Wie wir in einem unserer vergangenen Beiträge bereits gelernt haben, ist Bier buchstäblich in aller Munde. Nach unzähligen Redensarten, die sich rund um unsere echte Leidenschaft gebildet haben, haben sich im Laufe der Jahrhunderte, wenig verwunderlich, auch zahlreiche berühmte Persönlichkeiten als Bierliebhaber geoutet. Wer hier was von sich gegeben hat, ihr werdet überrascht sein 😉

„Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken.“
Na, wer sieht das ähnlich? Diese sehr praktische Feststellung ist schon sehr alt, aber zeitlos. Sie passt zu dem Mann und Bierliebhaber, von dem sie stammt. Dieser im Mittelalter wie heute sehr berühmte Deutsche stellte viele Entwicklungen fest und versucht, diese zu verbessern. Er machte alte Ansichten für jedermann zugänglich und verständlich, dabei ging er ein großes Risiko für seine Ideale ein und löste eine Art Revolution aus. Auch wenn natürlich der Begriff Revolution etwas hochtrabend wirkt, so können wir uns mit seinem Einstehen für Werte und Ideale bestens identifizieren, den unser Credo „Aus Leidenschaft für das Echte“ gilt nicht erst seit dem Hirter Kellermeister 😉

Mit dieser Aussage machte jedenfalls der große Reformator Martin Luther seine Leidenschaft für die Braukunst deutlich – wie so viele Mönche zu dieser Zeit gehörte auch er einem Orden an, der das Bier brauen auf höchstem Niveau betrieb.

„Bier ist der Beweis, dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will.“
Wenn man das hört, möchte man sich doch lächelnd den Schaum von der Oberlippe schlecken, oder? Auch dieser große Mann, der diesen Satz einst prägte, pflegte nicht nur eine große Leidenschaft zum Bier, sondern setzte sich für seine höheren Ideale ein. Die Gemeinschaft und die Unabhängigkeit standen für diesen großen Staatsmann im Zentrum, wodurch er seinen Platz in der Geschichte fand.

Es wäre wohl übertrieben, anzunehmend, dass seine Leidenschaft für das „kühle Blonde“ Benjamin Franklin zu seinen Taten antrieb, aber auch er entspannte nach seinen Tätigkeiten als Naturwissenschaftler, Schriftsteller, Erfinder und eben Staatsmann offensichtlich gerne bei einem guten Bier…

„Bestaubt sind unsre Bücher, der Bierkrug macht uns klüger. Das Bier schafft uns Genuss, die Bücher nur Verdruss.“
Dieses Zitat passt zu den Lernenden und Studierenden unter uns. Sein lebenslustiger Urheber hat ebenfalls viel studiert – Umso amüsanter ist es, dass gerade er der Meinung ist, die Bücher beschaffen uns Sorge und das Bier macht uns klüger. Doch er muss es wissen! Der Mann, der die Liebe zu Wein Weib und Gesang hochlobte, war auch ein leidenschaftlicher Freund des Bieres – Es darf also vermutete werden, dass ihn das Bräu-Getränk zu so mancher kreativen Idee inspiriert hat…

Als Johann Wolfgang von Goethe seine Werke veröffentlichte, war die Braurei Hirt bereits mehrere hundert Jahre alt – ob Herr Goethe ein gutes 1270er oder Privat Pils damals schon geschätzt hätte, wissen wir nicht – aber zuversichtlich sind wir trotzdem 😉