Hirter Bier

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Zum Singen schön – Musikalische Referenzen auf das Bier

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Wenn ein richtig gutes Bier die Kehle benetzt, kann einem schon einmal zum Singen zumute sein, oder? Die schier undurchdringliche Vielzahl an Liedern, seien es historische oder zeitgenössische, in denen Bier entweder vorkommt oder ihm vollkommen gewidmet sind, spricht dabei eine deutliche Sprache. Wir haben uns tief in das Dickicht der Musik begeben und so manchen Schatz gefunden.

Wir wollen unseren Streifzug bei einem der ganz Großen beginnen – groß sind auch die Gefühle, die dieser berühmte Sänger, Tänzer und Schauspieler äußert. Niemand geringerer als Fred Astaire verglich die Liebe zu einer gewissen Louisa mit seine Liebe zu Bier:
How I love a glass of beer
(More beer)
Beer goes very good with beer
(More beer)
When I’m drinking beer I’m thinking, ach life is beer
But there’s someone I love even more than beer
I love Louisa, Louisa loves me

Ohne hier platte Klischees bedienen zu wollen, aber mal im Ernst: Von einem Mann ein solch aufrechtes Kompliment zu bekommen, ist doch eine Klasse für sich, oder? 😉

Ein nahezu alptraumhaftes Szenario beschrieben hingegen die legendären Dubliners – Schon der Titel des Songs treibt einem den Angstschweiß ins Gesicht: „The Pub With No Beer“. Der Song beschreibt tatsächlich den hypothetischen Fall eines bierlosen Pubs – Seien wir doch froh, dass es bei der Theorie bleibt:
Now the Publican’s anxious for the quota to come
There’s a faraway look on the face of the bum
The maid’s gone all cranky and the cook’s acting queer
What a terrible place is a pub with no beer
The stock man rides up with his dry, dusty throat
He breasts up till the bar, pulls a wad from his coat
But the smile on his face quickly turns to a sneer
When the barman says suddenly, „The pub’s got no beer“

Aber weg von unerfreulichen Gedankenspielen, wir wollen einen kleinen Blick in weiter zurückliegende Vergangenheit werfen – Und eine berechtigte Frage aufwerfen.

Warum sollt im Leben ich nach Bier nicht streben? fragte sich schon 1849 ein unbekannter Verfasser aus Österreich. Wahrlich zum Singen schön fand er Bier, wer auch immer er gewesen sein mag – Das wird beim Lesen dieser Zeilen überaus deutlich:
Warum sollt´ im Leben
ich nach Bier nicht streben
warum sollt ich denn nicht manchmal fröhlich sein?
Meines Lebens Kürze
allerbeste Würze
sind ja Gerstensäfte und der Wein
Wenn die Auen grünen
und die Bächlein rinnen
wenn die Felder strotzen alle gerstenvoll,
wenn auf Hopfenstangen
duft’ge Blüten prangen
ei, wie wird’s mir da ums Herz so wohl!

Wir müssen an dieser Stelle zugeben – Die unüberblickbare Anzahl an Liedern über oder mit Bier, viele davon der derberen Sorte zuzuordnen, manche eher außerhalb des Kontexts, hat uns doch ein wenig überrascht. Die schiere Menge würde nicht für 10 Blogbeiträge reichen, sondern gefühlt eher für 100. Glaubt ihr nicht? Hier gibt’s eine kleine Kostprobe: https://www.lyrics.com/lyrics/beer
Es lohnt sich also, genauer hinzuhören – Wer weiß, vielleicht hat auch euer Lieblings-Artist mal das eine oder andere Mal seine Liebe zu Bier bekundet, ohne dass ihr es mitbekommen hättet… 😉

P.S.:
Einen Zusammenhang zwischen Bier und Musik wollen wir euch dennoch ans Herz legen: Wenn euch die Konzerte und Events von Semtainment nicht zum Singen bringen, dann wissen wir auch nicht was sonst 😉

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Selfies, Likes und echte Leidenschaft – Das Kärntner Influencer Camp

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Vier Tage voller Action und echter Leidenschaft erlebten junge Blogger jüngst beim gemeinsamen Influencer Camp von Hirter Bier, der Tourismusregion Klopeiner See und der Kärntner Krone – Mittendrin auch unsere hauseigene Bloggerin Christina Pemberger und unsere Social Media Reporterin Christina Zeber. Ein Rückblick.

Dass Tradition und lange Geschichte der Innovation nicht im Weg stehen, sondern ganz im Gegenteil zusammen neue Wege eröffnen, ist hinlänglich bekannt – In der Privatbrauerei Hirt haben wir uns diesem Grundsatz bereits vor langer Zeit verschrieben. Unter den vielen Betrieben und Institutionen in Kärnten hat sich diese Überzeugung ebenfalls bereits durchgesetzt, weshalb sich Hirter Bier, die Tourismusregion Klopeiner See und die Kronen Zeitung auf ein gemeinsames Projekt gewagt haben: Das Kärntner Influencer Camp Und schon war die Idee für das erste Kärntner Influencer Camp geboren, das vom 18. bis zum 21. Juli stattfand.

Gänsehaut bei Sonnenaufgängen, Adrenalinstöße beim Mountainbiken, den Gaumen erfreuende Genusserlebnisse und noch unzählige Abenteuer mehr durften die jungen Social Media-Profis vier Tage lang erleben – und produzierten dabei, ganz ihrem Naturell entsprechend – Unmengen an erstklassigem Content. Der weite Rahmen der Erlebnisse spannte sich dabei von Nervenkitzel und Action, Genuss und Gaumenfreuden, Kultur und Musik bis zu Chillout und Entspannung. Kärnten in seiner reinsten Form würden wir sagen 😉

Alle Highlights des Influencer Camps an dieser Stelle zu beschreiben würde wohl den Rahmen sprengen – Dennoch wollen wir euch einige davon nicht vorenthalten 😉. In schwindelerregende Höhen ging es beispielsweise direkt am ersten Tag, als unsere Influencer im Hochseilgarten der Walderlebniswelt am Klopeinersee Wipfel und Krone so wahrnehmen durften, wie nie zuvor.
Wir haben gemeinsam übrigens keine Kosten und Mühen gescheut, um einen internationalen Superstar für das Influencer Camp zu gewinnen. Mr. Jon Bon Jovi war sofort Feuer und Flamme für die Idee – Das heißt, wäre er bestimmt gewesen, wenn wir ihn gefragt hätten :D. Der Konzertbesuch mit nicht weniger als 30.000 Fans im Klagenfurter Wörtherseestadion war aber genauso keineswegs zu verachten!

Einiges an Urängsten zu überwinden gab es dann am Samstag – Mal ehrlich, wer von euch hat schon einmal dran gedacht, von der Jauntalbrücke zu springen? Niemand? Haben unsere Influencer gemacht – Aber keine Angst, immer an einem Bungy-Rope hängend :D. Den einen oder anderen Schrei hört man heute noch durch das Jauntal hallen, aber der Content war es definitiv wert!

Vollständig im Zeichen der echten Leidenschaft stand dann der Sonntag: Nach einer ausgedehnten Besichtigung der Brauerei Hirt wurde das Influencer Camp bei feinsten Schmankerln und dem einen oder anderen Hirter Bier in unserem Braukeller verabschiedet. Wir könnten jetzt sagen, „das Beste kommt zum Schluss“ – tun wir aber an dieser Stelle nicht. Im Gegenteil, die gesamte Veranstaltung wurde durch den Innovationswillen und den Antrieb, immer am Zahn der Zeit zu sein, den Hirter Bier und seiner Partner teilen, erst zu dem, was sie ist! Die Fotos und Videos der vergangenen Tage findet ihr auf den Instagram-Profilen unserer Influencer. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 😊

Alle Influencer und Betriebe:

Christina Pemberger | @travel.summer.sea
Julia Huber | @julia_huber
David Dethlefs | @rehpix
Bianca Grubelnik | @sunglasses_and_peonies

Privatbrauerei Hirt
Kärntner Kronen Zeitung
Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten

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„Zapf mich nicht an!“ – Halbwahrheiten und Fakten über das Bier zapfen

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„Das musst du so machen!“, „Das muss mindestens vier Minuten dauern!“, „Wieso vier? Zehn!“ – Kennt ihr solche Ansagen? Wir auch. Spricht man mit fünf Personen, wie denn nun ein Bier zu zapfen wäre, bekommt man gefühlt zehn Meinungen. Wir haben, um diese Debatten ein für alle Mal zu Grabe zu tragen, mit einem gesprochen, der es wissen muss.

Eines sei vorweg gesagt – Wenn ihr das nächste Mal ein Bier zapft, oder gezapft bekommt, und jemand angeblich wissen will, wie es richtig geht: Wenn ihr die folgenden Zeilen aufmerksam lest, seid ihr für den Rest des Abends die Experten 😉

Wir haben uns mit Raimund Linzer, dem leitenden Braumeister der Privatbrauerei Hirt über die hartnäckigsten Halbwahrheiten und „Urban Myths“ unterhalten.
„Es ist zum Beispiel wirklich ein Unsinn, dass ein gut eingeschenktes Bier acht bis zehn Minuten braucht“, wie wir erfahren. Doch nicht nur das: „Es ist sogar schlecht für die Bierqualität, wenn man das Glas schon beim Einschenken so lange stehen lässt. Das Bier raucht schlicht und ergreifend aus. Ein gut gezapftes Bier ist in zwei Minuten fertig!“, schickt Raimund Linzer das vier, acht, zehn oder whatever Minuten-Bier ins Reich der Mythen. So mancher selbst ernannte Connaisseur behauptet außerdem gerne reflexartig bei starker Blasenbildung im Glas, dass „das Produkt lebt“, und das wäre doch etwas Schönes. Dem kann unser Braumeister nicht gerade viel abgewinnen: „Das heißt nicht, dass das Produkt lebt, sondern ganz normal nur, dass zu viel Kohlensäure im Glas ist. Bier sollte grundsätzlich so ruhig wie möglich sein.“

Eine weitere Frage brennt uns noch gewaltig unter den Fingernägeln – Weil wir es immer wieder und wieder beobachten müssen: Darf die Tülle des Zapfhahns ins Bier getaucht werden? Soll sie das sogar, oder ist das ein absolutes No-Go? Raimund Linzer hat dazu eine unmissverständliche Meinung: „Ja nicht! Die Tülle darf das eingeschenkte Bier nicht berühren, das ist ein Unding! Allein durch die vielen Hefen, die sich in der Nähe eines Zapfhahns in der Luft befinden, kann es da zu einer Vielzahl an Verschmutzungen kommen. Deshalb sollte das Bier auch bei einer Einschenkpause niemals direkt unter der Tülle stehen“. Da habt ihr’s vom Profi 😀 Sollte euch ein solcher Frevel das nächste Mal auffallen, wisst ihr was zu tun ist! Es macht übrigens keinen Unterschied, welche Sorte Bier ihr einschenkt. Ob es ein Hirter Märzen, Privat Pils, Kellermeister oder Morchl ist, der Ablauf ist grundsätzlich immer derselbe.

Wir könnten euch an dieser Stelle noch lange weiter erklären, was man alles NICHT zu tun hat – Wir wollen jedoch einen positiven Ansatz verfolgen, und haben unseren leitenden Braumeister gebeten, euch Schritt für Schritt zu zeigen, wie ihr ein gut gezapftes Bier hinbekommt:

Schritt 1:
Wichtig, ein frisch gereinigtes Glas zur Hand nehmen. Die Sprühtasse, die die meisten guten Baranlagen haben, ist NICHT zum Reinigen des Glases da, das muss bereits vorher passiert sein. Die Sprühtasse kühlt das Glas lediglich ab und benetzt es. Das Glas außerdem so tief wie möglich anfassen – Finger-Tapser auf dem Bierglas will ja auch keiner 😉

Schritt 2:
Das Glas schräg an der Tülle ansetzen (Raimund dazu: „Das ist kein Mythos, das soll man tatsächlich schräg halten!“ 😉 ), diese aber NICHT berühren.

Schritt 3:
Den Bierhahn betätigen. Ein gut gezapftes Bier benötigt übrigens grundsätzlich keinen Schaumhahn, die Schaumbildung lässt sich elegant über den Winkel des Glases steuern – Das ist sicher auch Übungssache.

Schritt 4:
Das Glas „rasten“ lassen, wenn es etwa jeweils zur Hälfte mit Bier und Schaum gefüllt ist. Noch einmal sei hier betont – Das Glas nicht unter dem Hahn stehen lassen.

Schritt 5:
Die Feinabstimmung, in der ihr eurem Glas Bier den letzten Feinschliff gebt.

Schritt 6:
Das Gesamtbild überprüfen. Raimund Linzer: „Das Bier rinnt niemals über den Glasrand. Wenn ihr das Bier einem Gast bringt, dann zeigt das Wappen auf dem Glas immer zu ihm.“

Schritt 7:
Unser Lieblingsschritt… PROST 😀

Und das war sie auch schon, eure Einführung in Biermythen, Halbwahrheiten und eure Anleitung, wie ihr in maximal zwei Minuten das perfekte Bier zapft. Wir wünschen ein leidenschaftliches Prost und Wohl Bekomm’s 😉

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Grillen und Bier – Über Ideen und Mythen

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Sie gehört zum Sommer wie Badeseen, kühle Drinks und Sonnenbrand – Die obligatorische „Grillerei“, im Garten oder am Balkon. Tausende Menschen lassen es sich besonders an den Wochenenden nicht nehmen, mit Freunden und Familie ein zünftiges Barbeque zu zelebrieren. Nicht fehlen darf dabei, klar: Bier. Doch dessen Rolle beim Grillen nur auf das Trinken zu beschränken, würde bedeuten, nur eine Seite der Medaille zu betrachten.

Eines vorweg: Auch unser Lieblings-Einsatzgebiet für Bier ist es, es genüsslich richtig temperiert zum Gegrillten zu trinken :D. Aber – aufmerksame Leser unseres Blogs haben wahrscheinlich schon das eine oder andere über die Vielfältigkeit des Gerstensaftes gehört, und damit wollen wir uns heute ein weiteres Mal befassen.

Die verschiedensten Biersorten eignen sich vor allen Dingen für eines perfekt: Um Marinaden herzustellen, die dem Gegrillten den letzten Schliff geben. Besonders ans Herz legen wollen wir euch an dieser Stelle die Pils-Biermarinade, ideal passend zu Schweine- oder Putensteaks, und eine perfekte Gelegenheit für das Hirter Privat Pils 😊
Einfach folgende Zutaten in eine Schüssel geben, gut vermengen und das Fleisch für ca. 2 Stunden einlegen:
3 El Olivenöl | 330 ml Hirter Privat Pils | 1 Tl Senfkörner| 3 Stiele Petersilie, fein gehackt | 1 TL Thymian | 1/2 TL Kräutersalz | 1/2 TL weißer Pfeffer, gemahlen | 1 Prise schwarzer Pfeffer

Perfekt für Rinder- und Schweinesteaks eignet sich die Schwarzbier-Marinade – Ihr ahnt es schon, hier kommt das Hirter Morchl ins Spiel! Für diese Marinade müsst ihr euch allerdings etwas Zeit nehmen, da das Fleisch ca. 12 Stunden eingelegt werden sollte. Folgende Zutaten vermengen:
Einfach folgende Zutaten in eine Schüssel geben, gut vermengen und das Fleisch für ca. 12 Stunden einlegen:
1 TL Salz | 2 TL Majoran | ½ TL Thymian | 3 EL Senf | 2 EL Öl | 1/2 Flasche Hirter Morchl | 2 Knoblauchzehe | 1 Zwiebel | Pfeffer, Paprikapulver

Wer übrigens gerne seine Steaks oder Kotelletts mit Bier abschreckt, dem sei eines in aller Deutlichkeit gesagt: Das bringt nichts, dabei handelt es sich um einen Mythos, der sich beharrlich hält. Schüttet man Bier auf das Fleisch, oder wie es manche tatsächlich machen, auf die Kohle, verflüchtigt es sich praktisch auf der Stelle – Im Endeffekt handelt es sich dabei also rein um eine Verschwendung von kostbarem Bier. Und solche Sünden können und wollen wir nicht unterstützen 😉

Wer sein Geschmackserlebnis besonders gestalten möchte, hat allerdings einige Möglichkeiten, die Biersorte seiner Wahl mit dem Grillgut zu kombinieren, das am besten dazu passt. So vertragen sich etwa das Hirter Weizen oder Kellermeister sehr gut mit Fisch oder Fischsteaks, das Morchl mitverschiedensten Arten Käse, Pilsbiere wie das Hirter Privat Pils harmonieren mit allen Arten Steak oder Geflügel.

Ausgestattet mit diesen paar kurzen Tipps wünschen wir euch einen guten Start in die Grillsaison 😊

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„Beer Trivia“ Teil 2 – Die Fortsetzung der interessantesten Geschichten und Fakten über Bier, die so sicher noch niemand kennt!

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Wenn es um den jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von Bier geht, ist Österreich im internationalen Vergleich immer ganz vorn dabei. Verständlicherweise, sobald die Temperaturen steigen, ist Bier in aller Munde. 😉 Aber wie fundiert ist das Wissen um das flüssige Gold in unserer Biernation? In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr Fakten und Storys rund ums Bier, von denen ihr bestimmt noch nichts gehört habt.

1. Why Gerste?

Das Reinheitsgebot besagt ja bekanntlich, dass fürs Bierbrauen nur Hopfen, Malz und Wasser verwendet werden dürfen. In der ursprünglichen Fassung des Reinheitsgebotes von 1516 war aber nicht von Malz die Rede, sondern explizit von Gerste. So gut sich Gerste für das Bierbrauen auch eignet, der Hauptgrund, warum die Gerste als zu verwendendes Getreide erwähnt wird, war ganz ein anderer. Der Weizen sollte der Herstellung von Brot vorbehalten sein, um den Hunger des Volkes zu bekämpfen. Die für Brot weniger geeignete Gerste, wurde so per Gesetz zum Big Player der Bierkultur.

2. Bier ≠ Dickmacher

Von Bier bekommt man(n) keinen Bierbauch. Von den deftigen Speisen, auf die man beim Biertrinken Lust bekommt, allerdings schon. Alkohol, Hopfen und Malz ist eine sehr appetitanregende Kombination. Der im Bier enthaltene Hopfen transportiert viele Bitterstoffe und ändert die geschmackliche Wahrnehmung. Der Magen produziert verstärkt Verdauungssekrete, man hat also Lust auf deftigere Mahlzeiten. Meistens Speisen, die länger verdaut werden müssen oder einen höheren Kaloriengehalt haben. Da der Magen aber so viel Verdauungssekrete produziert, setzt das Sättigungsgefühl erst viel später ein. Man kann also viel mehr essen, ohne sich voll zu fühlen. Wer also auf die schlanke Linie achtet, sollte eher bei den Grillwürsten als beim Bier aufpassen.

3. Bier + Baustellen = <3

Die Pyramiden von Gizeh – das letzte noch erhaltene Weltwunder der Antike – wurden von Biertrinkern erbaut. Bier ist nicht nur ein Getränk der Wikinger und Germanen. US-Archäologen fanden heraus, dass die Arbeiter täglich mehrere Liter Bier tranken. Getreide für die Bierproduktion gab es in Ägypten reichlich, und Bier war auch viel besser lagerbar als das rohe Getreide, welches Schädlinge anzog. Der Hauptgrund für den hohen Bierkonsum war aber die Vorbeugung von Erkrankungen. Das niederprozentige Getränk war um ein Vielfaches sicherer als das verschmutzte Nilwasser, welches oft Krankheiten auslöste. Bier war nicht nur Genussmittel, sondern Grundnahrungsmittel!

4. Bier = Tradition

Die älteste Brauerei der Welt ist die Bayrische Staatsbrauerei Weihenstephan im oberbayrischen Freising. Im Jahr 1040 erlangt das Kloster Weihenstephan das Brau- und Schankrecht. Seitdem wurde von ansässigen Benediktinermönchen die Biertradition über die Jahrhunderte hinweg weiterentwickelt und verfeinert. Die Braukultur überstand Kriege, politische Umbrüche und Epidemien. Im Jahr 2040 wird die Brauerei ihr 1000-jähriges Bestehen feiern. Die Brauerei Hirt, deren Startschuss im Jahr 1270 fiel, gehört mit ihren 749 Jahren auch zum europäischen Spitzenfeld in Sachen Biertradition.

5. Bier lebt?!

Das Konservierungsverfahren der Pasteurisierung ist aus der heutigen Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken. Der Erfinder Louis Pasteur hatte die Idee zum Pasteurisierungsverfahren, als er den biologischen Prozess der Gärung erforschte und entdeckte, dass Bier „lebt“. Dass Hefe eine Schlüsselrolle bei der Gärung spielte, war bereits bekannt. Aber Louis Pasteur war einer der wenigen Forscher, der vermutete, dass die Gärung von lebendigen Organismen ausgelöst wird. Seine Forschungsarbeit bestätigte seine Theorie, dass Hefepilze durch Sauerstoffmangel übermäßig Zucker konsumieren bzw. in Alkohol umwandeln. Bei Hirter wird Bier übrigens nie pasteurisiert. Das wirkt sich unvorteilhaft auf den Geschmack aus.

6. Schnecken <3 Bier

Schnecken LIEBEN Bier! Verständlicherweise. 😉 Die sogenannte „Bierfalle“ ist eine Methode, um Schnecken im Haus- und Gartenbereich zu bekämpfen. Wer von Schnecken geplagt wird, gräbt einfach eine Schale ins Erdreich, idealerweise, sodass ein bis zwei Zentimeter der Schale über den Boden ragen, damit sich andere Insekten und Spinnen nicht in die Falle verirren. Die Schale wird anschließend mit Bier befüllt. Der Biergeruch zieht Schnecken sehr stark an und lockt sie in die Schale. Diese Methode ist eine einfache und umweltfreundliche Art der Schädlingsbekämpfung, die im Gegensatz zu chemischen Mitteln für Igel, Haustiere oder Menschen völlig unbedenklich ist.

 7. Pflanzen <3 Bier

Bier werden viele heilsame Eigenschaften nachgesagt. Diese entfalten ihre Wirkung aber nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Pflanzen. Nächstes Mal, wenn ein offenes Bier übrigbleibt, das Bier einen Tag lang stehen lassen und anschließend damit die Pflanzen düngen. Das abgestandene Bier ist ohnehin nicht mehr genießbar. Der im Bier enthaltene Zucker wirkt auf Pflanzen wie ein Doping. Das Einzige, was es zu beachten gilt: Der Bierdünger ist eher für Grünpflanzen als für blühende Pflanzen geeignet. Also wenn ein Bier zu viel anfällt, nicht wegschütten, sondern der Zimmerpflanze etwas Gutes tun.

8. Bier + 0°= suboptimal

Für Cocktails werden oft eiskalte, beschlagene Gläser verwendet, um das Getränk so lange wie möglich kühl zu halten. Macht das besser nicht mit Bier. Trotz niedriger Temperaturen wird das Bier enorm schäumen, was dem flüssigen Gold nur vorzeitig die Kohlensäure entzieht und es schal schmecken lässt. Ganz davon abgesehen ist die ideale Serviertemperatur von Bier nicht „eiskalt“. Um das volle Aroma des Bieres zu schmecken und zu genießen, sollte Bier, je nach Biersorte, zwischen 6 und 12 Grad Celsius serviert werden.

9. Island <3 Bier

Wenn man an Alkoholprohibition denkt, kommen einem meistens die USA der 1920er-Jahre in den Sinn. Aber in Island galt bereits ab 1915 ein totales Alkoholverbot. Die erste Lockerung dieses Totalverbotes fand 1922 statt, als der Import von Wein wieder erlaubt wurde. Ab 1934 galt das Verbot nur noch für Bier mit mehr als 2,25 % Alkoholgehalt. Dieses letzte Verbot wurde schließlich am 1. März 1989 aufgehoben. Seitdem wird in Island am 1. März der Bjórdagurinn – der Tag des Bieres gefeiert.

Wer nach all diesen Facts sagt, er habe nichts dazu gelernt, Hut ab. So viel Wissen über Bier muss man einmal anhäufen. Was sich bei uns mittlerweile zu Genüge angehäuft hat, ist Lust auf ein kühles Bier. Denn das Wichtigste am Bier ist schließlich nicht, was man darüber weiß, sondern wie es schmeckt. Und uns schmeckt es bei Hirter am besten. (Vor allem das Kellermeister 😊)

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Echte Leidenschaft, die Massen bewegt – Hirter Bier und Semtainment

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Auch wenn die Temperaturen noch nicht danach aussehen – Der Sommer steht unmittelbar vor der Tür. Das freut nicht nur die Menschen in diesem Land, nicht nur die Bienen in unserem Hirter Bierfass am Brauereigelände, sondern auch unsere guten Freunde bei der Eventagentur Semtainment. Die Veranstaltungsprofis aus Moosburg bereiten sich auf den Start der sprichwörtlich heißen Phase, die bis zum Jahresende durchgehen wird, vor. Wir haben uns mit Semtainment unterhalten – Und dabei gleich noch ein überraschendes Event-Highlight erfahren 😉

Wenn in Kärnten wie so oft wieder einmal etwas los ist, dann sind die Event-Profis von Semtainment in den häufigsten Fällen direkt beteiligt. Wenig verwunderlich, dass beim Unternehmen aus Moosburg aktuell reger Betrieb herrscht. Projektassistentin und Marketing-Verantwortliche Nina Schnitzler hat sich trotzdem Zeit für ein kurzes Gespräch mit uns genommen. Recht schnell wird im Gespräch klar, in welch großem Ausmaß echte Leidenschaft bei der Semtainment-Crew eine Rolle spielt. „Klar, du brauchst einfach Leidenschaft, wenn du coole Events auf die Beine stellen willst“, stimmt uns Nina Schnitzler zu. Die Zusammenarbeit zwischen Hirter Bier und Semtainment kann in ihren Ursprüngen wohl mit am Besten mit einem Satz auf den Punkt gebracht werden: Am Anfang stand die Leidenschaft.

Eine Leidenschaft, die sich auch auf Betriebe aus der Region bezieht. Von Anfang an wurde auf Zusammenarbeit mit Kärntner Partnern gelegt, wie wir erfahren. „Wir sind ein Unternehmen aus Kärnten, das mit Partnern aus Kärnten arbeiten wollte. Hirter Bier ist ein traditionelles, tief in der Region verwurzeltes Haus, das hat einfach sofort gepasst.“, erklärt uns Schnitzler weiter. Das Bekenntnis zur Region ist dabei keine Worthülse, sondern gelebte Praxis. Sei es Klagenfurt, Wolfsberg, das Nassfeld oder – wenn man so will das Heimspiel für Semtainment – die Schlosswiese Moosburg, auf der auch 2019 wieder Größen aus dem In- und Ausland auftreten werden, im ganzen Land herrscht durch die zahlreichen Events und Shows reger Betrieb.

Und wenn wir schon bei Konzerten und Shows sind – exklusiv erfahren wir von Nina Schnitzler: „Es war ja noch Top Secret, aber es ist uns gelungen, Bryan Adams am 8.11. in die Kärnten-Halle auf der Klagenfurter Messe zu holen!“. Der kanadische Superstar reiht sich als nahtlos in die Reihe der Spitzenmusiker und Musikerinnen ein, die Semtainment 2019 nach Kärnten holt: Gigi D’Agostino, Deep Purple, Status Quo, Umberto Tozzi, Christina Stürmer und viele mehr stehen heuer auf der „Bucket List“ der Musikfans des Landes.

In Moosburg gibt es für Konzertbesucher übrigens auch mit der Beteiligung von Hirter Bier einiges zu erleben: Ein völlig neuer Bühnenaufbau inklusive brandneuer Top Videowall, Shuttlebus für alle Events ab August und sogar ein Hirter Selfie-Podest für das perfekte Eventfoto. Echte Leidenschaft bewegt eben – Vor allem wenn sie gleich von mehreren geteilt wird 😉

Diese Events beschreiten Hirter Bier und Semtainment heuer gemeinsam:

• SA 18.05.2019, Ina Regen, Volxhaus Klagenfurt
• SA 25.05.2019, Die Seer, Messehalle Klagenfurt
• FR 31.05.2019, Ambros, Opus, Spider Murphy Gang, Schlosswiese Moosburg
• SA 01.06.2019, Christina Stürmer, Josh, Matakustix, Schlosswiese Moosburg
• MI 14.08.2019, Umberto Tozzi, Schlosswiese Moosburg
• FR 16.08.2019, Schlager Open Air, Schlosswiese Moosburg
• SA 17. – SO 18.08.2019, NIVEA Familienfest, Schlosswiese Moosburg
• FR 23.08.2019, We love the 90´s, Schlosswiese Moosburg
• SA 24.08.2019, Status Quo, Schlosswiese Moosburg
• FR 27.- SO 29.09.2019, Lavanttaler Wiesn – Schürzenjäger, Eventhalle Wolfgsberg
• SA 12.10.2019, Gigi D’Agostino, Klagenfurt, Messehalle Klagenfurt
• SA 26.10.2019, Ina Regen, Konzerthaus Klagenfurt
• SA 23.11.2019, TBA, Messehalle Klagenfurt
• MI 11.12.2019, Nockalm Quintett Weihnachtskonzert, Konzerthaus Klagenfurt
• SO 1.12.2019, Deep Purple, Kärnten

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Von summenden, geflügelten Braumeistern – Was Bienen mit Bier zu tun haben

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Heute wollen wir uns einem anderen, ebenso jahrtausendealten Handwerk zuwenden. Die Züchtung von Honigbienen ist, ebenso wie das Brauen, ein Kulturberuf, der mit größter Sorgfalt Schätze der Natur zum Gegenstand hat und aus diesen Produkte gewinnt, deren Bedeutung bis heute ungebrochen ist. Wir spannen einen Bogen zwischen Imkerei und dem Brauereihandwerk.

Echte Leidenschaft für die Schätze der Natur. Dieses Prinzip ist nicht nur der Grundstein jeder Tätigkeit der Privatbrauerei Hirt, sondern trifft auch auf die Tätigkeit der zahlreichen Imkerinnen und Imker dieses Landes zu. Die Arbeit mit ganzen Völkern der emsigen Bienen erfordert dies auch jeden einzelnen Tag – Bienenstöcke halten sich schlicht nicht an Öffnungszeiten oder menschliche Befindlichkeiten. Imkerinnen und Imker wie Andriana Traunmüller, das aktuelle Gesicht der Hirter Bier Image-Kampagne, sind Tag für Tag mit echter Leidenschaft am Werk. Dabei ist allerdings auch zu erwähnen, dass Bienen bis heute prinzipiell Wildtiere sind, die an sich auch bestens ohne menschliche Betreuung zurechtkommen. Allerdings ist es doch bedeutend einfacher, Honig aus einem eigens angelegten Stock zu „ernten“, als die natürlichen Behausungen der Tiere aufzuspüren und dort an das süße Produkt heranzukommen.

Stichwort Honig und Bienenvölker: Ein solches taucht seit kurzem das Brauereigelände in Hirt in ein charakteristisches, entspannendes Summen, wie uns Niki Riegler, Geschäftsführer von Hirter Bier, erzählt: „Für uns Hirter hat die Erhaltung des Lebensraumes der Carnica Biene eine große Bedeutung, deshalb hat heuer am Standort Hirt erstmals ein Bienenvolk ein Zuhause gefunden – in einem Hirter Bierfass ist eine ‚Bienen-WG‘ eingezogen!“, so Riegler. Die neuen „Mitarbeiter“ bestäuben die Nutzpflanzen rund um Hirt und liefern so den Honig für die neueste Bierkreation des Hauses: Das naturtrübe, leicht süßliche Hirter Honigbier. Natürlich werden die Bienen auf sachgerecht betreut, Regionsimker Willibald Bierbaumer (der Name passt, oder? 😉) freut sich schon auf die Arbeit: Es ist schön nun auch hier bei der Brauerei einen Bienenstock zu betreuen“, so der Profi.

Ab sofort treffen sich also zwei traditionelle, kulturell tief verwurzelte Handwerke auf dem Gelände der bald 750 Jahre alten Brauerei und ergänzen sich gegenseitig. Diese schaffen mit dem Hirter Honigbier ein harmonisches, gemeinsames Ganzes – Das Beste aus zwei Welten, das Beste aus der Natur, mit Sorgfalt und echter Leidenschaft behandelt 😊

Fakten über das Hirter Honigbier
Verfügbar ab KW 17!
Bierstil:
Kreativbier mit Blütenhonig
Alkoholgehalt:
6,3% Vol.
Stammwürze:
14,5°
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, echter Kärntner Blütenhonig,
Hopfen Hefe
Speisenempfehlung:
Harmonisiert ausgezeichnet zu Desserts mit Schokolade,
aber auch zu Fisch und Gemüse.
Bierpflege:
Das „Hirter Honigbier“ wird am besten aus dem
Sensorik-Glas getrunken. Die ideale Trinktemperatur für das „Hirter Honigbier“ liegt bei 8 bis 12 Grad.
Erhältlich in Kürze in der Bierathek, dem Hirter Braukeller, der Hirter GenussTheke und auf www.bierathek.at

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Gibt es ein Patent auf Leben? – Der Kampf um die Biervielfalt

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Kommentar von Niki Riegler – Eigentümer der Privatbrauerei Hirt

Die Debatte zum Thema „Patent auf Braugerste“, zwischen multinationalen Brauerei-Konzernen und österreichischen Privatbrauereien, ist Ihnen sicher aus den Medien bekannt. Wie weitreichend die Auswirkungen solcher Patentierung auf den Biermarkt sein können, ist vielen nicht bewusst. Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, Ihnen meine Sicht der Dinge zu erläutern – warum ich mich so konsequent für unser aller Recht auf Marktfreiheit, Biervielfalt und echten Geschmack einsetze.
Doch kurz zurück zum Anfang – Was ist überhaupt passiert?

Bierliebhaber wissen, einer der Hauptrohstoffe für die Bierherstellung ist Malz, das aus verschiedenen Gerstenpflanzen gewonnen werden kann. Zwei namhafte multinationale Großbrauereien brachten nun auf Braugerste und alle aus ihr gewonnenen Rohstoffe einen Antrag beim europäischen Patentamt ein.

Für Privatbrauereien wie uns in Hirt und unsere Kollegen könnte eine solche Patentierung problematisch werden. Zum einen besteht die Gefahr, dass auch verwandte Gerstenstämme gesperrt werden und so der Zugang zum Gerstenmarkt erschwert wird, bis hin zu einer drohenden Abhängigkeit von Großkonzernen. Zum anderen könnte sich ein derartiges Patent auch empfindlich auf den Endkunden auswirken: Kontrollieren wenige große Unternehmen den Gerstenmarkt, bestimmen diese auch den Einkaufspreis des Rohstoffes, der sich im Endeffekt auf den Verkaufspreis beim Konsumenten niederschlägt.
Auch wird das Thema durch eine zentrale ethische Frage befeuert – „Darf es ein Patent auf Leben geben?“ Oder anders gefragt, ist es rechtlich haltbar, ein Patent auf evolutionäre Prozesse zu beantragen? Ich gehe hier noch einen Schritt weiter und frage „Wer hat denn eigentlich die Gerste erfunden? Und antworte: „NIEMAND!“

Sie werden mir Recht geben, dass der gesunde Menschenverstand es nicht zulässt, dass natürliche Entwicklungen und Mutationen patentierbar sind.
Ich möchte unseren Kunden und alle Bierliebhabern derartige wirtschaftliche und ethisch Aus- und Folgewirkungen ersparen und stelle mich hier gerne und mit Leidenschaft in den Dienst der guten Sache.

Gemeinsam mit dem Verein Arche Noah, der Initiative Keine Patente auf Saatgut sowie 40 weiteren Organisationen kämpfen wir für unser Recht auf die Erhaltung der Biervielfalt. Inzwischen wurden insgesamt drei Einsprüche gegen die geplanten Patente eingelegt. Als ersten Teilerfolg zu unseren Gunsten sehen wir, die Einschränkung von zumindest zwei der drei eingereichten Patente beim Europäischen Patentamt.

Wir werden aber nicht abwarten, sondern handeln und sehen es als unser erklärtes Ziel, weitere Lücken, die derartige Patentierungen erst ermöglicht haben, im europäischen Patentrecht zu schließen. Vor allem soll auch die Politik dazu bewegt werden, weitere Patente auf Pflanzen zu verhindern, denn die Anzahl der patentierten Kulturpflanzen steigt stetig.
Eine weiterhin emotionale Debatte, bei der viel auf dem Spiel steht, bahnt sich in den nächsten Wochen und Monaten an. Wer dabei den längeren Atem hat, wird sich zeigen, allerdings setzt sich echte Leidenschaft am Ende immer durch. 😉

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Aus dem Netz auf die Straße, und direkt nachhause – Der Zustelldienst-Hype als Service-Revolution?

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Heimlich, still und leise hat sich ein Trend in Österreich binnen kürzester Zeit festgesetzt. Gerade in urbanen Gegenden sieht man sie die Straßen auf- und abflitzen: Fahrerinnen und Fahrer diverser Zustelldienste, oftmals leicht zu erkennen an den auffälligen Farben, die ihre Uniformen, Fahrräder, Helme oder oft auf ganze Autos zieren. Was dieser Trend gerade für eine Privatbrauerei für Chancen bietet, sehen wir uns heute an.

Es gibt Dinge, die kennt wirklich jeder. Ihr kommt von einem langen Tag spät nachhause, und stellt fest: Ich bin wieder einmal nicht zum Einkaufen gekommen, im Kühlschrank herrschen wahrlich arktische Verhältnisse – Kälte und gähnende Leere. Der Hunger kennt indes keine Gnade, und wenn die Lieblingsserie läuft, will man sich sowieso nicht wirklich in die Küche stellen. Also, was tun? Dann habt ihr wahrscheinlich gemacht, was viele Menschen im Land in so einem Fall tun. Handy raus, App oder Website auf, und in wenigen Klicks ist ein Menü bestellt, der Couch-Abend gerettet.

Seit einigen Jahren verstärkt sich der Trend zur Essenszustellung intensiv. Radboten in bunten, auffälligen Monturen haben sich ins Stadtbild eingebrannt, auch die KFZ mit Pizza, Burger und Co. im Kofferraum sind deutlich auffälliger gestaltet als in früheren Zeiten. Und tatsächlich wuchs mit dem größeren Angebot an Lieferdiensten auch das Angebot an verschiedenen Küchen. Längst kann man sich nicht mehr nur italienische, amerikanische oder heimische Küche an die Türschwelle bringen lassen – Wer ein Restaurant mit „international Food“ betreibt und etwas auf sich hält, betreibt entweder selbst einen Zustelldienst, oder aber kooperiert mit den großen Namen des Gewerbes.

Bei dem bald schon unüberblickbaren Angebot an Speisen offenbart sich jedoch eine Lücke: Getränkeliebhaber – und im speziellen Bier und Weingourmets haben oft einmal nicht wirklich eine Auswahl, auch was qualitativ hochwertige Biere, Weine oder auch alkoholfreie Drinks angeht. Genau hier erblicken innovative Betriebe wie die Privatbrauerei Hirt eine wesentliche Chance, Genießern und solchen, die es noch werden wollen, erlesene Bierkreationen, feine Weine und ausgewählte alkoholfreie Getränke in die eigenen vier Wände liefern zu lassen. Außerdem, wer kann schon von sich behaupten, gerne Getränkekisten oder schwere Flaschen-Packs die Stiegen raufzuschleppen 😉

Stellt es euch so vor: Für das Wochenende habt ihr zu einem gemütlichen Abend geladen. Einige Freunde kommen vorbei, es soll ein paar gute Gespräche geben, vielleicht nachher noch ausgehen – Doch vorm Getränkekauf bekommt ihr die Gänsehaut. Bierkisten, Mineralwasser-Packs, Weinkisten, das alles dürft ihr zuerst ins Auto einladen, dann wieder aus dem Auto raus, und rauf in den dritten Stock. Ganz schön schweißtreibend. Und damit nicht genug, die Flaschen müssen danach ja auch wieder aus dem Haus. Wäre es nicht sehr angenehm, wenn das von Anfang bis Ende jemand übernehmen könnte? Und denkt daran – auch ihr bleibt nicht ewig jung 😉

Die Privatbrauerei Hirt hat auf diese Frage eine Antwort – Diese heißt: Hirter Genussbote! Dieser neue Lieferdienst, der im Raum Klagenfurt (Postleitzahlen 9020, 9061, 9062, 9065, 9073, 9161) immer Dienstags und Freitags durstige Kunden mit echter Leidenschaft beliefert, ist in dieser Form der erste seiner Art in Österreich und untermauert das Bekenntnis von Hirter Bier, die seit 1270 andauernde Tradition mit innovativen Ideen frisch und jung zu halten. Neben den Hirter Klassikern Märzen, Privat Pils oder 1270er, könnt ihr euch ab jetzt also auch Spezialitäten wie das Beerique oder Imperial Porter, gerne auch alkoholfreie Klassiker wie das Malzmandl, Ravilla und mehr direkt zu euch nachhause (oder wohin auch immer sonst ihr wollt 😉 ) schicken lassen 😊 Wir wünschen viel Spaß mit dem Hirter Genussboten!

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Zahlen bitte!

Allgemein

Bier ist bekanntlich in aller Munde, aber wieviel davon wird in Österreich eigentlich insgesamt getrunken? Und wie viele verschiedene Braustätten gibt es im Land der Berge… oder Brauereien 😉. Wir haben uns schlau gemacht und präsentieren euch die Zahlen rund um das wahrscheinlich beste Getränk der Welt….“.

Wer würde nicht gern einmal in einem See voller Bier baden? Wie wärs zum Beispiel mit dem Wörthersee? Würde man sein Wasser mit Gerstensaft ersetzen müsste man noch immer über 100 Millionen Liter hinzugeben, um auf die gesamte 2017 in Österreich produzierte Menge Bier zu kommen. Dabei wird nur ein Bruchteil exportiert und das meiste davon in Österreich genossen. Die dafür verbrauchten 180.000 Tonnen Gerste ergeben umgerechnet auf Blauwale zirka die Hälfte aller in der Antarktis lebenden Meeresriesen.

Österreichische Biervielfalt

Sie lässt das Herz des Bierliebhabers höherschlagen: Die Bierverkostung. Am besten werden dabei zahlreiche unterschiedliche Biersorten von diversen Brauereien verkostet. Für eine große Auswahl an Bieren muss man aber nicht gleich im Ausland suchen. In Österreich gibt es nämlich inklusive Gasthaus- und Hausbrauereien Sage und Schreibe 273 Braustätten. Falls man nun wirklich vorhätte alle Österreichischen Brauerzeugnisse mindestens einmal probiert zu haben, sollte man sich beeilen. Alleine im Jahr 2016 sind nämlich fast 40 neue Braustätten entstanden.

Am liebsten aus der Flasche

Ob direkt vom Fass gezapft, aus der Flasche oder sogar aus der Dose – es gibt unterschiedliche Meinungen aus welchem Behältnis ein Bier am besten schmeckt. Eindeutig an erster Stelle wird das Hopfengetränk in Österreich aus der Flasche getrunken. Mit deutlichem Abstand folgt dahinter das Fassbier. Insgesamt werden aber 70% aus Mehrweggebinden, also wiederverwendbaren Behältnissen, konsumiert. Von der nachhaltigen Pfandflasche wandern somit ganze 150 Millionen Stück derzeit von Brauereien über Händler zum Konsumenten und wieder zurück.

Bronze für die Trinkfreudigkeit

Eine Badewanne vollgefüllt mit golden glänzendem Gerstensaft – das ist der ungefähre Pro-Kopf-Verbrauch eines durchschnittlichen Österreichers. In Zahlen sind das 102,7 Liter pro Person im Jahr 2017. Umgemünzt kommt jede Österreicherin und jeder Österreicher so auf etwas weniger als ein kleines Bier pro Tag. In der Rangliste der Trinkfreudigsten Länder Europas belegt Österreich damit nach Deutschland und Tschechien den dritten Platz.

Wer nach so vielen Zahlen einen noch genaueren Einblick in die Welt des Biers wagen möchte, kann das zum Beispiel in der Hirter GenussAkademie machen. Auch für die nächste Bierverkostung gibt das Hirter Bier-Sortiment so einiges her, am besten einfach im Shop stöbern.