Unsere Reise durch das Bier-Alphabet biegt auf die Zielgerade ein! Im letzten Teil von Echte Leidenschaft von A bis Z bringen wir euch heute Bier-Fakten von S bis Z näher. Auch diesmal wollen wir euch auf Tatsachen über euer Lieblingsgetränk aufmerksam machen, von denen euch die eine oder andere wahrscheinlich so nicht bekannt war.

S wie STAMMWÜRZE

Der Stammwürzegehalt bezeichnet den Anteil der Stoffe, die sich vor der Gärung aus Malz und Hopfen im Wasser gelöst haben. Sie besteht hauptsächlich aus Malzzucker, Vitaminen, Eiweiß, Aminosäuren, Mineralien, Hopfenanteilen und diversen Aromastoffen. Die Stammwürze hat unter anderem erheblichen Einfluss auf den Alkoholgehalt und den Nährwert eines Bieres.

T wie TRINKTEMPERATUR

„Ich freue mich auf ein kaltes Bier!“, ist ein Satz, der nur allzu oft vernommen wird. Korrekterweise müsste man sagen, „Ich freue mich auf ein richtig temperiertes Bier!“. Die Ideale Trinktemperatur wird generell mit nicht kälter als 8 Grad, und nicht wärmer als 10 Grad beschrieben. In diesem Bereich spielen Aroma und Geschmack eines Bieres ihre Stärken am besten aus.

U wie UNTERGÄRIG

Untergärige Hefe setzt sich im Gärprozess am Boden ab. Zu sogenannten untergärigen Bieren zählt man unter anderem Pilsbiere wie das Hirter Privat Pils, Märzen wie unser Hirter Märzen, Bock, Doppelbock und einige mehr.

V wie VOLLBIER

Oftmals wird fälschlicherweise angenommen, dass es sich bei Vollbier um einen eigenen Bierstil handelt. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Bierart, zu der alle Biere gezählt werden, die einen Stammwürzegehalt von 11 bis 15 Prozent aufweisen.

W wie WÜRZEKOCHEN

Dabei handelt es sich um einen wesentlichen Schritt in der Bierherstellung. Die abgeläuterte Würze wird in der Würzepfanne gekocht und während des ca. eineinhalbstündigen Kochens einige Male mit Hopfen angereichert. Welcher Hopfen gegeben wird, hängt dabei von der Biersorte ab.

X wie XANTHOHUMOL

Ein natürlicher Bestandteil der Hopfenplanze, der mittlerweile ausgezeichnet erforscht ist. Xanthohumol wird unter anderem Wirksamkeit gegen die Entstehung und Weiterentwicklung von Krebszellen zugeschrieben.

Y wie YEAST

Zugegeben, zum „Y“ müssen wir auf eine Fremdsprache zurückgreifen. „Yeast“ ist der englische Begriff für „Hefe“ – und diese ist ein Grundbaustein des Bieres. Ohne Hefe wäre Bier einfach nur ein malziges Getränk. Der lebendige Mikroorganismus verwandelt Zucker in Alkohol.

Z wie ZÜBERWANGEN

Wir schließen unsere Reise durch das Bier-Alphabet wenn man so möchte mit einem Anfang. Die erste urkundliche Erwähnung des Bieres im mittelalterlichen Mitteleuropa ist im schweizerischen Dorf Züberwangen im heutigen Kanton St. Gallen belegt. Das Dokument ist eine Schenkungsurkunde an die Abtei St. Gallen aus dem Jahre 754.

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unserer alphabetischen Entdeckungsreise angelangt – Sagt uns doch einfach, habt ihr das eine oder andere über Bier erfahren, das ihr noch nicht wusstet? Oder haben wir Fakten nicht erwähnt, die eurer Meinung nach in unserer Liste berücksichtigt hätten werden sollen? Sagt’s uns doch einfach in den Kommentaren! 🙂