Bier ist vieles: Historisches Kulturgut, eines der ältesten Genussmittel der Menschheit, einst war es sogar als Zahlungsmittel für Bauarbeiter in Umlauf. Doch vor allem stammt vermutlich dieser besondere Platz in der Gesellschaft daher: Bier gehört zu den natürlichsten Produkten überhaupt. Wir befassen uns heute damit, was das naturnahe, nachhaltige Brauen ausmacht.

Brauereien im 21. Jahrhundert sehen sich zahlreichen Grundsatzfragen gegenüber. Eine der drängendsten davon, geht es hier doch um Verantwortung für kommende Generationen, ist: Wie lassen sich Produktion und Ausstoß mit den vorhanden natürlichen Ressourcen vereinen? Wie kann eine Brauerei wachsen, ohne ihre Umwelt in Mitleidenschaft zu ziehen? Diese Frage stellt viele Brauer vor eine, wenn man so will, Gretchenfrage: Was ist mir vordergründig wichtig – Setze ich vor allem auf Qualität, oder geht es mir in erster Linie um maximalen Ausstoß?
Um seine Produktion zu erhöhen, muss man in der Regel für mehr Kapazitäten sorgen – Das bedeutet eben auch: Ausbau. Und dieser wird, auch wenn man die Schäden für die Umwelt in Grenzen halten kann, am Ende des Tages immer eine Auswirkung auf diese haben.

In der Privatbrauerei Hirt ist die Situation eindeutig: Die Natur, die buchstäblich auf der Türschwelle der Brauerei ihr Werk verrichtet, ist der Grundpfeiler aller Bierprodukte, die aus dem Kärntner Traditionshaus kommen. So kommt etwa das Wasser für die Bierproduktion aus einem Wasserschutzgebiet am Lorenzberg, der sich über Hirt erhebt. Auch die Braugerste wird etwa seit den Urzeiten der Brauerei in der Region angebaut, so stammt diese von Feldern beim nahen Friesach.

In diesen Tagen sind die Medien voll von Umweltkatastrophen, von Konzernen, die Umweltschutzbestimmungen auszuhebeln versuchen, der um sich greifende Klimawandel wird heftig debattiert. Eine stetig wachsende Anzahl an Brauereibetrieben, vor allem im zentraleuropäischen Raum versteht sich hier zunehmend als Gegenentwurf. Setzte bei manchen dieses Umdenken erst mit dem Laufe der Zeit ein, geschah dies in Hirt gar nicht. Warum nicht? Weil dieses Umdenken nie notwendig war, denn die Privatbrauerei Hirt produziert seit ihrer Gründung im Jahr 1270 mit größter Sorgfalt und Rücksicht auf die Schätze der Natur – Eben aus Leidenschaft für das Echte 😊 Dieses Ideal teilen wir nicht zuletzt mit unserer Stadtimkerin Adriana Traunmüller, die ihr ja bereits an anderer Stelle kennengelernt habt 😉

Irgendwann reichen allerdings auch die besten Absichten nicht mehr aus, und es wird Zeit für Maßnahmen. Durch Schritte wie eine effiziente Stromversorgung aus Photovoltaik, um die Kraft der Sonne zu nutzen, können Schadstoff-Emissionen gezielt reduziert werden: Durch neue Energiekonzepte hat die Privatbrauerei Hirt beispielsweise bisher den CO2-Ausstoß von fast 5 Millionen gefahrenen Auto-Kilometern eingespart. Das entspricht der Auffangleistung von über 19.000 Bäumen

Wenn ihr also das nächste Mal unser Bio-Zwickl Kellermeister, unser Märzen oder Privat Pils oder eine andere unserer zahlreichen Bierspezialitäten genießt, dann gönnt ihr euch ein echtes Stück Kärntner Natur aus nachhaltiger Produktion. Es könnte eigentlich so einfach sein, oder 😉