier und Marktplatz Mittelkärnten.

Lokal – Augenschein

Wenn sich Genuss, Qualität und Tradition in der Region treffen und ein gemeinsames Ganzes bilden, dann ist das Resultat in den allermeisten Fällen ein ganz besonderes Erlebnis. Der Marktplatz Mittelkärnten repräsentiert dieses einzigartige Erlebnis und Lebensgefühl auf eindrucksvolle Weise.

Nicht weniger als 45 Mittelkärntner Betriebe sind es schon, die sich an dem sinnlichen Streifzug beteiligen, der es sich zum Auftrag gemacht hat, die Verlockungen, Genüsse und Handwerkskünste der Region erlebbar und spürbar zu machen – Tendenz steigend. Hinter der binnen kürzester Zeit höchst erfolgreichen Initiative steht der gleichnamige Verein mit Sitz in St. Veit an der Glan. „Der Verein ‚Marktplatz Mittelkärnten‘ wurde zur Stärkung der regionalen Kulinarik, der regionalen Kultur und des regionalen Handwerks ins Leben gerufen. Wir sind eine Initiative mit unterschiedlichen Unternehmen, die für hohe Qualität, regionale Verwurzelung und Liebe zum Beruf und zu den Produkten stehen“, erklärt uns Vereinsobfrau Ingrid Bachler den Antrieb des Kollektivs, das sich voll und ganz den vielfältigen Schätzen und Traditionen verschrieben hat. Ein Engagement, das von allen Beteiligten ein unschätzbares Maß an Leidenschaft verlangt.

Leidenschaft. Genuss. Tradition. Nachdem ihr ja alle aufmerksame Leser unseres Blogs seid 😉 , könnt ihr euch sicher schon denken, dass sich auch die Privatbrauerei Hirt im Marktplatz Mittelkärnten sehr gut aufgehoben fühlt und sich führend an dessen Aktivitäten beteiligt. Und tatsächlich: „Mit der Privatbrauerei Hirt als Marktplatzmitglied haben wir einen starken und tatkräftigen Partner an der Seite, der all dies verinnerlicht und nach innen und außen lebt und transportiert“, erklärt Obfrau Bachler.

Genuss ist heute nicht nur ein Statement, er will erlebt, gefühlt und am Ende auch schlicht gelebt werden. Nicht umsonst steht beim Marktplatz Mittelkärnten eben dieses Genusserlebnis mit Wohlfühlfaktor im Vordergrund, wie uns auch Andreas Duller, der Geschäftsführer der Tourismusregion Mittelkärnten erzählt: „Die Tourismusregion Mittelkärnten setzt auf qualitativ hochwertige Angebote. Der Gast will sich wohlfühlen, etwas erleben und genießen. Viele Einzelbausteine sind nötig, um ein erfolgreiches Ganzes zu kreieren“. Ein Gesamtpaket, das für die Betriebe auf sich allein gestellt deutlich schwieriger zu gestalten wäre, als in einem Kollektiv, das sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben hat, wie Duller weiter ausführt: „Mit dem Verein Marktplatz Mittelkärnten ist es gelungen Unternehmer aus den verschiedensten Sparten zusammenzubringen und so dem Gast ein stimmiges Angebot zu bieten.“

Die Privatbrauerei Hirt sieht sich hier, als einer der traditionsreichsten Betriebe in ganz Kärnten, in einer besonderen Rolle und unterstützt die Ziele des Vereins nach Kräften und mit der typischen Leidenschaft, die man aus Hirt bereits kennt. Andreas Duller dazu: „Die Brauerei Hirt als Partner der Region und als Mitglied des Verein Marktplatz Mittelkärnten ist ein wesentlicher Faktor bei der Positionierung der Marke ‚Marktplatz Mittelkärnten‘ und ein Fixpunkt in der Region für Gäste und Einheimische.“ Eine Initiative, die nicht nur bei Genießerinnen und Genießern ankommt, sondern sich über zahlreiche Aufmerksamkeit freuen darf – Erst jüngst konnte man Anfang November den Regionalitätspreis der Woche Kärnten in der Kategorie Marktplatz, Region und Handwerk gewinnen. Eine Auszeichnung, auf der sich sicher keiner der Betriebe ausruhen wird, sondern die im Gegenteil einen weiteren Ansporn für Marktplatz Mittelkärnten darstellt. Es ist also noch sehr viel geplant, und so viel sei verraten: Die Ideen gehen noch lange nicht aus! Ihr dürft also gespannt sein. 😊

Verein Marktplatz Mittelkärnten
Hauptplatz 23
A-9300 St. Veit/Glan
Tel.: +43(0) 4212 / 45 607 32
Email: tourismus@kaernten-mitte.at
https://marktplatzmittelkärnten.at/
https://www.facebook.com/marktplatzmittelkaernten/
https://www.instagram.com/marktplatzmittelkaernten/

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Ein Traditionshaus mit Innovationsgeist – Ein Familienbetrieb will hoch hinaus! Der Prechtlhof

Lokal – Augenschein

Kennt ihr das, wenn ihr zum ersten Mal an einem Ort seid, und euch dort trotzdem sofort wohl und gut aufgehoben fühlt? Es gibt sie noch, diese Orte, die eine ganz eigene, wohlige Stimmung ausstrahlen. Einen solchen Ort, den Prechtlhof in Althofen, haben wir für euch besucht. Und eines sei gesagt: Hier wachsen die Bäume hoch in den Himmel – Und der Gast hat auch was davon. Doch dazu später mehr 😉

Seit mittlerweile 50 Jahren – Das Jubiläum wurde vergangenen Oktober groß gefeiert – betreibt die Familie Kraßnitzer den historischen Prechtlhof, der bereits im Jahre 1556 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Damals war es Gutsbesitzer und Namensgeber Christoph Prechtl, der den Hof aus der Taufe hob, und dessen Name noch heute groß über dem Eingang prangt. Diese Tradition ist nicht nur Verpflichtung, sondern auch etwas, worauf man stolz sein kann, wie es die Kraßnitzers bis heute gerne betonen. Und tatsächlich, Traditionsbetriebe wie dieser sind selten geworden, verlangen sie doch vor allem eines: Echte Leidenschaft.

Der Begriff „Familie“ wird hier nicht nur auf die Kraßnitzers angewandt – Besucht man die Website des Prechtlhofes, findet sich ein Abschnitt namens „Große Prechtlhof-Familie“, auf dem sich zahlreiche Fotos der vielen Gäste finden. „Da haben sich einige wirkliche Freundschaften entwickelt“, wie der Herr des Hauses, Leopold Kraßnitzer erzählt.

Tradition und neue Ideen zu verbinden – Darauf wird im Prechtlhof seit jeher Wert gelegt. Diese neuen Ideen führen die Gäste mitunter in schwindelerregende Höhen: Auf einer 300 Jahre alten Linde steht eines der spektakulärsten Zimmer des ganzen Landes, das Baumhaus des Prechtlhofs. Mit den eher gut gemeinten als wirklich guten Baumhäusern unserer Kindheit hat es allerdings wenig gemein… Das Baumhaus der Kraßnitzers ist eher eine luxuriöse Appartment-Suite mit allem modernen Komfort. Pärchen, die eine romantische Auszeit suchen, Brautpaare, die ihre Hochzeit im Prechtlhof feiern… Mit dem Ausblick über die Althofener Altstadt und die fernen Karawanken „turtelt“ es sich halt besonders fein 😉 Eine Idee, die völlig aus dem Zufall heraus entstand, wie Leopold Kraßnitzer erzählt: „Eigentlich mussten wir Reparaturarbeiten an der Dachrinne durchführen, und als mich ein Kollege dort mit dem Kranwagen raufgefahren hat, hab‘ ich mir sofort gedacht, ´Und da bau ich ein Baumhaus her!`“ – Gesagt getan, der Rest ist Geschichte.

Leidenschaft, Tradition, gepaart mit Innovationstrieb – Nicht bloße Überschriften, sondern täglicher Antrieb, dies wird im Prechtlhof gleichermaßen gelebt wie bei Hirter Bier. Je mehr wir darüber nachdenken, desto mehr Sinn macht die enge Zusammenarbeit des Traditionshauses mit der Privatbrauerei Hirt. Und mit tollem Ausblick im Luxus-Baumhaus schmeckt das Hirter Märzen oder Privat Pils gleich noch besser 😉

Hotel-Restaurant Prechtlhof ****
A – 9330 Althofen • Schobitzstrasse 1
Tel..: (+43) 42 62 26 14 0
http://prechtlhof.com
E-Mail: hotel@prechtlhof.com

Facebook: facebook.com/Prechtlhof/

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Mach, woran du glaubst und lass dich nicht aufhalten – Die Graslerei und Hirter Bier

Lokal – Augenschein

Aufmerksame Leser unseres Blogs wissen es bereits – Echte Leidenschaft für das, woran man glaubt, ist der stärkste Antrieb, den es gibt. Diese echte Leidenschaft ist, was Hirter Bier und seine Partner verbindet. Heute lernen wir einen Partnerbetrieb kennen, in dessen Zentrum ebenso ein Naturprodukt steht – Ein ganz besonderes sogar.

In der Öffentlichkeit ist es seit etwa zwei Jahren verstärkt Thema – immer wieder sind in den Medien und online drei Buchstaben zu lesen: CBD. Diese Abkürzung steht für Cannabidiol. Das hilft Ihnen nicht weiter? Nun, einfach erklärt handelt es sich dabei um den legalen Bestandteil der Hanfpflanze, dessen Wirkung vor allem krampflösend, entzündungshemmend oder angstlösend ist, aber keine Auswirkungen auf die menschliche Psyche hat, das heißt auch keine berauschende Wirkung hat. Und um eben dieses CBD dreht sich die Welt des jungen Coffeeshops Graslerei in der Grazer Leonhardstraße. Gemütlichkeit und kultureller Austausch stehen ganz oben auf der Prioritätenliste des Lokals, was sich auch in den zahlreichen Jam-Sessions, Live-Kabaretts und ähnlichem manifestiert – Auch als wir in das kleine Kellerlokal hinabsteigen, herrscht reges Treiben. Nachhaltige, natürliche Produkte auf CBD-Basis werden Besuchern geboten, und zwar sowohl im gemütlichen Rahmen des Lokals, als auch im hauseigenen Shop. Ein Mix, der funktioniert – Vor kurzem konnte man auch eine Graslerei in Linz eröffnen.

„Wir sind ein junger Betrieb, noch nicht lange im Geschäft. Da war es für uns sehr spannend, mit einem dermaßen traditionsreichen Brauereipartner zu arbeiten, der auch noch so hohe Vertrauenswerte hat“, erklärt uns Graslerei-Mitgründer Bastian Knabl zum Einstieg. Ein zeitlicher Zufall kam dann auch noch zur Hilfe, denn genau als die Graslerei in den Startlöchern stand, war auch das Hirter Bio-Hanfbier erstmals auf der Bildfläche erschienen. „Wir hatten schon vorher ziemlich viele begeisterte Hirter-Trinker in unserem Freundeskreis, als dann auch noch das Bio-Hanfbier auf den Markt kam, war die Sache eigentlich klar“, lacht Bastian.

Mehr und mehr wird uns im Gespräch klar, dass diese Partnerschaft für beide Seiten Sinn macht. Seinen eigenen Weg zu gehen, auch Widerstände zu überwinden und zu seiner Vision zu stehen, ohne diese Charakterzüge gäbe es wohl weder die Privatbrauerei Hirt wie man sie heute kennt, noch spannende Projekte wie die Graslerei. „Klar war uns wichtig, mit einer Brauerei zu arbeiten, die ihr eigenes Ding macht und unabhängig ist. So sehen wir uns selbst ja auch“, erklärt uns Bastian weiter.

Am 1. Dezember 2018 feiert das Gründerteam, das insgesamt aus vier Personen besteht, das einjährige Bestehen seines Hauses – Mit einer standesgemäßen Party. „Natürlich auch wieder mit Hirter Bier“, bekommen wir vom Gründer mit auf den Weg – Jeder Leser dieses Beitrags darf sich an dieser Stelle herzlich eingeladen fühlen, das sympathische Lokal selbst unter die Lupe zu nehmen 😉

Die Graslerei
Leonhardstraße 42
A-8010 Graz
hallo@diegraslerei.at

Facebook: facebook.com/diegraslerei/
Instagram: instagram.com/diegraslerei/

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Gibt es ein Patent auf Leben? – Der Kampf um die Biervielfalt

Allgemein

Kommentar von Niki Riegler – Eigentümer der Privatbrauerei Hirt

Die Debatte zum Thema „Patent auf Braugerste“, zwischen multinationalen Brauerei-Konzernen und österreichischen Privatbrauereien, ist Ihnen sicher aus den Medien bekannt. Wie weitreichend die Auswirkungen solcher Patentierung auf den Biermarkt sein können, ist vielen nicht bewusst. Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, Ihnen meine Sicht der Dinge zu erläutern – warum ich mich so konsequent für unser aller Recht auf Marktfreiheit, Biervielfalt und echten Geschmack einsetze.
Doch kurz zurück zum Anfang – Was ist überhaupt passiert?

Bierliebhaber wissen, einer der Hauptrohstoffe für die Bierherstellung ist Malz, das aus verschiedenen Gerstenpflanzen gewonnen werden kann. Zwei namhafte multinationale Großbrauereien brachten nun auf Braugerste und alle aus ihr gewonnenen Rohstoffe einen Antrag beim europäischen Patentamt ein.

Für Privatbrauereien wie uns in Hirt und unsere Kollegen könnte eine solche Patentierung problematisch werden. Zum einen besteht die Gefahr, dass auch verwandte Gerstenstämme gesperrt werden und so der Zugang zum Gerstenmarkt erschwert wird, bis hin zu einer drohenden Abhängigkeit von Großkonzernen. Zum anderen könnte sich ein derartiges Patent auch empfindlich auf den Endkunden auswirken: Kontrollieren wenige große Unternehmen den Gerstenmarkt, bestimmen diese auch den Einkaufspreis des Rohstoffes, der sich im Endeffekt auf den Verkaufspreis beim Konsumenten niederschlägt.
Auch wird das Thema durch eine zentrale ethische Frage befeuert – „Darf es ein Patent auf Leben geben?“ Oder anders gefragt, ist es rechtlich haltbar, ein Patent auf evolutionäre Prozesse zu beantragen? Ich gehe hier noch einen Schritt weiter und frage „Wer hat denn eigentlich die Gerste erfunden? Und antworte: „NIEMAND!“

Sie werden mir Recht geben, dass der gesunde Menschenverstand es nicht zulässt, dass natürliche Entwicklungen und Mutationen patentierbar sind.
Ich möchte unseren Kunden und alle Bierliebhabern derartige wirtschaftliche und ethisch Aus- und Folgewirkungen ersparen und stelle mich hier gerne und mit Leidenschaft in den Dienst der guten Sache.

Gemeinsam mit dem Verein Arche Noah, der Initiative Keine Patente auf Saatgut sowie 40 weiteren Organisationen kämpfen wir für unser Recht auf die Erhaltung der Biervielfalt. Inzwischen wurden insgesamt drei Einsprüche gegen die geplanten Patente eingelegt. Als ersten Teilerfolg zu unseren Gunsten sehen wir, die Einschränkung von zumindest zwei der drei eingereichten Patente beim Europäischen Patentamt.

Wir werden aber nicht abwarten, sondern handeln und sehen es als unser erklärtes Ziel, weitere Lücken, die derartige Patentierungen erst ermöglicht haben, im europäischen Patentrecht zu schließen. Vor allem soll auch die Politik dazu bewegt werden, weitere Patente auf Pflanzen zu verhindern, denn die Anzahl der patentierten Kulturpflanzen steigt stetig.
Eine weiterhin emotionale Debatte, bei der viel auf dem Spiel steht, bahnt sich in den nächsten Wochen und Monaten an. Wer dabei den längeren Atem hat, wird sich zeigen, allerdings setzt sich echte Leidenschaft am Ende immer durch. 😉

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Mit echter Leidenschaft in die höchste Spielklasse – Die Aufstiegsstory des TSV Hartberg

Lokal – Augenschein

Die vergangene Fußballsaison hat wohl sehr viele Fans im Land überrascht. Nicht weniger groß war die Überraschung bei einem der Protagonisten der Spielzeit – Denn, dass am Ende der Aufstieg des TSV Hartberg in die höchste Spielklasse Österreichs stehen würde, damit hatte auch beim oststeirischen Verein selbst der kühnste Optimist nicht gerechnet. Wir haben uns in Hartberg umgehört und wurden einmal mehr darin bestätigt, dass mit echter Leidenschaft alles möglich ist.

Nein. Damit hat wirklich keiner gerechnet. Wie auch.“, fasst TSV-Pressesprecher Roland Puchas die Stimmung beim Klub aus der Bezirkshauptstadt zusammen. Vom ersten Spieltag an arbeiteten sich die Blau-Weißen Punkt für Punkt die Tabelle hinauf, um die Saison sensationell auf dem zweiten Platz hinter Zweitliga-Meister Wacker Innsbruck abzuschließen. Zittern musste man bekannterweise trotzdem, da der – sportlich erreichte – Aufstieg aufgrund von Lizenz-Streitigkeiten zwischen Wiener Neustadt und dem SKN St. Pölten erst am grünen Tisch entschieden wurde. „Das war eine schwierige Phase. Die ewige Ungewissheit hat unsere Planungen doch erschwert“, gibt auch Roland Puchas zu.

Immer dann, wenn angeblich „Kleine“ im Sport aufzeigen können, spielt ein Aspekt eine entscheidende Rolle, der im Fall des TSV Hartberg auch in der Phase der Unklarheit überaus hilfreich war: Die Leidenschaft. Tatsächlich war diese stets sichtbar, wenn die von Christian Ilzer und danach von Ex-Sturm Graz-Legende Markus Schopp trainierte Mannschaft auf dem Rasen stand. Kampfgeist, Laufstärke, Zielstrebigkeit, gepaart mit Leidenschaft – Diese Tugenden brachten den TSV in die Bundesliga.

Wenig überraschend also, dass man in allen Bereichen auf Partner setzt, die ihre echte Leidenschaft ebenso offen leben. Deswegen setzt man beim Klub auf die Zusammenarbeit mit der Privatbrauerei Hirt. „Hirter Bier hat sich von Anfang an sehr um uns bemüht. Außerdem haben sich viele lokale Wirte, die ebenfalls bereits mit Hirter gearbeitet hatten, für diese Zusammenarbeit stark gemacht.“, betont Roland Puchas das Zustandekommen der Kooperation. Mittlerweile hat Hirter Bier den TSV bereits in drei Ligen begleitet – In der drittklassigen Regionalliga Mitte, der zweitklassigen Ersten Liga und der erstklassigen Bundesliga wurde im Hartberger Stadion bereits Hirter ausgeschenkt. Eine Zusammenarbeit, die man schätzt und weiter ausbauen möchte, wie auch Roland Puchas betont: „Es ist ja nicht nur eine Zusammenarbeit im Stadion. Auch bei Veranstaltungen sind sie für uns da – sei es ein Vereins-Preisschnapsen, eine ‚Lange Tafel‘ im Ort, unser Hallenturnier oder mehr.“

Übrigens: Es ist zwar naheliegend, aber nicht immer zutreffend, Fußball auf Bier zu reduzieren – Das weiß auch der Pressesprecher des Vereins: „Im Verein, vom Vorstand bis runter, stehen sie alle ziemlich auf das Hirter Himbeere. Das ist echt ein richtig gutes Kracherl!“, lacht Puchas, als wir uns vom TSV Hartberg verabschieden. Am Ende unseres Gespräches ist uns eines klar: Hier sprechen wir von einem sympathischen Klub, der angetreten ist, um die sogenannten „Großen“ zu ärgern – Und wir sind überzeugt, von den Blau-Weißen aus der Oststeiermark werden wir noch hören 😉

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Aus dem Netz auf die Straße, und direkt nachhause – Der Zustelldienst-Hype als Service-Revolution?

Allgemein

Heimlich, still und leise hat sich ein Trend in Österreich binnen kürzester Zeit festgesetzt. Gerade in urbanen Gegenden sieht man sie die Straßen auf- und abflitzen: Fahrerinnen und Fahrer diverser Zustelldienste, oftmals leicht zu erkennen an den auffälligen Farben, die ihre Uniformen, Fahrräder, Helme oder oft auf ganze Autos zieren. Was dieser Trend gerade für eine Privatbrauerei für Chancen bietet, sehen wir uns heute an.

Es gibt Dinge, die kennt wirklich jeder. Ihr kommt von einem langen Tag spät nachhause, und stellt fest: Ich bin wieder einmal nicht zum Einkaufen gekommen, im Kühlschrank herrschen wahrlich arktische Verhältnisse – Kälte und gähnende Leere. Der Hunger kennt indes keine Gnade, und wenn die Lieblingsserie läuft, will man sich sowieso nicht wirklich in die Küche stellen. Also, was tun? Dann habt ihr wahrscheinlich gemacht, was viele Menschen im Land in so einem Fall tun. Handy raus, App oder Website auf, und in wenigen Klicks ist ein Menü bestellt, der Couch-Abend gerettet.

Seit einigen Jahren verstärkt sich der Trend zur Essenszustellung intensiv. Radboten in bunten, auffälligen Monturen haben sich ins Stadtbild eingebrannt, auch die KFZ mit Pizza, Burger und Co. im Kofferraum sind deutlich auffälliger gestaltet als in früheren Zeiten. Und tatsächlich wuchs mit dem größeren Angebot an Lieferdiensten auch das Angebot an verschiedenen Küchen. Längst kann man sich nicht mehr nur italienische, amerikanische oder heimische Küche an die Türschwelle bringen lassen – Wer ein Restaurant mit „international Food“ betreibt und etwas auf sich hält, betreibt entweder selbst einen Zustelldienst, oder aber kooperiert mit den großen Namen des Gewerbes.

Bei dem bald schon unüberblickbaren Angebot an Speisen offenbart sich jedoch eine Lücke: Getränkeliebhaber – und im speziellen Bier und Weingourmets haben oft einmal nicht wirklich eine Auswahl, auch was qualitativ hochwertige Biere, Weine oder auch alkoholfreie Drinks angeht. Genau hier erblicken innovative Betriebe wie die Privatbrauerei Hirt eine wesentliche Chance, Genießern und solchen, die es noch werden wollen, erlesene Bierkreationen, feine Weine und ausgewählte alkoholfreie Getränke in die eigenen vier Wände liefern zu lassen. Außerdem, wer kann schon von sich behaupten, gerne Getränkekisten oder schwere Flaschen-Packs die Stiegen raufzuschleppen 😉

Stellt es euch so vor: Für das Wochenende habt ihr zu einem gemütlichen Abend geladen. Einige Freunde kommen vorbei, es soll ein paar gute Gespräche geben, vielleicht nachher noch ausgehen – Doch vorm Getränkekauf bekommt ihr die Gänsehaut. Bierkisten, Mineralwasser-Packs, Weinkisten, das alles dürft ihr zuerst ins Auto einladen, dann wieder aus dem Auto raus, und rauf in den dritten Stock. Ganz schön schweißtreibend. Und damit nicht genug, die Flaschen müssen danach ja auch wieder aus dem Haus. Wäre es nicht sehr angenehm, wenn das von Anfang bis Ende jemand übernehmen könnte? Und denkt daran – auch ihr bleibt nicht ewig jung 😉

Die Privatbrauerei Hirt hat auf diese Frage eine Antwort – Diese heißt: Hirter Genussbote! Dieser neue Lieferdienst, der im Raum Klagenfurt (Postleitzahlen 9020, 9061, 9062, 9065, 9073, 9161) immer Dienstags und Freitags durstige Kunden mit echter Leidenschaft beliefert, ist in dieser Form der erste seiner Art in Österreich und untermauert das Bekenntnis von Hirter Bier, die seit 1270 andauernde Tradition mit innovativen Ideen frisch und jung zu halten. Neben den Hirter Klassikern Märzen, Privat Pils oder 1270er, könnt ihr euch ab jetzt also auch Spezialitäten wie das Beerique oder Imperial Porter, gerne auch alkoholfreie Klassiker wie das Malzmandl, Ravilla und mehr direkt zu euch nachhause (oder wohin auch immer sonst ihr wollt 😉 ) schicken lassen 😊 Wir wünschen viel Spaß mit dem Hirter Genussboten!

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Geschichten, die das Bier schrieb Teil 2 – Noch mehr Biergeschichten, die ihr sicher nicht kanntet

Biergeschichten

Ihr wolltet es so, und jetzt bekommt ihr es 😊. Aufgrund des großen Interesses und zahlreicher Nachrichten präsentieren wir euch heute Teil 2 unserer weniger bekannten, aber nicht weniger spannenden Fakten über unser das Getränk, dem unser aller Leidenschaft gilt!

Beginnen wollen wir heute mit einem Klischee – Und der Infragestellung des solchen. So seht ihr es wahrscheinlich ähnlich – Bier wird heute in der breiten Öffentlichkeit vor allem als Männergetränk wahrgenommen, oder? Besonders in der westlichen Welt wird Bier und Bier brauen vor allem mit Männern verbunden, doch Tatsache ist: Die ersten Brauer waren fast ausschließlich Frauen! Zahlreiche ethnologische Studien und archäologische Funde belegen, dass der rapide Wechsel des Brauens von der Frauen- zur Männerdomäne erst begann, als die Industrialisierung des Brauprozesses in den Startlöchern stand. Bier ist also deutlich weiblicher, als ihr dachtet 😉 Heißt ja nicht umsonst DIE Brauerei 😉

Wusstet ihr, dass es auf langen Seereisen in früheren Zeit auch oftmals recht spannend zugegangen sein dürfte? Nämlich aus dem einfachen Grund, dass auf bekannten Expeditionen, wie etwa die der Mayflower, die die puritanischen Siedler nach Amerika brachte, deutliche mehr Bier als Trinkwasser geladen war. Dies hat allerdings nicht den Grund, dass die Herrschaften eine lange Trinkkreuzfahrt machen wollten, sondern einen simplen Hintergrund: Bier galt als besser haltbar und deutlich sicherer zu konsumieren als das Wasser, das nur bedingt sauber gehalten werden konnte. Die Pilger fürchteten gefährliche, möglicherweise tödliche Vergiftungen durch schlecht gewordenes Wasser – Und griffen deshalb lieber zum Bier.
Dass Bier wahrlich ein Getränk der Götter ist, wissen ihr und wir ja schon lange 😉 Aber ein ganz besonderes Bild, was denn nach dem Tod im Himmel auf sie warten würde, hatten die Wikinger. Wir denken beim Himmel zumeist an weiße Wolken, lange Gewänder, Engel, Flügel und ein goldenes Tor. Anders die Nordmänner. Die dachten an eine Ziege. Ja, eine Ziege. Diese riesige Ziege würde jedoch in ihrem Euter keine Ziegenmilch, sondern Bier tragen und die tapferen, gefallenen Wikinger bis auf alle Ewigkeiten mit Bier versorgen! Bier ohne Ende – So stellt man sich den Himmel vor, oder? 😉

Und übrigens, bevor wir diesen Beitrag für heute beenden: Solltet ihr jemals das Naturvolk der Abipone in Paraguay besuchen, und kein Bier trinken – Macht euch auf etwas gefasst, denn diese Menschen betrachten jene, die nicht imstande sind, ein gutes Bier zu genießen, als „Feiglinge“ – Tja, Mut definiert wohl jeder für sich selbst 😀
Wie dem auch sei, wenn ihr also das nächste Mal mit euren Freunden bei einem Hirter Privat Pils, Märzen, Kellermeister oder anderem zusammensitzt, könnt ihr wieder mit ein paar mehr Anekdoten mehr auftrumpfen 😉 Gern geschehen!