Die vergangene Fußballsaison hat wohl sehr viele Fans im Land überrascht. Nicht weniger groß war die Überraschung bei einem der Protagonisten der Spielzeit – Denn, dass am Ende der Aufstieg des TSV Hartberg in die höchste Spielklasse Österreichs stehen würde, damit hatte auch beim oststeirischen Verein selbst der kühnste Optimist nicht gerechnet. Wir haben uns in Hartberg umgehört und wurden einmal mehr darin bestätigt, dass mit echter Leidenschaft alles möglich ist.

Nein. Damit hat wirklich keiner gerechnet. Wie auch.“, fasst TSV-Pressesprecher Roland Puchas die Stimmung beim Klub aus der Bezirkshauptstadt zusammen. Vom ersten Spieltag an arbeiteten sich die Blau-Weißen Punkt für Punkt die Tabelle hinauf, um die Saison sensationell auf dem zweiten Platz hinter Zweitliga-Meister Wacker Innsbruck abzuschließen. Zittern musste man bekannterweise trotzdem, da der – sportlich erreichte – Aufstieg aufgrund von Lizenz-Streitigkeiten zwischen Wiener Neustadt und dem SKN St. Pölten erst am grünen Tisch entschieden wurde. „Das war eine schwierige Phase. Die ewige Ungewissheit hat unsere Planungen doch erschwert“, gibt auch Roland Puchas zu.

Immer dann, wenn angeblich „Kleine“ im Sport aufzeigen können, spielt ein Aspekt eine entscheidende Rolle, der im Fall des TSV Hartberg auch in der Phase der Unklarheit überaus hilfreich war: Die Leidenschaft. Tatsächlich war diese stets sichtbar, wenn die von Christian Ilzer und danach von Ex-Sturm Graz-Legende Markus Schopp trainierte Mannschaft auf dem Rasen stand. Kampfgeist, Laufstärke, Zielstrebigkeit, gepaart mit Leidenschaft – Diese Tugenden brachten den TSV in die Bundesliga.

Wenig überraschend also, dass man in allen Bereichen auf Partner setzt, die ihre echte Leidenschaft ebenso offen leben. Deswegen setzt man beim Klub auf die Zusammenarbeit mit der Privatbrauerei Hirt. „Hirter Bier hat sich von Anfang an sehr um uns bemüht. Außerdem haben sich viele lokale Wirte, die ebenfalls bereits mit Hirter gearbeitet hatten, für diese Zusammenarbeit stark gemacht.“, betont Roland Puchas das Zustandekommen der Kooperation. Mittlerweile hat Hirter Bier den TSV bereits in drei Ligen begleitet – In der drittklassigen Regionalliga Mitte, der zweitklassigen Ersten Liga und der erstklassigen Bundesliga wurde im Hartberger Stadion bereits Hirter ausgeschenkt. Eine Zusammenarbeit, die man schätzt und weiter ausbauen möchte, wie auch Roland Puchas betont: „Es ist ja nicht nur eine Zusammenarbeit im Stadion. Auch bei Veranstaltungen sind sie für uns da – sei es ein Vereins-Preisschnapsen, eine ‚Lange Tafel‘ im Ort, unser Hallenturnier oder mehr.“

Übrigens: Es ist zwar naheliegend, aber nicht immer zutreffend, Fußball auf Bier zu reduzieren – Das weiß auch der Pressesprecher des Vereins: „Im Verein, vom Vorstand bis runter, stehen sie alle ziemlich auf das Hirter Himbeere. Das ist echt ein richtig gutes Kracherl!“, lacht Puchas, als wir uns vom TSV Hartberg verabschieden. Am Ende unseres Gespräches ist uns eines klar: Hier sprechen wir von einem sympathischen Klub, der angetreten ist, um die sogenannten „Großen“ zu ärgern – Und wir sind überzeugt, von den Blau-Weißen aus der Oststeiermark werden wir noch hören 😉