Hirter Bier

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Echte Leidenschaft für Echtes Bier – Hirter Bier feiert 750 Jahre

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Jubiläen werden oft gefeiert, häufig beschritten und umso öfter mit großem Pomp gefeiert. Nicht jedes Jubiläum hat allerdings die Bedeutung, die dieses für die Privatbrauerei Hirt hat. Im Jahre 2020 feiert der Traditionsbetrieb 750 Jahre Brauerei und das Echte Bier .

Seit 1270 wird am Standort in Hirt durchgehend mit ungebrochener Leidenschaft und Hingabe an höchste Qualität gebraut. Noch mehr als man es von der ältesten Kärntner Brauerei ohnehin gewöhnt ist, steht dabei das Handwerk und sein Wert im Vordergrund. Handwerk, das seine Wurzeln seit Jahrhunderten in dieser Region hat und zugleich immer nach vorne gewandt war – und auch sein muss, wie uns auch Geschäftsführer und Inhaber Klaus Möller erklärt: „Für Echtes Bier braucht es aber mehr als nur Tradition. Ebenso bedeutsam sind Regionalität, hervorragende Rohstoffe, ursprüngliches Handwerk und echte Leidenschaft. Diese fünf ‚Zutaten’ machen unser Bier seit Generationen so besonders“. Und genau diese fünf Zutaten sind – natürlich neben den Hirter Bieren an sich 😉 – die eigentlichen Stars des großen Hirter Jubiläumsjahres.

Um das Jubiläumsjahr auch für Biergenießer und Hirter-Fans spür- und erlebbar zu machen, wurde ein „Packerl“ geschnürt – Erkennbar am exklusiven 750 Jahre-Etikettendesign, erlebbar unter anderem durch ein nationales Sammelgewinnspiel und systematische Aktionen über das gesamte Jahr stellen die Feierlichkeiten in den richtigen Kontext, um am 16. Mai in eines der großen Jahreshighlight zu münden: An diesem Tag im Frühling wird in Hirt das große Jubiläumsfest zelebriert, das sich wie ein Karussell echter Leidenschaft vollständig um regionalen Genuss und regionalen Stolz dreht.

Um die Leidenschaft für echtes Bier auch an kommende Generationen weitergeben zu können, diesen Teil der Identität gewissermaßen in Stein zu meißeln, gibt sich die Privatbrauerei auch erstmalig ein verschriftlichtes Credo, ein übergeordnetes Thema, das auf ewig das Mantra sein soll: Im Hirter Manifest sind die Glaubensgrundsätze des Betriebes niedergeschrieben. Das Bekenntnis zum Echten, zur Region, zur Tradition, zur Qualität. „Wir leben in einer Welt, in der alles immer künstlicher wird. Es braucht daher Menschen, die hochhalten, was echt ist: das echte Leben, den echten Genuss, das echte Bier. Dafür stehen wir in der Privatbrauerei Hirt“, erklärt uns Geschäftsführer und Eigentümer Niki Riegler die Idee des Manifests.

Ihr seht also, das Jahr 2020 wird ganz groß, denn 750 wird man nicht alle paar Jahre mal. Wir freuen uns sehr, möglichst viele von euch in den nächsten paar Monaten bei uns begrüßen zu dürfen

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Gut Bier will Weile haben – Sensationelles Ergebnis beim Slow Brewing Audit

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Zugegeben, diese Zeilen werden gerade mit einem absoluten Hochgefühl geschrieben, denn beim diesjährigen Slow Brewing Audit, dem Vergabeprozess für das internationale Bier-Gütesiegel darf sich die Privatbrauerei Hirt über ein sensationelles Ergebnis freuen.

Seit Jänner 2020 ist es offiziell: Die Privatbrauerei Hirt ist auch heuer eine mit dem Slow Brewing-Gütesiegel ausgezeichnete Brauerei, übrigens schon das achte Jahr in Folge. Es ist gleichermaßen Ehre wie Auftrag: Denn, so sehr die Freude über das Ergebnis motiviert und antreibt, ist es genauso eine Pflicht, das Qualitätslevel weiterhin auf höchstem Niveau zu halten


Foto (c) Elias Jerusalem

Vielleicht denkt ihr euch jetzt, klingt alles schön und gut, aber was ist denn überhaupt ein Slow Brewer? Gute Frage. Der Begriff des Slow Brewing bezieht sich hauptsächlich auf die Zeit, die man sich bei der Bierproduktion nimmt. Eine langsame, schonende Brauweise mit reinsten, natürlichen Rohstoffen und ganz ohne Konservierungsstoffe, Enzyme und Zusatzstoffe führt nun mal zum besten Ergebnis. Denn gut Bier will Weile haben. Prozesse wie das sogenannte High Gravity Brewing sind für Slow Brewer ein wahres Übel. Hierbei wird konzentriertes Bier nachträglich verdünnt, um die gewünschte Trinkstärke zu erreichen. Dieser Vorgang ist besonders in der Massenproduktion beliebt – ist aber mit dem Grundprinzip und unverrückbaren Credo „Qualität über Quantität“ nicht unter einen Hut zu bringen. Zudem bildet sich beim High Gravity Brewing ein anderes Aromaprofil aus als bei Bieren mit Originalstammwürze. Und wir wollen euch den echten Geschmack unseres Bieres definitiv nicht vorenthalten.

Das Ergebnis beim heurigen Audit ist natürlich für alle Mitarbeiter in Hirt ein sehr erfreuliches, ganz besonders jedoch sind es die Braumeister, die sich durch die Anerkennung für ihre Arbeit besonders geehrt fühlen, wie uns auch unser leitender Braumeister Raimund Linzer erzählt hat: „In Hirt legen wir großen Wert auf traditionelles Bierbrauen. Jedes Bier wird mit eigenem Rezept und eigenem Sud eingebraut und nach langer Reifezeit mit Doppelfiltration haltbar gemacht. Das Slow Brewing-Zertifikat bestätigt uns in unserem Tun und Handeln und garantiert unseren Kunden und Konsumenten echtes Bier und darauf sind wir stolz!“


Foto (c) Elias Jerusalem

Den Titel Slow Brewer tragen zurzeit nur 26 Brauereien aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Die Privatbrauerei Hirt ist dabei einer von vier österreichischen Vertretern und stolz darauf, ein Land mit so reichhaltiger Bierkultur repräsentieren zu dürfen.
Auf ein weiteres Jahr Bierbrauen mit höchstem Qualitätsanspruch. Auf ein weiteres Jahr voller Genussmomente. Und darauf, dass wir auch nächstes Jahr dieses wunderbare Qualitätssiegel unser Eigen nennen dürfen. Prost!

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Land der Biere – Österreich und sein Lieblingsgetränk

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Österreich ist für vieles berühmt. Berge, Musik, Lebensgefühl…. Und – Bier und die dazugehörige Kultur. Wir haben uns gedacht, warum nicht einmal der Bedeutung des Bieres und des Brauens in unserem Land ein bisschen auf den Zahn fühlen? Und so viel sei vorab gesagt: Bier und Österreich, das ist ein perfekter „Match“ 😉.

Kein Zweifel, in unserem Lande steht nicht allzu selten mal ein Bier auf dem Tisch – Was uns bereits zur ersten Tatsache führt. Dieses Bier, das viele von uns zum Beispiel nach einem langen Tag genießen, ist in den meisten Fällen ein Märzen. Österreich ist eindeutig eine Nation von Märzentrinkern, sind doch über 60% der getrunkenen Biere von dieser Sorte. Dem trägt Hirter Bier durch das Hirter Märzen Rechnung 😉. Generell, laut aktuellen Studien des Market Instituts sind sich mehr als die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger unseres eines Landes einig: Österreich ist ein Bierland.


Foto (c) Elias Jerusalem

Dies führt uns direkt zur nächsten Frage – Wie viel Bier wird in einem Jahr in Österreich eigentlich konkret pro Person konsumiert? Aktuell steht diese Zahl bei durchschnittlich 106,1 Litern Bier pro Kopf, was ca. 212 „Krügerl“ im Jahr entspricht. Ist das viel oder wenig? Nun, mit diesem Wert steht Österreich aktuell auf Platz 3 der Biertrinker-Nationen weltweit und liegt lediglich hinter der Tschechischen Republik (143,3 l) und, ein wenig überraschend, Namibia (108 l). Unsere nördlichen Nachbarn sind übrigens nicht weit entfernt, Deutschland liegt mit 104,2 l knapp hinter Österreich auf Platz 4.

Um Bier zu trinken, muss es – relativ logisch 😉 – erstmal produziert werden. Hier wird die Leistungsfähigkeit der österreichischen Brauereien deutlich: Ca. 9,7 Millionen Hektoliter Bier stoßen Braubetriebe hierzulande in einem Jahr aus, Tendenz steigend.

Bierkultur und Brauwesen sind allerdings nicht nur im gesellschaftlichen und gastronomischen Kontext von unschätzbarer Bedeutung. Auch wirtschaftlich betrachtet spielen Brauereien eine ganz entscheidende Rolle. So erreichen sie zusammen aktuell einen Jahresumsatz von ca. 1,5 Milliarden Euro und erbringen eine Steuerleistung von nicht weniger als gut 300 Millionen. Zusätzlich bringen die Steuern auf Bier dem Staatshaushalt noch einmal ca. 700 Millionen Euro ein.

Bleibt noch die Frage, wer denn all dieses Bier produziert. Die knapp 280 Brauereien, das bedeutet übrigens mit einer Brauerei pro 32.000 Einwohner die höchste Brauereiendichte weltweit, stellen aktuell über 1.000 heimische Biere her.

Ihr seht, wir haben euch nicht zu viel versprochen. Über die historische Bedeutung des Brauwesens in unserem Land hatten wir ja bereits in anderen Beiträgen gesprochen, und die Fakten, die wir euch heute präsentiert haben, sind schlicht das Ergebnis dieser engen Verwurzelung der Bierkultur in Österreich. Umso stolzer sind wir, eines der traditionsreichsten Häuser in diesem Land zu sein 😊.

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Gemeinsam zum Sieg – Der EC-KAC und ein unstillbarer Hunger nach Erfolg

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Vergangene Saison öffnete sich in Klagenfurt der Eishockey-Himmel. Als Adam Comrie mit seinem entscheidenden Tor in der Overtime den EC-KAC zum Meistertitel schoss, brachen in der Klagenfurter Stadthalle alle Dämme – ein Gefühl, das man beim österreichischen Rekordmeister kennt und liebt. Doch wie ergeht es den Rotjacken gut ein halbes Jahr nach dem 31. Titel, und was steht für Fans und Verein an? Wir haben uns mit KAC-Sprecher Hannes Biedermann unterhalten.

Meisterschaft, Teilnahme an der Champions Hockey League mit Spielen gegen europäische Topklubs, bestens gefüllte Halle bei Heimspielen, reisefreudige Fans auswärts. Das Jahr 2019 wird man beim EC-KAC in guter Erinnerung behalten. Auch in der aktuellen Saison 2019/20 liegt man aktuell auf dem zweiten Platz im Grunddurchgang. Keinesfalls selbstverständlich, wie uns Hannes Biedermann erzählt: „Das Jahr nach einem Titel ist immer das schwierigste. Einerseits gibt es diesen Championship Hangover, außerdem ist der Meister immer das Team, das jeder schlagen will“. Vor allem in der Erste Bank Eishockey Liga sei es eine besondere Aufgabe, denn wie wir erfahren, ist sie die knappste und ausgeglichenste Liga in ganz Europa – statistisch belegbar, trennen doch den ersten und den sechsten Platz gerade einmal neun Punkte. Dennoch, das Selbstbewusstsein stimmt bei den Klagenfurtern: „Wer Meister ist, dieses Gefühl erfahren durfte, möchte das natürlich ein weiteres Mal erleben.“ – Eine Kampfansage Ansage in rot-weiß

Für die Leidenschaft auf dem Eis ist der EC-KAC bekannt, aber mindestens genauso legendär ist die Leidenschaft des Anhangs der „Athletiker“. In der Klagenfurter Stadthalle sorgen Match für Match Tausende für Gänsehaut-Stimmung, unter ihnen organisierte Fanclubs wie die Vikings, Stiege 19 und Red White Dragons, und viel mehr. Aber nicht nur in Kärnten, sondern in ganz Österreich findet man die Fans, die die roten Buchstaben mit Stolz auf der Brust tragen. Aus dem ganzen Land pilgern sie in die Stadthalle. „Wir haben sogar Dauerkartenbesitzer aus anderen Bundesländern wie Salzburg, Steiermark, Tirol oder selbst Niederösterreich, die sitzen für einen Heimspielbesuch hunderte Kilometer im Auto“, meint Biedermann anerkennend. Um diese Leidenschaft der Fans zu belohnen, kommt der EC-KAC seit geraumer Zeit zu ihnen, statt sonst wie so oft die Fans zu ihm. In allen Bezirken Kärntens werden im Rahmen von „Rot-Weiße Regionen“ in enger Zusammenarbeit mit Hirter Bier und den Kärntner Regionalmedien Fantreffen veranstaltet, bei denen Spieler und Fans in den Austausch kommen, es Gewinne abzustauben gibt, Tickets und Fanartikel vor Ort erworben werden können und vieles mehr. Die nächsten Termine hierfür sind übrigens am 8.1. im Hirter Bierstüberl in St. Veit an der Glan und am 21.1. im Restaurant Seemandl am Flatschacher See im Bezirk Feldkirchen.

Auch in der nahen Zukunft hat der EC-KAC ambitionierte Ziele, auf die sich die Fans bereits freuen können. Hannes Biedermann: „Klar, wir streben an, uns wieder für die Champions Hockey League zu qualifizieren. Was die heimische Meisterschaft betrifft, so kann in Play-Offs immer Unvorhergesehenes passieren, doch wenn alle Zahnräder so ineinandergreifen, wie wir uns das vorstellen, dann haben wir gute Chancen, am Ende wieder ganz oben zu stehen“. Bei allen sportlichen Erfolgen wird man aber auch nicht müde zu betonen, dass der EC-KAC mehr ist als nur die Kampfmannschaft in der EBEL. Wie wir erfahren, konnten die Rotjacken in der vergangenen Saison erstmalig sämtliche Jugendmeisterschaften in Österreich, an denen sie teilnahmen, für sich entscheiden, doch damit nicht genug – Erstmals in der bis ins Jahr 1909 zurückreichenden Geschichte des Vereins tritt man heuer nicht nur in allen Jahrgängen des Jugendsystems an, sondern stellt in der österreichischen und slowenischen Liga Teams in sämtlichen Geburtsjahrgängen von U11 bis U18.

Was mit echter Leidenschaft zu bewegen ist, zeigt sich auch nach 110 Jahren bei den Klagenfurtern auf beeindruckende Weise – Nicht, dass wir es nicht auch schon längst gewusst hätten😉

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Jahrtausendealte Quelle der Innovation – Wie hat sich die Brautechnik entwickelt?

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Die Kunst des Bierbrauens und der technische Fortschritt gingen lange Zeit eher langsam nebeneinander her, bis vor ca. 200 Jahren ein enormer Innovationsschub einsetzte. Bierbrauen ist heute sowohl Kunst als auch Wissenschaft – und könnte außerdem wesentliche Entwicklungen vorgeben. Das alles und mehr haben wir im Interview mit Raimund Linzer, dem leitenden Braumeister der Privatbrauerei Hirt, erfahren.

Wenn die Mauern der Privatbrauerei sprechen könnten, würden sie über die jahrhundertelange Weiterentwicklung der Brautechnik erzählen, die sie aus erster Hand miterlebt haben. Der Braubetrieb am Standort Hirt wurde bereits 1270 das erste Mal urkundlich erwähnt, seitdem durchlebte man hier in Kärnten alle Evolutionsphasen dieses althergebrachten Handwerks. „Man kann sicher sagen, dass sich unser Handwerk einige Jahrhunderte eher langsam entwickelt hat“, so Raimund Linzer. Es sei, so der Braumeister, dem wissenschaftlichen Entdeckergeist des frühen 19. Jahrhunderts zu verdanken, dass schließlich ein riesiger Sprung dem anderen folgte. „Bier und Innovation haben sich seitdem gegenseitig begünstigt.“, so Linzer.

Ein besonderer Meilenstein war die Entdeckung der Aktivitäten der Hefe – deren Erforschung bis heute nicht abgeschlossen ist. Alleine in der Luft befinden sich noch tausende unerforschte Hefezellen-Arten, wie uns Raimund Linzer erklärt. Als 1516 das deutsche Reinheitsgebot in Kraft trat, war die Existenz des Hefepilzes noch vollkommen unbekannt. Erst die intensive Erforschung führte dazu, dass heute über 1.200 Hefekulturen bekannt sind und in unzähligen Bereichen zum Einsatz kommen. Der Stand der heutigen Bierkultur ist aber vor allem einem Mann zu verdanken – Carl von Linde. Dem Erfindergeist des deutschen Ingenieurs ist das Linde-Verfahren zu verdanken, die Grundlage der ersten modernen Kühlmaschine. Denn vor der Industrialisierung wurde im Brauprozess noch mit Eis gekühlt, welches in Eiskellern gelagert wurde. Das Brauen von untergärigen Bieren in heutigen Mengen, wäre ohne diese moderne Kühlung nicht möglich – Kühlschränke, in denen man besagtes Bier daheim kühlen kann, übrigens auch nicht. 😉


Raimund Linzer sieht das Bierbrauen in einer spannenden Rolle mit besonderer Innovationskraft für die Zukunft. „Es entwickelt sich alles noch weiter in Richtung Nachhaltigkeit, wo mittlerweile zahlreiche Brauereien federführend beteiligt sind.“, so der Braumeister. Nachhaltig, nicht nur im Sinne von natürlich belassenen, regionalen Rohstoffen höchster Güte, sondern auch im Brauprozess. Hauseigene Wasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen helfen z.B. in Hirt dabei den ökologischen Fußabdruck der Brauerei zu minimieren.

Den Blick nach vorne gerichtet, bemerkt Linzer aber auch eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der Braukunst – Historisch überliefertes Wissen, kombiniert mit der Technik des 21. Jahrhunderts: „Früher konnte man schon am Wasser merken, wo das Bier herkommt. Durch die starke Industrialisierung glich sich der Geschmack an. Dieser Trend kehrt sich zunehmend um.“
Ein Trend, der das Verschiffen von Rohstoffen über tausende Kilometer zunehmend kritisch sieht und sich auf die regionale Produktion konzentriert – So wie es die Privatbrauerei Hirt in den bald 750 Jahren ihrer Existenz immer praktiziert hat.

Ihr seht, die wissenschaftliche Weiterentwicklung war stets auch mit der Produktion unseres Lieblingsgetränks verbunden und wird es auch weiterhin sein. 😊

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Echte Leidenschaft von A bis Z – Teil 3 des Hirter Bier-Alphabets

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Unsere Reise durch das Bier-Alphabet biegt auf die Zielgerade ein! Im letzten Teil von Echte Leidenschaft von A bis Z bringen wir euch heute Bier-Fakten von S bis Z näher. Auch diesmal wollen wir euch auf Tatsachen über euer Lieblingsgetränk aufmerksam machen, von denen euch die eine oder andere wahrscheinlich so nicht bekannt war.

S wie STAMMWÜRZE

Der Stammwürzegehalt bezeichnet den Anteil der Stoffe, die sich vor der Gärung aus Malz und Hopfen im Wasser gelöst haben. Sie besteht hauptsächlich aus Malzzucker, Vitaminen, Eiweiß, Aminosäuren, Mineralien, Hopfenanteilen und diversen Aromastoffen. Die Stammwürze hat unter anderem erheblichen Einfluss auf den Alkoholgehalt und den Nährwert eines Bieres.

T wie TRINKTEMPERATUR

„Ich freue mich auf ein kaltes Bier!“, ist ein Satz, der nur allzu oft vernommen wird. Korrekterweise müsste man sagen, „Ich freue mich auf ein richtig temperiertes Bier!“. Die Ideale Trinktemperatur wird generell mit nicht kälter als 8 Grad, und nicht wärmer als 10 Grad beschrieben. In diesem Bereich spielen Aroma und Geschmack eines Bieres ihre Stärken am besten aus.

U wie UNTERGÄRIG

Untergärige Hefe setzt sich im Gärprozess am Boden ab. Zu sogenannten untergärigen Bieren zählt man unter anderem Pilsbiere wie das Hirter Privat Pils, Märzen wie unser Hirter Märzen, Bock, Doppelbock und einige mehr.

V wie VOLLBIER

Oftmals wird fälschlicherweise angenommen, dass es sich bei Vollbier um einen eigenen Bierstil handelt. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Bierart, zu der alle Biere gezählt werden, die einen Stammwürzegehalt von 11 bis 15 Prozent aufweisen.

W wie WÜRZEKOCHEN

Dabei handelt es sich um einen wesentlichen Schritt in der Bierherstellung. Die abgeläuterte Würze wird in der Würzepfanne gekocht und während des ca. eineinhalbstündigen Kochens einige Male mit Hopfen angereichert. Welcher Hopfen gegeben wird, hängt dabei von der Biersorte ab.

X wie XANTHOHUMOL

Ein natürlicher Bestandteil der Hopfenplanze, der mittlerweile ausgezeichnet erforscht ist. Xanthohumol wird unter anderem Wirksamkeit gegen die Entstehung und Weiterentwicklung von Krebszellen zugeschrieben.

Y wie YEAST

Zugegeben, zum „Y“ müssen wir auf eine Fremdsprache zurückgreifen. „Yeast“ ist der englische Begriff für „Hefe“ – und diese ist ein Grundbaustein des Bieres. Ohne Hefe wäre Bier einfach nur ein malziges Getränk. Der lebendige Mikroorganismus verwandelt Zucker in Alkohol.

Z wie ZÜBERWANGEN

Wir schließen unsere Reise durch das Bier-Alphabet wenn man so möchte mit einem Anfang. Die erste urkundliche Erwähnung des Bieres im mittelalterlichen Mitteleuropa ist im schweizerischen Dorf Züberwangen im heutigen Kanton St. Gallen belegt. Das Dokument ist eine Schenkungsurkunde an die Abtei St. Gallen aus dem Jahre 754.

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unserer alphabetischen Entdeckungsreise angelangt – Sagt uns doch einfach, habt ihr das eine oder andere über Bier erfahren, das ihr noch nicht wusstet? Oder haben wir Fakten nicht erwähnt, die eurer Meinung nach in unserer Liste berücksichtigt hätten werden sollen? Sagt’s uns doch einfach in den Kommentaren! 🙂

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Echte Leidenschaft von A bis Z – Teil 2 des Hirter Bier-Alphabets

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Die große Reise durch das Bier-Alphabet geht in die zweite Runde! Heute bringen wir euch die Buchstaben K bis R näher. Wie bereits zuvor gilt auch diesmal wieder – von informativ bis amüsant, von skurril bis wissenschaftlich, anything goes! Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

K wie KALORIEN

Wir haben an anderer Stelle bereits einiges an Biermythen richtiggestellt, und hier wollen wir noch einmal einem hartnäckigen „Urban Myth“ aufräumen. Tatsache ist, der Kaloriengehalt des Bieres ist bedeutend geringer als bei den meisten anderen Getränken, der sogenannte Bierbauch trägt diesen Namen also nur zum Teil zurecht. Richtig ist, dass Biergenuss dazu beitragen kann, das Hungergefühl zu verstärken und somit zum Essen größerer Mengen anregt.

L wie LAGERBIER

Wird im englischsprachigen Raum schlicht jede untergärige Biersorte unter der Bezeichnung „Lager“ zusammengefasst, hat der Begriff hierzulande vor allem eine historische Bedeutung. Um untergäriges Bier zu produzieren, sind niedrige Temperaturen erforderlich, weshalb das Brauen vor der Erfindung der Kältemaschine auf die Wintermonate beschränkt war. Das Bier konnte in Eiskellern bis zum folgenden Herbst gelagert werden, daher der Name „Lager“.

M wie MALZ

„Hopfen und Malz, Gott erhalt’s.“ Die Bedeutung von Malz für den Brauprozess ist nicht erst durch dieses geflügelte Wort in das Allgemeinwissen übergegangen. Hergestellt wird das Braumalz historisch hauptsächlich aus Gerste. Der Weizen wurde im Mittelalter fast ausschließlich zur Herstellung von Mehl verwendet, wodurch Gerstenmalz vor allem dem Bier brauen vorbehalten blieb.

N wie NATURTRÜB

Naturtrübe Biere sind dadurch charakterisiert, dass sie ungefiltert, also mit sämtlichen Hefewirkstoffen getrunken werden. In Österreich denkt man bei dem Begriff zumeist an die sogenannten Zwicklbiere, wie unseren naturtrüben Schatz, das Hirter Kellermeister.

O wie ORIENT

Im Vorderen Orient befand sich einst der älteste bekannt gewordene Braubetrieb. Vor ca. 12.000 bis 14.000 Jahren konnte in einer Kammer der sogenannten Rakefet-Höhle im heutigen Israel eine für die damalige Zeit gut ausgestattete Brauwerkstatt nachgewiesen werden.

P wie PANSCHEN

Das vermischen von Bier mit minderwertigen Stoffen, das sogenannte panschen, war bis ins späte Mittelalter hinein als schwere Straftat geächtet. Verurteilte Panscher wurden drakonischen Strafen zugeführt – wie etwa dem Ertränken in ihren eigenen Fässern.

Q wie QUELLWASSER

Einer der Schlüssel zu einem qualitativ hochwertigen, natürlichen Bier ist das Brauwasser. Das Wasser der Privatbrauerei Hirt kommt von den 24 Bergquellen am Lorenzenberg gegenüber des Brauereigeländes. Das Wasser der sogenannten „Hanslbauerquellen“ kann aufgrund seines natürlichen Reinheitsgrades ohne jegliche Aufbereitung direkt zum Brauen genutzt werden kann.

R wie ROTES BIER

Nicht zu verwechseln mit Rotbier, bezeichnete man einen Urvater des heutigen Bieres als Rotes Bier. Laut einer Tontafel von etwa 2.100 v. Chr. beinhaltete es 75% „Gemisch“ – bestehend aus geröstetem Emmerkorn und Emmerbrot – und 25% gekeimtes Emmerkorn. Über den bestimmt etwas eigentümlichen Geschmack ist nichts überliefert.

An dieser Stelle müssen wir es für Teil 2 auch schon wieder dabei belassen – Habt ihr etwas erfahren, dass ihr über Bier noch nicht gewusst habt? Oder hättet ihr eine andere Idee für den einen oder anderen Buchstaben gehabt? Dann lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen 😊. Stay tuned, der dritte und letzte Teil unserer alphabetischen Entdeckungstour ist bereits in Arbeit!

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Echte Leidenschaft von A bis Z – Teil 1 des Hirter Bier-Alphabets

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Aufmerksame Leser unseres Blogs wissen es schon lange – Unsere Leidenschaft gilt dem Bier und allem, was rundherum dazugehört. Ab heute wollen wir euch auf eine Reise in 3 Teilen mitnehmen. Eine Reise, bei der ihr unsere Leidenschaft für das Bier von A bis Z kennenlernen könnt. Wir erzählen euch Geschichten zu jedem Buchstaben des Alphabets, mal ernst, mal amüsant, mal auch beides. Seid ihr bereit? Dann los 😀

A wie ABBOT ABALHARD

Moment. Wer? Keine Sorge, ihr braucht jetzt kein schlechtes Gefühl zu haben, weil euch gleich der erste Buchstabe unserer Liste nichts sagt. Dafür sind wir ja da 😉. Abbot Abalhard war entscheidend für die Entwicklung des Bieres, wie wir es heute kennen. Der französische Mönch war nämlich für den ersten bekannten Einsatz von Hopfen im Jahre 822 verantwortlich. Wahrlich eine bahnbrechende Entwicklung, gleich zu Beginn unserer alphabetischen Reise.

B wie BROT

Ohne Brot kein Bier – Zumindest, wenn man der historischen Theorie Glauben schenkt, wonach das erste bierähnliche Getränk entstand, als sumerische Bäcker unabsichtlich einen Laib Brot in Wasser vergären ließen. So oder so gilt heute als erwiesen, dass im Mittelalter Brauer gezielt Hefe zum Bier brauen verwendeten.

C wie CRAFT BEER

Heutzutage ein omnipräsenter Begriff. Grundlegend bedeutet der Begriff „craft“ nichts anderes als „handgemacht“ – Gewählt, um sich auch sprachlich von „Massenproduktion“, oder zumindest dem, was als solche interpretiert wird, abzugrenzen. Die Craft Beer Welle nahm ihren Ausgang in den 1980ern, als kleine Hausbrauereien in den USA begannen, zu experimentieren. In Hirt ist übrigens jedes Bier ein Craft Beer 😉.

D wie DUNKLES BIER

Edel und geschmacksintensiv, und immer ein bisschen geheimnisvoll. Das sind dunkle Biere wie unser Hirter Morchl, das sich allerdings in seiner Herstellung von anderen dunklen Bieren unterscheidet. Malzbetont, eher trockener Antrunk und angenehm schlanker, zartbitterer Abgang – Das sind die Charakteristika unseres „dunklen Geheimnisses“.

E wie ECHTE LEIDENSCHAFT

Triebfeder, Motivation und Anspruch in einem – Diese und keine geringere Rolle spielt die echte Leidenschaft für uns.

F wie FERMENTIEREN

Gärung und Fermentierung werden im öffentlichen Diskurs gerne gleichgesetzt. Der Brauer spricht allerdings ausschließlich von Gärung, wenn die Hefe dafür sorgt, dass Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt wird. Vom fermentieren spricht man bei Lebensmitteln wie Joghurt oder Käse.

G wie GERSTE

Ein Grundbaustein für jedes Bier. Gute Gerste muss grundsätzlich folgende Eigenschaften besitzen: Hohen Stärkegehalt, der viel vergärbaren Zucker gibt, wenig Eiweiß, da das Bier sonst trübe wird, und eine gute Keimkraft, diese gewährleistet eine gute Löslichmachung der Inhaltsstoffe.

H wie HOPFEN

Wenn man so will das Gewürz des Bieres. Gibt dem Bier die bittere Note und sorgt außerdem für Geschmacksnuancen von Kräutern, Gewürzen, Zitrusfrüchten und vielem mehr. Außerdem trägt er zur Haltbarkeit und zur Schaumbildung- und Stabilität bei.

I wie INGOLSTADT

Als im Jahre 1516 der Bayerische Landständetag in Ingolstadt zusammentrat, um festzuhalten, dass in Bayern lediglich Gerste, Hopfen und Wasser zur Herstellung von Bier benutzt werden dürften, konnte dieser wohl nicht ahnen, dass diese Regelung heute noch höchst prominent sein würde. Die Vorgaben wurden später als das Bayerische Reinheitsgebot bekannt.

J wie JUBILÄUM

Ein ganz besonderes feiern wir in Hirt nächstes Jahr – 750 Jahre Hirter Bier. Bereits seit 1270 wird an unserem Standort gebraut und bewirtet, Jahrhunderte lang und dabei stets mit echter Leidenschaft für echtes Bier.

Und hier sind wir am Ende des ersten Teiles unserer kleinen alphabetischen Reise angelangt. Habt ihr etwas Neues gelernt? 😊 Wenn ihr Ideen habt, welchen Begriff wir für welchen Buchstaben verwenden sollen, schreibt uns!

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Der ewige Klassiker – Woher kommt die Zeitlosigkeit des Bieres?

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Seit vor etwa 6.000 Jahren im fernen Mesopotamien der erste Vorreiter des heutigen Bieres entstand, ist die Beliebtheit des „Gerstensaftes“ ungebrochen. Unzählige Male totgesagt, als nicht trendy und cool genug angesehen, hielt sich vor allem in Österreich die Bierleidenschaft konsequent – Und stößt gerade wieder in neue Ebenen vor, wie sie es immer getan hat. Wir begeben uns auf eine Spurensuche, wo denn diese unbeugsame Leidenschaft herkommt.

Bier ist mehr als einfach nur ein Getränk. Bier ist identitätsstiftend. Es gab und gibt tausenden und abertausenden Menschen Arbeit. Es ist ein hochemotionales Produkt. All diese Aspekte haben einen Stempel in der Gesellschaft hinterlassen, dessen Abdruck zu keinem Zeitpunkt verschwunden ist, und dessen Farbe aktuell wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Wir schreiben das 9. Jahrhundert. In Mitteleuropa ist das Leben ein deutlich härteres, als wir es heute gewohnt sind. Werte wie Verzicht und Gehorsam haben nicht nur eine höhere Bedeutung, sondern sind aufgrund der Versorgungssituation und der Gesellschaftsstruktur zentraler. Trotz ohnehin wenig üppigen Zeiten üben sich die Menschen auch in strengem Fasten, da ihnen auch ihr Glaube zentral ist. Besondere Aufmerksamkeit gilt deshalb natürlich auch den Mönchen in den zahlreichen Klöstern dieser Zeit. Diese suchen nach Mitteln, sich diese entbehrungsreiche Zeit ein wenig zu erleichtern – und beginnen, selbst Bier zu brauen. Das nährstoffreiche Klosterbier gab Kraft und Ausdauer, und wurde schließlich vom Papst höchstpersönlich freigegeben. Es galt der Grundsatz „Was flüssig ist, bricht kein Fasten“.
Diese Erleichterung des damals weit verbreiteten Fastens schwappte bald auch auf die weltliche Gesellschaft über. Ein Hilfsmittel war geboren, um die strikten Gebote einzuhalten, und gleichzeitig dem Körper nicht zu viel zuzumuten. So mancher erblickt in dieser Entwicklung heute die Wurzel für die tiefe kulturelle Bedeutung des Bieres im deutschsprachigen Raum bzw. in Mitteleuropa generell.

Aus dieser entstandenen Bedeutung heraus entwickelte sich Bier zu einem Wirtschaftsfaktor und zu einem Innovationsmotor – Bauern hatten Absatzmärkte, Schenken und Gaststätten schossen wie Pilze aus dem Boden, und renommierte Wissenschaftler entwickelten Verfahren und Methoden, um die Qualität des Bieres zu erhöhen und es haltbar zu machen. „Auf ein Bier gehen“ wurde in praktisch allen Berufssparten und Schichten zum Ritual. Nahezu sämtliche Teile der Gesellschaft kamen nicht nur mit Bier in Berührung, sondern befassten sich mehr oder weniger direkt damit. Auf diese Art und Weise wurden die Wurzeln des Getränks als ein aus der Gesellschaft und der Natur heraus gewachsenes Produkt weiter gestärkt.

Heute erlebt Bier eine Renaissance. Mit Kreativität und viel Leidenschaft von Brauern und Brauereien als Ganzes konnte eine Tatsache in den Vordergrund gestellt und so die Leidenschaft und Verwurzelung in der Gesellschaft neu entdeckt werden: Trotz seiner grundsätzlich wenigen Zutaten, die für den Brauprozess nötig sind, ist das Produkt unfassbar wandlungsfähig – Ein Spielplatz für kreative Brauer. Dazu kommt in Zeiten, in denen der Mensch seine Umwelt alles andere als gut behandelt hat, ein ganz entscheidender Faktor hinzu: Bier ist ein Naturprodukt, dessen aufrichtig nachhaltige Herstellung absolut möglich ist. Man benötigt keine künstlichen Stoffe, keine gefährlichen Materialien, um ein gutes Bier zu produzieren. Diese neue Verbundenheit zur Natur ist es bestimmt ebenso, die dazu beiträgt, dass dieses Jahrtausende alte Kulturgetränk in unserer Gesellschaft einen so undurchdringlich starken Charakter genießt. Hirter Bier folgt dieser Verwurzelung, dieser Leidenschaft und dieser Verantwortung nicht umsonst bereits seit dem Jahre 1270… 😉

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Bier oder Wein? Wir fragen uns, warum nicht beides? – Ein Blick auf Bier- und Weinkultur

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Sprüche, Vorurteile, Meinungen – Aber auch Genuss, Anerkennung und vor allem echte Leidenschaft. Die Beziehung zweier der ältesten Kulturgetränke überhaupt ist von diesen Eigenschaften geprägt. Auch in Österreich stellt das keine Ausnahme dar, erfreuen sich doch sowohl Bier als auch Wein größter Beliebtheit. Wir wollen uns die Beziehung zwischen diesen beiden genauer ansehen.

Um die große Bedeutung dieser beiden Kulturgetränke zu begreifen, muss man zunächst einen Blick auf deren nicht nur in Österreich über tausende von Jahren gewachsene Tradition werfen.
Weinbau wurde archäologischen Quellen zufolge bereits 6.000 v. Chr. betrieben, was Wein zur ältesten noch genutzten Kulturpflanze macht. Einen himmlischen Charakter erhielt Wein dann in der Antike, als er als das Getränk der Götter gesehen wurde, sogar eigene Götter wie Dionysos bei den Griechen oder Bacchus bei den Römern wurden ihm zugewiesen.
Die historische Entwicklung des Bieres begann höchstwahrscheinlich vor ca. 10.000 Jahren bei den alten Babyloniern – und im Unterschied zu jener des Weines vermutlich bedeutend zufälliger, als durch die Anmischung eines Getreidebreis erstmals Gärprozesse entdeckt wurden. Vom Orient aus trat Bier dann seinen Siegeszug in Europa an, wo es schlicht und ergreifend das unumschränkte Volksgetränk war – Unter anderem auch, weil Bier damals tatsächlich deutlich gesünder war als Wasser, das oftmals verschmutzt und von krankmachenden Bakterien durchsetzt war.
Das Alter und die gesellschaftliche Bedeutung der beiden gehen also gewissermaßen Hand in Hand und sind absolut vergleichbar.

Betrachtet man Wein- und Bierkultur in Österreich, kommt man gewissermaßen vom hundertsten ins tausendste und stellt fest, dass „eine“ Kultur in dieser Form nicht gibt, sondern diese Kulturen sich über die Jahrhunderte immer wieder konstant verändert und neu erfunden haben.
Im Kern handelte es sich bei Bier vor allem um ein Alltagsgut, während Wein dem Genuss und somit gerade im Mittelalter eher den Wohlhabenderen vobehalten war. Dementsprechend wohnt der Weinkultur ganz bewusst eine Langsamkeit – allein schon aufgrund des langen Herstellungsprozesses – aber auch eine Exklusivität inne. Es dauerte Jahre, bis sich auch unter Bier-Fans ein ausgeprägtes Genussbewusstsein bemerkbar machte, heute allerdings befindet sich diese Bier-Philosophie auf der Überholspur.

Ob man es nun mit Traube oder Gerste hält, oder vielleicht sogar ein Fan von beiden ist – wie es viele Menschen in Österreich seit eh und je sind – im Vordergrund steht bei allen Gemeinsamkeiten und Unterschieden eines: Ohne Leidenschaft für das Echte wäre weder das Eine noch das Andere so genießenswert, so schützenswert, und so zentral für die Genusskultur in der österreichischen Gesellschaft.

Übrigens finden Bier- und Weinliebhaber seit kurzem eine Anlaufstelle, wo sie sich mit den feinsten Tropfen versorgen können: Die Hirter GenussTheke vereint das Beste aus beiden Welten und steht mit kompetenter Beratung für Genusserlebnisse voller echter Leidenschaft 😉