Hirter Bier

Mit echter Leidenschaft für die gute Sache – Tour de Franz goes Hirt

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Seit 2002 engagiert sich Ex-Skistar Franz Klammer mit seiner Tour de Franz für bedürftige Kärntner Familien. Was als gemütliche Rad-Ausfahrt mit Freunden zu einer speziellen Bergankunft begann, leuchtet heute, 18 Jahre später, als Fixstern am Kärntner Charity-Himmel. Im Jubiläumsjahr der Privatbrauerei Hirt, die das Projekt vom ersten Tag an begleitet, war der traditionelle Brauereistandort erstmals Start und Ziel der Tour.  

Franz Klammer muss man in Österreich niemandem mehr vorstellen. Der Olympiasieger von 1976 sowie Weltmeister in Kombination und Abfahrt 1974 bzw. 1976 zählt zu den besten Alpin-Ski-Athleten der Geschichte, hat aber seine Wurzeln nie vergessen. So kam es in den 1990er Jahren, als Klammer mit anderen Größen des Sports an einer Charity Radtour in Kalifornien teilnahm, auch dazu, dass die Idee für das geboren wurde, was heute die Tour de Franz ist. Es war eine konstante Weiterentwicklung, die genau zu dem geführt hat, was wir heute haben: Einen karitativen Schulterschluss zwischen Sport, Gesellschaft und Wirtschaft, der längst nicht mehr wegzudenken ist, ja für immer mehr Menschen und Unternehmen einen Fixtermin darstellt. Maximal 120 Teilnehmer radeln Jahr für Jahr auf persönliche Einladung Franz Klammers, der es sich auch nie nehmen lässt, selbst mitzufahren, für den guten Zweck als Spendensammler durch Österreichs südlichstes Bundesland.

Die Hilfsbereitschaft aller Beteiligten wird Jahr für Jahr größer – auch dieses Jahr kamen wieder eine stattliche Summe von genau 36.850 Euro zusammen – die Veranstaltung wurde durch viel freiwillige Arbeit und noch mehr echte Leidenschaft zu dem, was sie heute ist. Der stolze Spendenbetrag kommt heuer übrigens mehreren bedürftigen Kärntner Familien zugute.
  Zum Jubiläumsjahr der Privatbrauerei Hirt, die ja heuer ihr 750-jähriges Bestehen feiert, und von Anfang an stolzer Partner der Tour de Franz ist, hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen: 750 Jahre Echte Leidenschaft beziehen sich nicht bloß auf das Bier und seine Region, sondern auch auf eine gesellschaftliche Verantwortung. Um dies in den Vordergrund zu stellen, fanden 2020 sowohl der Start als auch die Zielankunft der Tour de Franz auf dem Gelände der Brauerei statt!  

Mit großem Stolz und unbändiger Vorfreude fühlen wir uns geehrt, erneut Partner von so viel Leidenschaft auf zwei Rädern zu sein und hoffen, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz eher unfreundlichen äußerlichen Bedingungen eine unvergessliche Tour hinter sich bringen konnten!
Wir sehen uns 2021! 😊

Soviel ist Sicher – Genuss und Leidenschaft vereint. Hirter Bier und das Fischrestaurant Sicher

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Genuss mit allen Sinnen, garantiert durch nachhaltige Qualität. Seit 1972 sind das die unverrückbaren Grundpfeiler des Fischrestaurants Sicher in Tainach, nahe St. Kanzian am Klopeiner See. Wir haben den Familienbetrieb besucht und uns mit Wolfgang Sicher über sein Restaurant, echte Leidenschaft und gute Partnerschaft unterhalten.

Unseren langjährigen Partnerbetrieben einen Besuch abzustatten, ist immer wieder etwas Besonderes – So einzigartig und auf ihre eigene Art Unikate sind sie alle. Der heutige Beitrag liefert davon Zeugnis, dreht er sich doch um ein Haus, dessen Ruf weit über die Landesgrenzen hinausstrahlt – Das Fischrestaurant Sicher gilt als das wohl beste Fischlokal Österreichs. 

„Unser Geschäft läuft sehr gut, wir haben viel Publikum. Es ist einfach so, dass sich Qualität immer bewährt, die Leute wertschätzen das“, entgegnet uns Betreiber Wolfgang Sicher auf die Frage, wie es ihm und seinem Restaurant denn so ginge. Die ersten drei Monate des Jahres hatte man in Tainach geschlossen, öffnete erst Anfang April, wie jedes Jahr – Eine gewohnte Vorgehensweise, so handhabt man es seit langer Zeit, heuer hatte dies den Seiteneffekt, dass auch die aktuelle Lage den Betrieb weitaus weniger betraf als viele andere.  

Spricht man mit Wolfgang Sicher, kristallisiert sich eines heraus: Das Hauptaugenmerk wird eindeutig auf Qualität gelegt, hier will man einfach keine halben Sachen machen. So gelang es, den Familienbetrieb über die Jahre zu etablieren und die Palette konstant auszubauen. Von der Hochwertigkeit der Kulinarik und des Service ist man übrigens nicht nur in Tainach selbst überzeugt, sondern auch beim Gault-Millau: Vierer der begehrten Hauben darf man sich inzwischen rühmen – Auch diese Ehre bleibt dabei in der Familie, denn in der Küche schwingt, ihr ahnt es bereits, Wolfgangs Bruder Michael das Zepter.  

Wer es übrigens selbst nicht nach Tainach schafft, kann sich ein Stück Fischrestaurant Sicher nachhause holen: Erblickt man ein auffälliges schwarzes Muscle Car über Kärntens Straßen flitzend, ist die Chance groß, dass es sich dabei um den stilechten Transport des Sicher Kaviar-Express handelt, der den hauseigenen Saiblingskaviar liefert, den man in Eigenregie produziert und vertreibt.
„Es ist so viel los, dass ich mir überlegen muss, wie ich das am besten manage“, erzählt uns Wolfgang Sicher mit einem Schmunzeln, während wir uns selbst davon überzeugen können. Der Gastgarten, der vor einigen Jahren vom „Kurier“ zu einem der schönsten seiner Art in Österreich gekürt wurde, ist bis auf den letzten Platz besetzt. Ein gewohntes Bild im Garten des Hauses, das vor seiner Zeit als Restaurant einmal ein Sägewerk gewesen war.    

Einen Familienbetrieb aufzubauen, zu etablieren und dem eigenen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, verlangt vor allem eines: Echte Leidenschaft. Eine Eigenschaft, die die Sichers auch von ihren Partnerbetrieben verlangen. Wie uns Wolfgang Sicher erklärt, waren es auch eben diese Partner, die den Erfolg des Hauses mit ermöglichen und immer dazu beitrugen, dass der Betrieb zu dem Erfolgsmodell geworden ist, das er heute darstellt. Einer dieser wertvollen Partner ist die Privatbrauerei Hirt, führt Wolfgang Sicher aus: „Die Hirter Brauerei schätze ich als langjährigen Premium Partner sehr. Dort hast du Handschlagqualität und Verlässlichkeit, die echte Leidenschaft, die wird dort ganz offensichtlich wirklich gelebt. Allein schon deswegen passen wir als Partner perfekt zusammen“.  


Es sind Kooperationen wie diese, von denen beide Seiten profitieren und die von Respekt und Ehrlichkeit geprägt sind, und Betriebe wie das Fischrestaurant Sicher, die auch uns in Hirt mit ihrer Leidenschaft immer wieder aufs Neue inspirieren. Wir wünschen dem Tainacher Traditionsbetrieb weiterhin alles Gute und freuen uns auf viele kommende Jahre!

 

Mutig in die neuen Zeiten – Hirter Wirte, echte Leidenschaft und die Krise als Chance

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Dieses Jahr hat eine gesamte Gesellschaft vor Herausforderungen gestellt, die sie noch nicht kannte. Die Zeit des Corona-bedingten Lockdowns als „Stresstest“ für die Wirtschaft zu bezeichnen, wird dessen Auswirkungen nicht gerecht – besonders betroffen war naturgemäß die Gastronomie. Doch der Ungewissheit weicht nun Mut und Zuversicht, die Wirte nutzen ihre Echte Leidenschaft, um wieder voll anzugreifen.

„Es war schwierig, da gibt’s gar nichts zu beschönigen“, sagt uns Claus Spitzbart vom Restaurant & Bar PrincS im Herzen der Klagenfurter Altstadt, als wir ihn erreichen genießt er gerade die Aussicht vom Pyramidenkogel. Vor allem die Ungewissheit und Schwierigkeiten bei der Umsetzung von zugesagten Hilfen trugen dabei zur Verunsicherung bei. Es sei, so Spitzbart, gerade in diesen Zeiten gut ersichtlich, auf welche Partner man sich verlassen könne, um eine Krisensituation gemeinsam zu meistern. „Hier möchte ich eines sagen, Hirter Bier hat sich während der ganzen Zeit vorbildlich verhalten. Man hat versucht, zu helfen wo man kann, und das obwohl die Brauereibranche von der Situation wahrscheinlich noch schwerer getroffen worden ist, als wir.“, so der Betreiber des PrincS. Der Gastronom mit seiner breiten Palette von Streetfood und Catering über Cocktails und natürlich Bierspezialitäten blickt nun wieder zuversichtlich in die kommende Zeit und ist bereit, wieder voll anzugreifen – und sieht in der herausfordernden Phase auch Chancen: „Die Gastronomie trägt maßgeblich zur Belebung und Zerstreuung der Gesellschaft bei. Ich hoffe, dass die Entscheidungsträger das wissen und uns unsere Arbeit vielleicht etwas erleichtern“.

Dass jede Herausforderung, jede Schwierigkeit auch die Chance beinhaltet, etwas Neues entstehen zu lassen, beweist sich einmal mehr weiter westlich von der Innenstadt, am Ufer des Wörthersees. Beim Camping Wörthersee „Zur Sommerliebe“ am Metnitzstrand herrscht vor allem eines: Aufbruchstimmung. Die Krise als Chance begreifen, dieses Prinzip hat Betreiber Josef Luster zu seinem Credo gemacht. „Wir haben den Campingplatz ja erst während des Lockdowns übernommen. Wir sind also bereit, mit voller Kraft loszulegen!“. Mag es auf den ersten Blick ein wenig abenteuerlich wirken, gerade in einer solchen Situation einen großen Schritt wie diesen zu unternehmen, sind Lusters Beweggründe doch durchaus nachvollziehbar. „Ich komme eigentlich aus der Eventbranche, und wie es dort aussieht, wissen wir ja. Da wollten wir etwas angehen, wo ein Ende der Krise absehbar ist“. Die Rechnung und die Leidenschaft des Teams scheint aufzugehen, denn die Buchungslage ist nach Auskunft Josef Lusters bereits wieder ausgezeichnet. Es ist offenkundig – Am Metnitzstrand sprüht man vor Tatendrang, Leidenschaft und geht voller Zuversicht in die Zukunft.   

Nicht nur in der Landeshauptstadt ist die Erleichterung deutlich spürbar. Als wir mit Günther Rumpold sprechen, der das legendäre Hirter Bierstüberl in St. Veit an der Glan betreibt, wird uns das sehr deutlich. Auch in St. Veit ging man durch eine schwere Zeit. „Während des Lockdowns hatten wir zwar einen Abholservice eingerichtet, aber klar, berühmt war das nicht“, sagt uns Rumpold offen.  Das wichtigste sei auch hier, dass die Ungewissheit ein Ende gefunden hat und man wieder öffnen durfte. „Seit wir wieder Gäste empfangen dürfen, hat das Geschäft wieder richtig gut gestartet. Die Leute haben uns anscheinend vermisst!“, lacht der Hausherr des Bierstüberls. Lobende Worte findet er außerdem für die Privatbrauerei Hirt. „Ich weiß, dass es für Hirter selbst auch eine sehr herausfordernde Zeit war. Aber was soll ich sagen, wir sind seit 50 Jahren Hirter Wirt, wir haben eine freundschaftliche Beziehung, und wir haben ohne Umschweife Unterstützung bekommen, wenn wir sie gebraucht haben. So geht eine erfolgreiche, respektvolle Partnerschaft“, erzählt uns Günther Rumpold. Selten saßen alle Teile einer Gesellschaft so dermaßen im selben Boot, es hieß am gleichen Strang zu ziehen, und seinen Teil dazu beizutragen – Und es sind auch die kleinen Dinge, die Hoffnung und Freude machen. Dazu erzählt uns Rumpold eine Anekdote: „Vor dem Lockdown sind die Gäste reingekommen, und haben sich halt einfach wo hingesetzt. Macht ja jeder in Österreich so. Als wir dann nach der Wiederöffnung um Tischreservierung gebeten haben, haben sich die Leute wunderbar daran gehalten. Die Disziplin ist da echt hoch, und sowas freut uns“. Auch in St. Veit ist man inzwischen wieder mit dem Blick nach vorne gerichtet unterwegs und freut sich auf die Dinge, die da kommen.

Egal, mit wem wir gesprochen haben – Der Grundtenor ist eindeutig: Mit echter Leidenschaft und dem gesunden Maß an Zuversicht können wir alles schaffen und jede Krise überstehen. Die Hirter Wirte verkörpern Aufbruchsstimmung und Innovationsgeist, brennen für ihre Projekte. Und lasst euch eines gesagt sein: Seien es diese drei, die wir exemplarisch befragt haben, oder jeder einzelne der zahlreichen Gastronomen mit denen wir arbeiten, diesen Mindset zu unterstützen, diese Wege zu begleiteten erfüllt uns mit Stolz 😊.

Wie das Bier blond wurde – Über die Evolution der Bierfarbe.

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Blond, rot, braun, schwarz… Wir lieben sie einfach alle. Heute entspricht die Farbenvielfalt der Biere einem köstlichen Blumenstrauß des Genusses. Und dennoch wird Bier hierzulande vor allem mit dem Bild des „kühlen Blonden“ wahrgenommen. Denkt man an Bier, denkt man an glänzend blonde Färbung, dabei war das die längste Zeit nicht so – Wir gehen auf die Suche, wie das Bier blond wurde.

Gesunde goldgelbe, blonde Färbung. Eine exakt bemessene Schaumkrone. Passendes Glas. Drei Bausteine, aus denen Träume gemacht sind 😀 . Heute haben wir vor allem dieses idealtypische Bild im Kopf, wenn wir an unser Lieblingsgetränk denken. Doch das zeigt nur das halbe Bild, denn einerseits ist die Farbvielfalt von Bieren wesentlich umfangreicher, als man denkt, ruft man sich dunkle Spezialitäten wie das Hirter Morchl oder 1270 in Erinnerung. Und andererseits ist das Bild vom „kühlen Blonden“ tatsächlich ein vergleichsweise junges – Erst im 19. Jahrhundert wurde das Bier endgültig blond. Doch wie kam es dazu?

Bis tief ins 19. Jahrhundert hinein war Bier im wahrsten Sinne des Wortes eine dunkle Angelegenheit. Die historischen Gründe dafür sind im Wesentlichen zweierlei. Zum einen wurden über die Jahrhunderte verschiedene Darrtechniken angewandt, die das Malz bei der Trocknung sehr dunkel werden ließen. Man trocknete die Malze nämlich direkt über dem Feuer, so reagierten sie mit einer entsprechenden, charakteristischen Färbung. Diese Färbung übertrug sich dann natürlich auch auf das Endprodukt, das Bier, das dann ebenfalls nicht gerade hell ausfiel. Doch ein weiterer Aspekt trug wesentlich zur Farbgebung der historischen Biere bei, nämlich der elementarste Grundstoff: Das Wasser. Die Färbung des Bieres hing früher direkt mit seiner Herkunft zusammen, aus Gebieten mit härterem Wasser kannte man vor allem dunkle Biere, die helleren stammten vornehmlich aus Gegenden, die von weichem Wasser geprägt waren. Die Wasseraufbereitung war damals noch nicht bekannt, erst als diese Technologie in die Welt trat, war auch darüber die Anpassung der Bierfarbe möglich.

Doch warum entwickelte sich der Trend ausgerechnet in die Richtung goldgelb? Warum wird heute nicht euphemistisch vom „kühlen Braunen“ oder „kühlen Roten“ gesprochen?
1842 begann im damals österreichischen, heute tschechischen Pilsen eine Art Revolution des Brauens. Das zuvor in der Stadt gebraute Bier hatte einen beinahe legendär schlechten Ruf. So schlecht sogar, dass aus Protest regelmäßig mehrere Fässer des Pilsner Bieres am Rathausplatz ausgeschüttet wurden. Allen Beteiligten war klar: Es musste sich etwas ändern. Deshalb entwickelte der bayerische Braumeister Josef Groll für Pilsen ein völlig neues, eigenes Bier: Das Pilsener, auch als Pils bekannt, war geboren. Die Nachricht über den ausgezeichneten Geschmack des golden blonden Bieres verbreitete sich wie ein Lauffeuer, bald galt dieser neue Bierstil als der Trend seiner Zeit. Für zahlreiche Brauereien, vor allem in Mitteleuropa, galt es bald als chic und angebracht, den hellen Stil zu imitieren, auf dieser Welle mitzureiten. Dieses Ausmaß an Beliebtheit blieb bis heute ungebrochen und hat im Endeffekt sogar ein ganzes Bild des Bieres als solches geschaffen.

Für uns ist dennoch eines ohne Frage: Unsere Leidenschaft gilt allen Bierfarben. Denn alle sind auf ihre Art einzigartig, charakteristisch, und vor allem eines: Köstlich. 😊



Zuhause bleiben heißt zuhause genießen! Der GenussBote liefert einfach mehr.

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Seit mehreren Wochen verbringen wir nun also unsere Zeit überwiegend zuhause – und das ist gut und richtig so. Dass man auch in den eigenen vier Wänden bzw. im eigenen Grün nicht auf feinsten Genuss verzichten muss, beweisen zahlreiche Menschen in diesen Tagen regelmäßig, indem sie große Kreativität an den Tag legen. Gerade jetzt, da der Frühling langsam aber sicher angekommen ist, werden überall die Griller angeworfen. Auch die Privatbrauerei Hirt leistet ihren Beitrag, um erlesenen Grillgenuss zuhause zu ermöglichen.

Die aktuelle Situation hat praktisch alle Aspekte des Lebens in Österreich verändert. Gerade hierzulande, wo sich die Menschen gerne draußen und in Gesellschaft aufhalten, erleben wir alle Herausforderungen, die wohl keiner von uns schon einmal so erlebt hat. Gewohnte Rituale verändern sich – So auch die gemütlichen „Grillereien“, mit denen es normalerweise gerade um diese Jahreszeit richtig losgeht.

Um Genießerinnen und Genießerinnen den Grillgenuss im eigenen, familiären Rahmen leichter zu machen, haben wir uns etwas einfallen lassen: Der GenussBote der Privatbrauerei Hirt hat jetzt nicht nur die besten Bierspezialitäten des Hauses im Gepäck, sondern auch alles, was ihr für die perfekte Grill-Session zuhause benötigt 😊. Von Grillfleisch-Spezialitäten aus dem Hause Gourmetfein, über Essentials wie Tropfschalen, Zangen, Briketts und einigem mehr, bis hin zu ganzen Rezepten – der GenussBote rettet eure Grillerei! Grillen ohne Bier? Nicht dasselbe, oder? 😉 Deshalb gibt’s  außerdem – gewissermaßen zum drüberstreuen – 15% Rabatt auf alle Hirter Biere.

Zuhause bleiben, zuhause genießen, und das mit feinsten Produkten aus der Region. So wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass auch in der Zeit des „Physical Distancing“ unsere Kärntner Betriebe weiter gefördert werden, und gleichzeitig ihr da draußen mit eben der Leidenschaft genießen könnt, die wir von euch seit vielen Jahren gewöhnt sind. Denn jetzt heißt es weiterhin, zusammenstehen, gegenseitig den Rücken stärken.

Einfach bestellen auf www.hirtergenussbote.at und bequem nachhause liefern lassen.

Bleibt jetzt stark, steht zusammen und ihr werdet sehen, dann werden wir uns schon bald wieder sehen – Und auf euer frisch gezapftes Hirter Bier müsst ihr auch nicht mehr allzu lange warten! Unsere Hirter Gastronomiebetriebe werden ab 15. Mai systematisch wieder öffnen 😊. Wir freuen uns, euch schon bald wieder begrüßen und mit echter Leidenschaft versorgen zu dürfen!

Gemeinsam stark für die Region. Jetzt mehr denn je.

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Solidarität und Zusammenhalt. Nie war es gefragter, diese starken Worte mit Leben zu erfüllen, als in diesen Zeiten. Die Antwort auf die Herausforderungen dieser Tage kann nur eine sein: Regionale Betriebe stärken und gemeinsam an einem Strang ziehen.

Es ist noch in guter Erinnerung, und zumindest im Kopf nicht lange her, als wir gemeinsam das neue Jahr begrüßt haben. Wir alle hatten Pläne, Ziele und Ideen für dieses Jahr – Und niemand, wirklich niemand konnte absehen, welche Herausforderung uns 2020 erwarten würde. Eine Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen. Wir alle sind gefordert, an einem Strang zu ziehen, gemeinsam unsere Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken, und vor allem anderen die allgemeine Gesundheit zu schützen.

Diese Situation, die für uns alle völlig neu ist, betrifft uns alle gleichermaßen. Deshalb ist es entscheidend, regionale Betriebe zu stärken. Jeder von uns kann jetzt einen Teil dazu beizutragen, dass es auch nach der aktuellen Phase eine gewohnt starke regionale Wirtschaft gibt. Aus diesem Grund hat die Privatbrauerei Hirt die Zustellung durch den Hirter GenussBoten weiter ausgebaut. Ab sofort findet ihr neben einheimischem Bier, erfrischenden Limonaden, Mineralwässern und feinsten Weinen und auch zahlreiche kulinarische Spezialitäten aus der Region. Das Online-Sortiment wurde um beliebte Klassiker aus dem Hirter Braukeller – wie Gulasch oder Wildragout – erweitert und auch Liebhaber eines herzhaften Leberkässemmerls brauchen im Homeoffice nicht auf ihren Lieblingssnack zu verzichten – denn auch Leberkäse findet sich im neuen Angebot der Privatbrauerei Hirt. Und übrigens, wenngleich das Osterfest heuer unter nie dagewesenen Vorzeichen stattfindet, findet es dennoch statt! Deshalb bringt der GenussBote die köstliche Osterjause auch gerne direkt zu euch.

Gemeinsam mit unseren starken Partnern aus einer starken Region liefern wir mit dem Hirter GenussBoten ab sofort auch in – Villach Klagenfurt Stadt, Sankt Veit, Villach und Völkermarkt und JETZT AUCH in Maria Saal, Karnburg, Ebenthal, Viktring, Krumpendorf, Pörtschach, Velden und Wernberg  –  Damit möglichst viele Kärntnerinnen und Kärntner ohne auf ihre Lieblingsprodukte verzichten zu müssen zuhause bleiben können. Zum Schutz unserer Kunden und unserer Mitarbeiter liefern wir selbstverständlich kontaktlos.
Zusätzlich können viele regionale Spezialitäten auch online unter www.bierathek.at bestellt werden.
Die Versorgung mit hochwertigen heimischen Köstlichkeiten ist außerdem durch die Bierathek in Micheldorf gesichert.
Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns auch noch einmal ausdrücklich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die unter außergewöhnlichen Umständen Außergewöhnliches leisten. Eure Leidenschaft ist einzigartig und inspirierend!
Es gilt, sich jetzt gegenseitig den Rücken zu stärken und gemeinsam dafür zu sorgen, dass wir gemeinsam diese unsere Gesellschaft stützen. Deshalb, bleibt bitte wenn möglich zuhause und stützt eure regionalen Betriebe. Sie brauchen euch jetzt. Mit echter Leidenschaft und Durchhaltevermögen werden wir uns schon bald wieder sehen 😊.


Mehr Info und Bestellung zum Hirter GenussBoten unter www.genussbote.at

Den Online-Shop der Bierathek erreicht ihr unter www.bierathek.at

Öffnungszeiten Bierathek in Micheldorf
Mo – Fr 10:00 – 18:00 und Sa 10:00 -14:00 Uhr

Bierig vielfältig – Was dein Bier sonst noch so kann.

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Hand aufs Herz. Wer hat bei Bier bisher an etwas anderes gedacht, als sich dieses wunderbare Geschenk genüsslich die Kehle runterzustürzen? Wir behaupten mal, den allerwenigsten von euch ist so etwas bisher in den Sinn gekommen. Und doch – Es wird oft von Alleskönnern gesprochen, der Begriff inflationär gebraucht, aber auf Bier trifft das zu, wie auf kaum ein anderes Produkt. Wir haben für euch die interessantesten, kuriosesten Anwendungsmöglichkeiten von Bier recherchiert.

Nachdem es dieser Tage langsam wieder wärmer und freundlicher draußen wird, wollen wir mit einer Anwendung beginnen, die erstmal weniger skurril wirkt und die mit der manche von euch wahrscheinlich bereits Erfahrungen gemacht haben: Grillen mit Bier. Eine selbstgemachte Marinade mit Bier, etwas Öl, Kräutern und Gewürzen macht das Grillfleisch richtig schön saftig. ABER: Macht nicht den weitverbreiteten Fehler, das Bier auf den Grill zu schütten – Dabei können laut aktuellen Forschungsergebnissen gesundhei tsschädliche Dämpfe entstehen.

„Das kannst du dir in die Haare schmieren!“ – Stimmt. Gegen trockene, splissige Haare gilt eine gepflegte Bierspülung als probates Hausmittel. Um die gewünschte Wirkung zu erreichen, wird das „kühle Blonde“ nach dem Waschen in die Haare einmassiert und danach nicht wieder ausgespült. Das mag im weiteren Verlauf etwas gewöhnungsbedürftig riechen, um diesen Effekt abzuschwächen, empfiehlt es sich, mit etwas Wasser nachzuspülen. Es ist dem Hopfen und der Gerste zu danken, dass das Haar nach dieser Behandlung gestärkt ist und spürbar besseren Halt aufweist. Wer weiß, vielleicht ist das ja für ein paar von euch einen Versuch wert… 😉

Wer sich nicht als erstes die Haare mit Bier waschen will, hat eine andere Option zur Körperpflege: Das Bierbad. Angeblich sollen bereits die alten Ägypter gewusst haben, dass die Inhaltsstoffe die Haut beruhigen und sie nach der tagtäglichen Belastung in der sengenden Sonne rehydrieren. Außerdem wurde beobachtet, dass die Stoffe im Bier dazu beitragen können, Juckreiz, Akne und weitere Hautkrankheiten ganz wesentlich zu lindern. Dunkle Biere eignen sich dafür am besten – Einfach 1-2 Flaschen in die gewohnte Wanne geben und genießen.  

Ihr habt vom gestrigen Besuch noch ein paar halbvolle Flaschen Hirter Bier herumstehen? Perfekt! Bei der Gelegenheit gleich mal über eure Holzmöbel drüberpolieren – Helles, warmes Bier tut den Oberflächen richtig gut. Aber bitte auf dunkles Bier verzichten, denn das vertragen Echtholzoberflächen nicht so gut.

Doch nicht nur uns Menschen tut Bier auch bei äußerlicher Anwendung gut 😉. Ihr werdet überrascht sein, wie gut eure Pflanzen auf einen kühlen Schluck reagieren – Wenn ein kleiner Rest in der Flasche oder im Glas bleibt, dann gebt diesen einfach in den Topf eurer grünen Freunde. Die Inhaltsstoffe wie Hopfen oder Malz können sich auf das Wachstum wie Dünger auswirken. Die Gerüche können zwar Schnecken anlocken, aber auch dafür lässt sich altes Bier nützen: Einfach eine Schüssel mit etwas altem Bier in euren Beeten vergraben, die Schnecken kriechen in die Schüssel und sind darin gefangen. Problem gelöst.

Nur damit wir uns hier richtig verstehen – Wir wollen euch hier nicht dazu auffordern, euch euer Hirter Bier in die Haare zu schmieren, nur darin zu baden oder eure Möbel damit einzureiben. Die beste Anwendung ist doch immer noch die innere, ist ja auch mit mehr Genuss verbunden, oder? 😉


40 Tage ohne – Wissenswertes zum Fastenbrauch

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Seit vergangenem Mittwoch ist es wieder für viele Menschen soweit – Bis Ostern üben sie sich im Verzicht, meistens auf etwas, das besonderes Vergnügen bereitet. Alkohol, Fleisch, Kaffee, Zigaretten, Süßigkeiten oder anderes fällt für motivierte Faster flach. Für die einen körperliche Reinigung und mentale Prüfung, für die anderen schlicht eines: Die Hölle auf Erden. Ob nun aus tiefster Überzeugung, oder aus weitaus profaneren Gründen wie etwa einer Wette, die Gründe, die Fastenzeit einzuhalten, sind vielfältig. Wir haben uns diesem jahrtausendealten Brauch angenähert.

Der Fastenbrauch ist nicht nur im Christentum bekannt – In den Religionen dieser Welt ist es fest verankert: Buddhisten fasten regelmäßig und Muslime fasten während des Ramadans. Auch ausdrücklich unreligiöse Menschen nehmen die Fastenzeit zum Anlass, sich einer Willensprüfung zu unterziehen oder ihren Körper zu entgiften.  Und das aus gutem Grund, denn die heilsame und regenerierende Wirkung des Fastens ist nicht bloß ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Etliche Studien haben mittlerweile bewiesen, dass fasten eine der effektivsten Methoden zur Heilung des Stoffwechsels, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit und vielen weiteren Leiden ist. Dennoch halten sich viele Irrtümer und Mythen um dieses Thema sehr hartnäckig, heute machen wir aber reinen Tisch.


„Das könnt ich nicht, da muss ich ja hungern!“. Dieses oder ähnliche Argumente tauchen im Rahmen dieser Diskussion immer wieder auf. Ihr könnt es euch schon denken, viel Wahrheit liegt da nicht drin. Wer hungert, der fastet nicht und wer richtig fastet, der hungert nicht – so ein altes Sprichwort. Es ging beim Fasten nie um den Verzicht bis zur völligen Erschöpfung der Energiereserven. Es steht im 21. Jahrhundert für einen bewussten Umgang mit Lebens- und Genussmitteln, um durch die selbstauferlegte Verknappung den Wert dieser Dinge wieder neu zu schätzen zu lernen. Mit dem büßenden Charakter früherer Zeiten hat es heute kaum noch etwas gemein.

„Alkohol ist während der Fastenzeit generell verboten.“ – Viele Menschen leben das heutzutage so, und ihr würdet euch wundern, wie oft gerade der Verzicht auf köstliches Bier das absolute Schreckensszenario darstellt, das Menschen vom blanken Versuch abhält. Aber aufgepasst: Diese Haltung ist geschichtlich betrachtet ein Irrtum. Das Fastengebot wurde früher wesentlich strenger eingehalten als heute, für viele Menschen war der Alltag aber von harter körperlicher Betätigung geprägt und sie benötigten ein Mindestmaß an Kalorien, um diese Arbeiten verrichten zu können. Aus diesem Grund war der Grundsatz der katholischen Kirche: „Liquida non frangunt ieunum“, zu Deutsch: Flüssiges bricht das Fasten nicht.

Mönche in mittelalterlichen Klöstern entwickelten aufgrund dieser Periode der Flüssigernährung ein Getränk, dass es ihnen erlaubte bei Kräften zu bleiben. Es entstand das Fastenbier, das „flüssige Brot“. Die mittelalterliche Braukultur war ohnehin in den Klöstern beheimatet, allerdings wurde meist ein leichtes „Dünnbier“ gebraut. In der Fastenzeit reichte der Gehalt dieses Bieres aber nicht mehr aus, man begann Kräftigeres zu brauen. Besonders in den Klöstern mit striktem Verbot fester Nahrung war der Konsum von süffigem Starkbier unumgänglich. Bis zu fünf Mal am Tag durften die Mönche ihren Krug mit dem stärkenden Gebräu auffüllen. Der gängige Wert von 40 Tagen Dauer der Fastenzeit ist übrigens ebenfalls irreführend, wären es doch eigentlich 49 Tage – Allerdings werden nach christlicher Tradition die Sonntage nicht gezählt 😉

Wir wünschen euch, falls ihr diesen Weg heuer auf euch nehmt, alles Gute und viel Durchhaltewillen und wollen euch zum Abschluss noch ein Sprichwort mitgeben: „Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft. Drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs geworden bist.“ Und nicht vergessen, kein Bier wird jemals so gut schmecken, wie das erste nach dem fasten. 😉

Echte Leidenschaft für Echtes Bier – Hirter Bier feiert 750 Jahre

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Jubiläen werden oft gefeiert, häufig beschritten und umso öfter mit großem Pomp gefeiert. Nicht jedes Jubiläum hat allerdings die Bedeutung, die dieses für die Privatbrauerei Hirt hat. Im Jahre 2020 feiert der Traditionsbetrieb 750 Jahre Brauerei und das Echte Bier .

Seit 1270 wird am Standort in Hirt durchgehend mit ungebrochener Leidenschaft und Hingabe an höchste Qualität gebraut. Noch mehr als man es von der ältesten Kärntner Brauerei ohnehin gewöhnt ist, steht dabei das Handwerk und sein Wert im Vordergrund. Handwerk, das seine Wurzeln seit Jahrhunderten in dieser Region hat und zugleich immer nach vorne gewandt war – und auch sein muss, wie uns auch Geschäftsführer und Inhaber Klaus Möller erklärt: „Für Echtes Bier braucht es aber mehr als nur Tradition. Ebenso bedeutsam sind Regionalität, hervorragende Rohstoffe, ursprüngliches Handwerk und echte Leidenschaft. Diese fünf ‚Zutaten’ machen unser Bier seit Generationen so besonders“. Und genau diese fünf Zutaten sind – natürlich neben den Hirter Bieren an sich 😉 – die eigentlichen Stars des großen Hirter Jubiläumsjahres.

Um das Jubiläumsjahr auch für Biergenießer und Hirter-Fans spür- und erlebbar zu machen, wurde ein „Packerl“ geschnürt – Erkennbar am exklusiven 750 Jahre-Etikettendesign, erlebbar unter anderem durch ein nationales Sammelgewinnspiel und systematische Aktionen über das gesamte Jahr stellen die Feierlichkeiten in den richtigen Kontext, um am 16. Mai in eines der großen Jahreshighlight zu münden: An diesem Tag im Frühling wird in Hirt das große Jubiläumsfest zelebriert, das sich wie ein Karussell echter Leidenschaft vollständig um regionalen Genuss und regionalen Stolz dreht.

Um die Leidenschaft für echtes Bier auch an kommende Generationen weitergeben zu können, diesen Teil der Identität gewissermaßen in Stein zu meißeln, gibt sich die Privatbrauerei auch erstmalig ein verschriftlichtes Credo, ein übergeordnetes Thema, das auf ewig das Mantra sein soll: Im Hirter Manifest sind die Glaubensgrundsätze des Betriebes niedergeschrieben. Das Bekenntnis zum Echten, zur Region, zur Tradition, zur Qualität. „Wir leben in einer Welt, in der alles immer künstlicher wird. Es braucht daher Menschen, die hochhalten, was echt ist: das echte Leben, den echten Genuss, das echte Bier. Dafür stehen wir in der Privatbrauerei Hirt“, erklärt uns Geschäftsführer und Eigentümer Niki Riegler die Idee des Manifests.

Ihr seht also, das Jahr 2020 wird ganz groß, denn 750 wird man nicht alle paar Jahre mal. Wir freuen uns sehr, möglichst viele von euch in den nächsten paar Monaten bei uns begrüßen zu dürfen

Gut Bier will Weile haben – Sensationelles Ergebnis beim Slow Brewing Audit

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Zugegeben, diese Zeilen werden gerade mit einem absoluten Hochgefühl geschrieben, denn beim diesjährigen Slow Brewing Audit, dem Vergabeprozess für das internationale Bier-Gütesiegel darf sich die Privatbrauerei Hirt über ein sensationelles Ergebnis freuen.

Seit Jänner 2020 ist es offiziell: Die Privatbrauerei Hirt ist auch heuer eine mit dem Slow Brewing-Gütesiegel ausgezeichnete Brauerei, übrigens schon das achte Jahr in Folge. Es ist gleichermaßen Ehre wie Auftrag: Denn, so sehr die Freude über das Ergebnis motiviert und antreibt, ist es genauso eine Pflicht, das Qualitätslevel weiterhin auf höchstem Niveau zu halten


Foto (c) Elias Jerusalem

Vielleicht denkt ihr euch jetzt, klingt alles schön und gut, aber was ist denn überhaupt ein Slow Brewer? Gute Frage. Der Begriff des Slow Brewing bezieht sich hauptsächlich auf die Zeit, die man sich bei der Bierproduktion nimmt. Eine langsame, schonende Brauweise mit reinsten, natürlichen Rohstoffen und ganz ohne Konservierungsstoffe, Enzyme und Zusatzstoffe führt nun mal zum besten Ergebnis. Denn gut Bier will Weile haben. Prozesse wie das sogenannte High Gravity Brewing sind für Slow Brewer ein wahres Übel. Hierbei wird konzentriertes Bier nachträglich verdünnt, um die gewünschte Trinkstärke zu erreichen. Dieser Vorgang ist besonders in der Massenproduktion beliebt – ist aber mit dem Grundprinzip und unverrückbaren Credo „Qualität über Quantität“ nicht unter einen Hut zu bringen. Zudem bildet sich beim High Gravity Brewing ein anderes Aromaprofil aus als bei Bieren mit Originalstammwürze. Und wir wollen euch den echten Geschmack unseres Bieres definitiv nicht vorenthalten.

Das Ergebnis beim heurigen Audit ist natürlich für alle Mitarbeiter in Hirt ein sehr erfreuliches, ganz besonders jedoch sind es die Braumeister, die sich durch die Anerkennung für ihre Arbeit besonders geehrt fühlen, wie uns auch unser leitender Braumeister Raimund Linzer erzählt hat: „In Hirt legen wir großen Wert auf traditionelles Bierbrauen. Jedes Bier wird mit eigenem Rezept und eigenem Sud eingebraut und nach langer Reifezeit mit Doppelfiltration haltbar gemacht. Das Slow Brewing-Zertifikat bestätigt uns in unserem Tun und Handeln und garantiert unseren Kunden und Konsumenten echtes Bier und darauf sind wir stolz!“


Foto (c) Elias Jerusalem

Den Titel Slow Brewer tragen zurzeit nur 26 Brauereien aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Die Privatbrauerei Hirt ist dabei einer von vier österreichischen Vertretern und stolz darauf, ein Land mit so reichhaltiger Bierkultur repräsentieren zu dürfen.
Auf ein weiteres Jahr Bierbrauen mit höchstem Qualitätsanspruch. Auf ein weiteres Jahr voller Genussmomente. Und darauf, dass wir auch nächstes Jahr dieses wunderbare Qualitätssiegel unser Eigen nennen dürfen. Prost!